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Stoiber-Kommission: EU-Länder verschwenden 40 Milliarden mit Bürokratie

DPADie Europäische Union? Ein Bürokratie-Moloch. Dieses Vorurteil wird nach SPIEGEL-Informationen durch eine neue Studie bestätigt: Unternehmen könnten 40 Milliarden Euro sparen, wenn EU-Länder bestehendes Recht effizienter umsetzten. Ein Pranger soll Abhilfe schaffen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...816118,00.html
  1. #1

    In Deutschland Auto anmelden: 15 Minuten

    da hat es einen deutlichen Fortschritt gegeben, für ein Gewerbe braucht man im Amt nur wenige Minuten im Büro, Telefonanschlüsse gibts meist am nächsten Tag u.s.w., Autokauf im EU Ausland ist mittlerweile fast so bürokratiefrei (außer einem zusätzlcihen TÜV Besuch) wie im Inland.

    Also so schlecht stehen "wir" Deutschen da nicht. Auch Baugenehmigungen sind seit 4 oder 5 Jahren deutlich vereinfacht worden, allerdings haftet mittelrweile der Architekt und nicht mehr das Bauamt für die Statik.... daüfr darf man in Griechenland nicht ohne staatliche genehmigung Fremdenführer werden, und das krasse Gegenstück: solang in Frankreich noch eine Mauer aufm Grundstück steht und die ist älter als 100 JAhre, dann kann man ein Haus drumherum mauern ohne großartig extra Genehmigungen dafür zu benötigen. Man deklariert das dann halt als Renoviering :-)
  2. #2

    Ein Pranger soll Abhilfe schaffen.

    Ein Pranger wird nichts nutzen, denn der Beamtenadel ist so abgebrüht und zynisch, dass er das einfach an sich abperlen lassen würde.

    Nein, nein, ein Überdenken des eigenen Fehlverhaltens kann man von diesen Leuten nicht erwarten. Deren Geldvernichtungsparties werden erst enden, wenn schlicht kein Geld mehr in der Kasse ist.

    Insofern tun die Märkte genau das Richtigen, wenn sie denen den Geldhahn zudrehen.
  3. #3

    ---

    Ach?
    Sind denn da schon die Schäden, die meinetwegen Frau Dr. ex. Koch-Mehrin verursacht, inne?
    Kann die kochen? Darf die sich "Koch" nennen?
    Ein wenig Lug + Trug nur in der BRD kommt den Steuerzahler teurer.
  4. #4

    Was für ein Bericht...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Europäische Union? Ein Bürokratie-Moloch. Dieses Vorurteil wird nach SPIEGEL-Informationen durch eine neue Studie bestätigt: Unternehmen könnten 40 Milliarden Euro sparen, wenn EU-Länder bestehendes Recht effizienter umsetzten. Ein Pranger soll Abhilfe schaffen.

    Stoiber-Kommission: EU-Länder verschwenden 40 Milliarden mit Bürokratie - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Weiß der Autor überhaupt ws er da schreibt? Wieso wird die EU als Bürokratie-Moloch "beschimpft", wenn es doch gerade die nationalen Regierungen sind, die die Kosten verursachen. Sinn der EU ist es ja gerade hier Vereinheitlichungen zu schaffen, die die Transaktionskosten für die Unternehmen verringern. Aber es macht sich wohl ganz gut in der aktuellen zeit auf der EU rumzuhacken, seien die Argumente noch so dünne, oder geradezu im Widerspruch zu der getätigten Aussage!
  5. #5

    40 Milliarden

    Ich bin immer wieder fasziniert, wie solche Kosten doch recht gut ermittelt werden, jedenfalls in der Statistik. Wenn ich ein Unternehmen habe, gründen werde, wenn ich ein Haus bauen will, dann informiere ich mich vorher, wie lange es dauert dieses in die Wege zu leiten. Nicht alles ist optimal und manches wirklich zeitraubend, aber das ist genauso sinnvoll wie die Kosten der Staus zu beziffern. Da kommt eine Zahl raus, die nicht wirklich irgendwelche Kosten betrifft.
    In den letzten Jahren hat die Verwaltung wirklich einige Dinge vereinfacht und die neuen Technologien werden wohl noch einiges beschleunigen, von ganz alleine. Also ist das Thema doch kaum von großem Interesse.
    Dazu komme ich wieder auf das Beispiel des Staus zu sprechen, eine ehemalige Arbeitskollegin ist immer mit dem Auto zur Arbeit gefahren, jeden Tag hat es eine Stunde hin und eine Stunde zurück gedauert. Ich habe ihr vorgerechnet, das sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeden Tag 20min. sparen würde. Über lange Zeit passierte gar nichts, dann baute sie einen Unfall und nahm die Bahn, plötzlich hatte sie von jedem Tag 20min. mehr. Wenn die Staus zu lang werden, dann kann man in der Regel auch öffentliche Verkehrsmittel nehmen, dort kann man auch viel besser eine Zeitung, ein Buch oder/und seine Emails lesen.
    Es geht nicht darum, wielange etwas dauert, sondern was man mit der Zeit anfängt. Wenn man einen Bauantrag stellt, dann wird man doch nicht einen Monat zu Hause sitzen und darauf warten, dass dieser Antrag erledigt wird, man hat doch noch anderes zu tun.
  6. #6

    bürokratische Verschwendung

    Das haben wir doch alle gewußt, daß eine 4. Bürokratieeebene (Kommunen - Länder - Bund - EU) nur Kosten verursacht, den Lobbyismus begünstigt, und international dazu beiträgt, daß die EU gegenüber den asiatischen Tigerstaaten hoffnungslos ins Hintertreffen gerät.
    Deshalb: Haushaltshoheit zurück an die EU-Mitgliedsstaaten, es reicht, wenn die EU-Gremien (die sowieso größtenteils nicht ausreichend demokratisch legitimiert sind) - die steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen festlegen.
    Das führt dann dazu, daß weniger "überflüssige Srassen gebaut werden" aus "EU-Mitteln", wie der englische Premier es ausdrückte, und daß die Mitgliedsländer der EU sich langsam wieder der Tagespolitik zuwenden können, anstatt weiter Zeit zu verlieren mit den Versuch, bodenlose Fässer abzudichten.

