APDie Ägypter haben einen neuen Präsidenten gewählt, doch die Macht übernommen haben vorerst die Generäle. Mit einer Übergangsverfassung nach eigenem Gusto sichert sich der Militärrat zentrale Befugnisse. Ein Jahr nach der Revolution drohen neue Massenproteste am Nil.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...839470,00.html
Ist das so?
Sollte die Bevölkerung es aber so haben wollen, wer sind Sie dass Sie es anders sehen?
Das ist die Frage, kurz- und mittelfristig gebe ich Ihnen Recht, aber die langfristigen Folgen sind kaum abzusehen. Die Bevölkerung wird sich dann wohl mehr und mehr radikalisieren.
Der ägyptische Militärhaushalt und somit auch die aktuellen Machthaber werden seit vielen Jahren zum Großteil von den USA finanziert. Somit muss man davon ausgehen, dass die USA einen großen Einfluss auf die Aktivitäten und Entscheidungen des ägyptischen Militärs haben. Ergo kann man davon ausgehen, dass die USA hinter einem Großteil der Entwicklungen während der Aufstände in Ägypten und der Zeit bis heute standen. Demnach verhindern offensichtlich die USA im Hintergrund, dass der Mehrheitswille des ägyptischen Volkes umgesetzt wird. Aber im Vordergrund, sprich in den Medien, werden die USA nicht müde, das ägyptische Militär aufzufordern, den Demokratieprozess nicht wieder zu beenden. Wie soll man dieses US-Verhalten bezeichnen? Wie wäre es mit perfide?
JA! Klingt Komisch(für Sie) ist aber so!
Ein Bürger dieses Landes der von seinem verfassungsmäßigen Recht auf Meinungsfreiheit gebrauch macht (Artikel 5 GG) und offensichtlich auch eine bessere "Kinderstube" genossen hat als Sie!
Die langfristigen Folgen sind nicht absehbar, positiv oder negativ!
Ihre Ableitung der radikalisierung der Bevölkerung ist völlig willkürlich und arrogant!
Was noch viel wichtiger ist, der Brotpreis wird durch amerikanische Finanzhilfe subventioniert.
Wenn der Einfluss der USA tatsächlich so enorm ist wie Sie glauben, dann hätte es gar nicht erst zum Sturz Mubaraks kommen dürfen.Ergo kann man davon ausgehen, dass die USA hinter einem Großteil der Entwicklungen während der Aufstände in Ägypten und der Zeit bis heute standen.
Ich denke, dass es für den gewöhnlichen Amerikahasser geradezu ein Naturgesetz ist, hinter jedem Übel auf diesem Planeten die USA zu vermutenDemnach verhindern offensichtlich die USA im Hintergrund, dass der Mehrheitswille des ägyptischen Volkes umgesetzt wird. Aber im Vordergrund, sprich in den Medien, werden die USA nicht müde, das ägyptische Militär aufzufordern, den Demokratieprozess nicht wieder zu beenden. Wie soll man dieses US-Verhalten bezeichnen? Wie wäre es mit perfide?
Die Ägypter hatten ihre Chance auf Demokratie und haben es vermasselt, indem sie die Fanatiker gewählt haben.
So wie die Deutschen in der Weimarer Republik.
Ich wünschte, die Miltärs wären 1933 eingeschritten.
Warum ist das so?
Sie wollen wissen was besser ist für die Ägypter... soviel zur Kinderstube...
Tatsächlich?
Es ist nicht ungewöhnlich wenn sich eine unterdrückte Bevölkerung radikalen Ideen zuwendet. So willkürlich ist meine These mitnichten.
Alle arabischen Frühlingsbewegungen oder sogenannte Widerstandsbewegungen oder sogenannte Revolutionäre sind / waren von Beginn an zum größten ! Teil extremistische und totalitäre Bewegungen. Die mehr oder weniger progressiven Minderheiten in diesen Bewegungen wurden umgedichtet und aufgebläht von Personen und schreibenden Träumern, die nicht einmal fliessend arabisch sprechen (und unterdrückte "Völker" in Arabien suchen und dabei bevorzugt englische Twitter Nachrichten von 0,1% der Bevölkerung gelesen haben).
Dass hierzulande nach dem Chaos in Ägypten jetzt immer noch mehr Chaos gewünscht wird (mit der Begründung "Wille des Volkes", "Demokratie") heißt doch nur, dass z.B. aus dem Untergang der Weimarer Republik durch Wahlen hier bei uns nichts gelernt wurde. Der "Wille des Volks" und der immer wieder betonte "Volkswiderstand" ist das bekannte Muster, um unter dem Vorwand Demokratie eine Diktatur des Volks (20stes Jahrhundert in Europa) bzw. Sharia (21stes Jahrundert in arabischen Staaten) einzuführen.
Das demokratische Bewusstsein hierzulande ist daher schlicht miserabel und immer noch durchsetzt von Altlasten bzw. Ideologien vergangener Tage (Nation & Kollektiv, gefühlte Freiheit & Ehre, Boden & Rasse bzw. Glauben).
Insofern: ja, alle Macht den Generälen, was besseres gibt es derzeit nicht.
Militärdiktaturen schienen mir das kleinere Übel gegenüber islamischen Regimen, die den terror exportieren, wie Jemen und Pakistan.
Zur Einführung der Demokratie fehlt wohl einfach die Vorraussetzung einer Bürgergesellschaft mit Diskussionskultur.
Diese kann sich in islamisch geprägten Ländern kaum entwickeln, da der Islam hochgradig paranoid gegen Kritik gegenüber sich selbst ist, was sich auch in der Rechtssprechung mit ihren Paragraphen gegen "Gotteslästerung" zeigt.
Die süßen Träume einer arabischen Demokratiesierung waren wieder einmal Wunschdenken der linken Utopisten.
Das werden Sie bei der hier bewiesenen Ignoranz nicht verstehen!
Nochmals: Artikel 5 GG
Richtig! Die Unterdrückung der relativ offenen Ägyptischen Gesellschaft (waren Sie eigentlich schonmal in diesem Land??) geht von den Islamisten aus!
Spielen Sie doch lieber noch eine Runde Dart auf die US-Flagge oder was Islamismus-Befürworter wie Sie sonst so machen...