APDie Ägypter haben einen neuen Präsidenten gewählt, doch die Macht übernommen haben vorerst die Generäle. Mit einer Übergangsverfassung nach eigenem Gusto sichert sich der Militärrat zentrale Befugnisse. Ein Jahr nach der Revolution drohen neue Massenproteste am Nil.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...839470,00.html
Erinnernd mich irgendwie frappierend an die März Revolution 1848 ...
Was in Ägypten derzeit passiert, kann man nur im Gesamtzusammenhang mit den Problemen im Nahen Osten verstehen und eventuell beurteilen.....
Demokratie vom Feinsten halt. Ok auch nur ein müder Aufschub für die Sharia.
Die meisten Ägypter sehnen sich eh wieder nach Ruhe, dem starken Mann, den sie gerade abgesägt haben. Da zeigt sich, wie weit das Freiheitsverständnis im Übrigen entwickelt ist.
Der ganze sog. "arabische Frühling" ist ansonsten keinen demokratischen Pfifferling wert, sondern nur Ausdruck zu vieler unzufriedener junger Männer in unaufgeklärten Gesellschaften ohne Perspektive für die Massen. Alle Probleme sind und bleiben dort ungelöst bzw. hält die Vermehrung der selben an. Letzteres ist durchaus wörtlich zu nehmen denn es geht vor allem um Bevölkerungswachstum, dem Problem, dem sich weltweit außer der Chinesen wohl niemand stellt und das sich wohl nur im Rahmen einer kleineren oder größeren Apokalypse wird lösen lassen.
Wer die Waffen hat, hat die Macht.
Für die Deutschen ja immer so ein heikles Thema. Waffen in Privatbeitz? Pfui, bah ... !!!
Aha, nur der Staat hat die Waffen. Schau an, der ägyptische Militärrat weiß das und regiert, so einfach ist das ;)
Und schon haben wir ein zweites Birma.
Da müssen doch unbedingt Sanktionen her und die Nato muss zum Schutz der Bevölkerung doch auch schon in den Startlöchern stehen, oder gilt das da nicht?
Kein Wort dazu von unserem Westerwelle. Das ist aber gar nicht zu verstehen, wo er doch sonst immer sofort in aller Klarheit "nichts" sagt.