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Stoiber bei Illner: Krippenspiel mit König Edi
Mit Laptop und Lederhosen herrschte Edmund Stoiber in Bayern wie ein König. Jetzt ist's vorbei, und deshalb sollte der scheidende Ministerpräsident gestern bei "Maybrit Illner" seinen "letzten Kampf" ausfechten. Doch statt eines verbalen Schlagabtauschs gab's viel Kleinklein - und ein Happy End.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...508381,00.html
- #1 28.09.2007 09:53 von Mitten in Bayern
Rätselhaft
Mir ist es tatsächlich ein Rätsel, warum man mit einem Politiker, der ab übermorgen zu den historischen Personen unserer bundesrepublikanischen Gesellschaft gehört, noch einmal solche Probleme wälzt. Was sollte damit erreicht werden?
- #2 28.09.2007 10:01 von
... unangemessen ...
Die Sendung habe ich mir angeschaut.
Ich empfand es als peinlich, dass die kluge Maybrit immer wieder versuchte, Stoiber über seine "aahs" und "eehs" und über seine Sprech- und Sprach-Eskapaden zu "Fall zu bringen".
Da waren die Frau Mütter-Ministerin und Herr Geißler um vieles sachlicher, somit angenehmer.
Und obwohl Stoiber nie mein Idol war, halte ich ihm zugute,
dass er Bayern nach vorne brachte.
Schließlich darf man auch einen Politiker nicht nach seinen "aahs" und "eehs" beurteilen,
sondern nach dem, was er geleistet hat.
Und dass er stets polarisierte und das Konservative vehement verteidigte, das hat,
meine ich, der Demokratie keinen Schaden zugefügt!
Wie sagte doch der verblichene Franz-Josef:
Rechts von der CSU darf es keine Partei geben.
Wie Recht doch der alte Rechte hatte:
heute haben wir NPD in manchem Landesparlament.
Toskana - #3 28.09.2007 10:07 von
.. 'Moderatorinnen' oder Souffleusen
.. Herr Stoiber nutzt gern die Gelegenheit, sich einstweilen staatstragend in die Niederungen der EU zu empfehlen. Das eigentliche Problem solcher 'Sendungen' sind diese völlig überschätzten 'Moderatorinnen'. Es hat lange gedauert bis Frau Christiansen endlich (gegen pausenlosen Widerstand vieler ihrer Gönner) abgelöst werden konnte; jetzt muß bald Frau Illner folgen. Zu hoffen, daß das nicht wieder Jahre braucht.
- #4 28.09.2007 10:23 von
Die BAHN AG wartet
Ich denke nach dem Transrapiderfolg ist Herrn Stoiber ein Job bei der Bahn sicher.
- #5 28.09.2007 10:26 von
bayerische selbstgefälligkeit
naja das mag ja sein mit der teilweise lächerlichen Art und Weise wie Frau Illner krampfhaft Lacher hervorrufen wollte und es ja tatsächlich ab und an schaffte - doch frage ich mich, woher das denn rührt? einerseits sicherlich dadurch, dass es zunächst der letzte Auftritt Stoibers im Fernsehen bzw. in dieser Talkshow gewesen ist und man so nicht dauerhaft die etikette waren musste.. anderseits kommt diese Lächerlichkeit ja nicht von ungefähr - kein anderer Politiker eignet sich idealer für solch billiges "Spartensender-Niveau".
Wenn man die ganze Geschichte jetzt mal inhaltlich angeht, so fande ich es doch erschreckend, wie durchtränkt von bayerischem Patriotismus Menschen werden können. Hin und wieder mag er ja recht haben - sei es bei der wirtschaftlichkeit und der schulischen Bildung in Bayern. Doch kann man doch nicht allenerstes als Begründung für die bayerische Sonderstellung in Bund-Land-Konflikten anführen, dass Bayern ja historisch etc. eine Sonderstellung genießt. Bayern und vor allem die bayerische Politik muss irgendwann aufwachen und sich dem Föderalismus beugen. Wie denn bundesweiter Fortschritt, wenn ein solch (zugegebener Maßen) hochwichtiges Land
immer auf die Bremse tritt und selbstgefällige Politiker sich in deutsche Talkshows setzen um genau diese Position öffentlich aussprechen. Ich bin ja für etwas mehr ehrlichkeit in der deutschen Politiklandschaft, doch bitte im richtigen Maße und nicht in solch einem, dass Bundesdeutschland davon Schaden nimmt.
Ade Ede, kämpf künftig in Brüssel für Deutschland - oder von mir aus versuch es dort mit deiner bayerischen Trumpfkarte - sie wird ungehört im Bürokratiedickicht versinken - auch nach deiner Zeit als Chef dieses Gremiums. - #6 28.09.2007 11:22 von
- #7 28.09.2007 12:06 von Pinarello
Des Hartmuts soziale Ader!
Na ja, zumindest ein Beratervertrag in mittlerer 6-stelliger Höhe auf jeden Fall, bei verdienten Politikern läßt sich ja Hartmut ganz bestimmt nicht lumpen, bei seinen Lokführern dann allerdings schon.
Die Herren Klimmt, Münch, Wedemeyer und viele andere Ex-Politiker sind deshalb ja auch vor dem tiefen Fall in die Altersarmut bewahrt worden.
Wissen wir doch alle, daß Politiker nach jahrzehntelanger Volksver.....ung von den mickrigen Pensionen nie und nimmer leben können, oder zumindest angemessen. - #8 28.09.2007 12:45 von BigWolf
Schade, Frau Illner.....
Ich hatte keine Ovationen für den scheidenden Ministerpräsidenten seitens Frau Illner erwartet, aber daß sie jetzt unbedingt als Comedy-Tante auftritt, war dem Ereignis nicht angemessen: großmäulig ins Wort fallend, unterbrechend, hämisch das Gelächter einiger Studio-Claqueure provozierend, das war allenfalls dritte Wahl. Frau Illner sollte mal überlegen,ob sie nicht den Beispielen Christiansen oder Stoiber folgt und Platz macht für einen Nachfolger.
Ich frage mich auch, was sie zur Auswahl von Frau von der Leyen und Herrn Geissler bewogen haben mag. Letzterer hat sein Pulver schon seit mindestens 20 Jahren verschossen und erstere ist lediglich für ihr Mono-Thema "Kinderkrippen" zu gebrauchen.
Was mag nur Herrn Stoiber bewogen haben, sich dieser Runde auszusetzen, die ihm ihn keiner Hinsicht das Wasser reichen kann. - #9 28.09.2007 13:24 von Will
Stoiber ist kein Patriot!
Stoiber ist Populist und ein Provinzfürst mit einem sehr engen Horizont: München -> Weißwurstgürtel, mehr is nich drin. Jedenfalls kann sich das deutsche Volk glücklich schätzen, dass er nie Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland war.
Nach zwei Wochen wird er Brüssel fluchtartig verlassen.
zu viel multikulti für Edi....
Ein glanzvoller Abgang wird zwar von CSU inszenietrt, allerdings haben ihn seine eigenen Leute beseitigt.
Dem Himmel sei Dank!
Den oberflächlichen Medien wird er natürlich fehlen!
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