    Deutschland krankt daran, dem Bürger echte Partizipation zu verwehren. Die Schweiz zeigt, wie es besser ginge.

    Wenn die Parteien nicht langam reagieren, werden zusätzlicHe Parteien entstehen müssen.
  7. #7

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Europäische Union? Ein Bürokratie-Moloch. Dieses Vorurteil wird nach SPIEGEL-Informationen durch eine neue Studie bestätigt: Unternehmen könnten 40 Milliarden Euro sparen, wenn EU-Länder bestehendes Recht effizienter umsetzten. Ein Pranger soll Abhilfe schaffen.

    Stoiber-Kommission: EU-Länder verschwenden 40 Milliarden mit Bürokratie - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Das nenne ich Demokratieverständnis: Die EU-Kommission beschliesst irgendwas und freigewählte Parlamente müssen! innerhalb einer bestimmten Frist diese DIKTATE umsetzen. Das nennen die EU-Fans "demokratisch".
  8. #8

    Beamtenadel

    Zitat von Regulisssima Beitrag anzeigen
    Ein Pranger wird nichts nutzen, denn der Beamtenadel ist so abgebrüht und zynisch, dass er das einfach an sich abperlen lassen würde.

    Nein, nein, ein Überdenken des eigenen Fehlverhaltens kann man von diesen Leuten nicht erwarten. Deren Geldvernichtungsparties werden erst enden, wenn schlicht kein Geld mehr in der Kasse ist.

    Insofern tun die Märkte genau das Richtigen, wenn sie denen den Geldhahn zudrehen.
    Das ist schön, Beamtenadel. Könnten Sie dennoch in Ihre Überlegungen, Ihre verständlice Wut, mit einbeziehen, dass die "Beamten" zu 99,9% nur die Gesetze umsetzen die Ihnen die Volksvertreter eingebrockt haben.
    M.E. würde hier lediglich eine bedingungslose automatische Antragsgenehmigung nach kurzer Frist und großzügiger Schadensersatzanspruch bei unberechtigter Ablehnung helfen.
    Hinsichtlich der Gesetzgebung selbst müsste allerdings auch ein Ausgleichsanspruch für fehlerhafte Gesetzgebung eingeführt werden, wobei hier sichergestellt sein muss, dass jeder beteiligte Abgeordnete, so lange mit dafür oder Enthaltung gestimmt hat, an diesem Schaden persönlich beteiligt wird. Dann wären auch solche Interviews seltener, dass Abgeordnete beim Verlassen des Sitzungssaales gar nicht wissen über was sie da abgestimmt haben.
    Anders bekommen Sie den von den Volksvertretern zementierten Bürokratiemoloch nicht in den Griff.
  9. #9

    Teils, teils

    Zitat von Ruhelos Beitrag anzeigen
    Das ist schön, Beamtenadel. Könnten Sie dennoch in Ihre Überlegungen, Ihre verständlice Wut, mit einbeziehen, dass die "Beamten" zu 99,9% nur die Gesetze umsetzen die Ihnen die Volksvertreter eingebrockt haben.
    M.E. würde hier lediglich eine bedingungslose automatische Antragsgenehmigung nach kurzer Frist und großzügiger Schadensersatzanspruch bei unberechtigter Ablehnung helfen.
    Hinsichtlich der Gesetzgebung selbst müsste allerdings auch ein Ausgleichsanspruch für fehlerhafte Gesetzgebung eingeführt werden, wobei hier sichergestellt sein muss, dass jeder beteiligte Abgeordnete, so lange mit dafür oder Enthaltung gestimmt hat, an diesem Schaden persönlich beteiligt wird. Dann wären auch solche Interviews seltener, dass Abgeordnete beim Verlassen des Sitzungssaales gar nicht wissen über was sie da abgestimmt haben.
    Anders bekommen Sie den von den Volksvertretern zementierten Bürokratiemoloch nicht in den Griff.
    Ich war selbst Beamter und muß Ihnen deshalb zustimmen, wenn Sie behaupten, dass Beamte ja nur das umsetzen, was ihnen die Politik vorschreibt.

    Jedoch ist bei den Beamten, wie auch in Politik und Wirtschaft, mittlerweile der Opportunismus das höchste Amtsprinzip.

    Seit im Rahmen der geistig moralischen Wende Kritiker eher mundtot gemacht werden, anstatt die Probleme mit ihnen auszudiskutieren und gute und vor allen Dingen richtige Lösungen zu suchen, wird halt einfach gemacht, was befohlen wurde, auch wenn kann selbst weiß, dass das einfach nur Blödsinn ist.

    Von daher bin ich der Auffassung, dass gerade die opportunistischen Beamten in Führungspositionen oftmals völligst ungeeignet für ihre Positionen sind und dem Staat eher schaden als zu nutzen.
    MFG
    jolip


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