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Stiftung Warentest: Zahnseide überzeugt die Prüfer

OBSBei Erwachsenen ist das Benutzen von Zahnseide mindestens genau so wichtig wie das Zähneputzen, auch wenn kaum jemand zu den dünnen Fäden greift. Doch Karies entsteht vor allem dort, wo die Zahnbürste nicht hinkommt. Entscheidend ist die richtige Fadenart - flauschig oder glatt?

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...853738,00.html
  1. #1

    optional

    Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber soweit ich weiß ist Fluor aus diversen Gründen als umstritten anzusehen. Vielleicht sollte man lieber zu anderen Alternativen greifen... Das hat zwar nur indirekt mit Zahnseide zu tun, aber der Autor spricht den Wirkstoff ja selbst an.
  2. #2

    Empfehlenswert

    Ich gehör(t)e zu der Kategorie Patienten, die sich regelmäßig die Zähne putzen, wo aber bei fast jeder Kontrolle zwischen den Zähnen doch noch irgendeine Mini-Kariesstelle gefunden wurde. Auch mit Zahnstein und geringen Blutungen beim Zähneputzen hatte ich zu kämpfen.

    Und tatsächlich, regelmäßige Anwendung von Zahnseide brachte Erfolg. Ich mache das nicht mal annähernd so perfekt, wie im Video der Stiftung Warentest dargestellt. Das hygienische Gefühl ist deutlich besser. Man merkt regelrecht, wie man Mundgeruch (bzw. den verantwortlichen Plaque/Bakterien) rausputzt. Und beim Zahnarzt wurde die notwendige Zahnsteinentfernung drastisch reduziert. Zahnfleischbluten gibt es nicht mehr. Alles palletti bei der Kontrolle.

    Mich wundert sehr, wie gering die Propaganda für Zahnseide ist, bei dem deutlichen Mehrwert.

    P.S.
    Der Faktor Ernährung ist natürlich auch nicht zu unterschätzen (keine Süßgetränke, wenn Zucker im Mund, dann schnell neutralisieren, etc.).
  3. #3

    Werbeblödsinn

    Tja, da sind wir alle auf den Werbeblödsinn reingefallen, von wegen Zahnpasta und Bürsten. Mir ist auch erst nach einem intensiven Gespräch mit meinem Zahnarzt ein Licht aufgegangen. Seitdem putze ich abends:
    1. Mit der elektrischen Zahnbürste
    2. nach dem Ausspülen mit einer trockenen Bürste mit sehr spitzen Borsten die Zähne längs, um dort Reste zu entfernen
    3. nach dem Ausspülen mit einer kleinen Interdentalbürste kurz die Zwischenräume am Zahnfleisch
    4. Mit Mundwasser intensiv spülen

    Ich bin immer wieder verwundert, was man auf allen Stufen noch so zu Tage fördert.
  4. #4

    Fluor =/= Fluorid

    Gemeint ist hier natürlich fluorid. Fluor ist das Grundelement und hochgiftig, das Salz des Fluors, das fluorid, mineralisiert, ähnlich wie zb auch zum Teil Calcium, den zahnschmelz und erhöht die säureresistenz.
  5. #5

    Zitat von spon-facebook-10000361426 Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber soweit ich weiß ist Fluor aus diversen Gründen als umstritten anzusehen. Vielleicht sollte man lieber zu anderen Alternativen greifen... Das hat zwar nur indirekt mit Zahnseide zu tun, aber der Autor spricht den Wirkstoff ja selbst an.
    Praktisch alle Kritiken am Flouridzusatz zu Zahnpaste (und vielerorts auch zum Trinkwasser!) sind aber wirklich Verschwörungstheorien bzw. ohne belastbare Beweise. Nachgewiesen sind nur weißliche Verfärbungen der Zähne, und bei sehr hohen Dosen Knochenschädigungen. Dazu müsste man dann aber die Zahnpaste aufessen, und zwar regelmäßig über einen längeren Zeitraum.
  6. #6

    solo-med.de

    Das Problem mit der Mundhygiene ist, dass eine ganze Industrie und mehr daran hängt. Diese hat verständlicherweise kein Interesse, dass ihre Produkte als nutzlos oder unsinnig aufgezeigt werden. Dabei gibt es Methoden zur Zahnreinigung, die einfach und gleichzeitig genial sind. Ohne teure Zahnbürsten, teure Zahnpasten und nutzloser Zahnseide. Einfach sich mal schlau machen lohnt. Einfach nach solo-med.de im Internet suchen und dann weiss man was Zähne wirklich dauerhaft gesund erhält (einschliesslich dem Zahnfleisch).
  7. #7

    Zitat von sucky Beitrag anzeigen
    Gemeint ist hier natürlich fluorid. Fluor ist das Grundelement und hochgiftig, das Salz des Fluors, das fluorid, mineralisiert, ähnlich wie zb auch zum Teil Calcium, den zahnschmelz und erhöht die säureresistenz.
    Daß man sich nicht mit reinem Fluor (oder besser gesagt, mit der sofort entstehenden Flußsäure) die Zähne wegätzt, dürfte wohl einleuchtend sein.

    Fluor härtet zwar die Zähne, aber es kann auch unterschiedlich helle Flecken machen.
  8. #8

    ...

    Zitat von spon-facebook-10000361426 Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber soweit ich weiß ist Fluor aus diversen Gründen als umstritten anzusehen.
    Es gibt wohl eine Handvoll Leute, die bei Überdosen darauf allergisch reagieren, aber "umstritten" ist an Fluor nix.

    Abgesehen davon, Zahnseide gibt's natürlich auch ungefluort.

    Was mich aber beim Zahnseidebenutzen immer wieder erschreckt, ist, wieviel vom letzten Abendessen früh (also nach 2x Zähneputzen!) noch zwischen den Zähnen steckt.

    Bei Pasta oder Brot ist das nicht so schlimm, das verschwindet recht schnell, aber faseriges Fleisch, wie weiches Rindfleisch (Boeuf Stroganoff u.ä.) oder Ente (oder gar Schinkenwürfel) sind echt problematisch. Die faulen dann mehrere Tage lang still vor sich hin.
  9. #9

    Falsch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei Erwachsenen ist das Benutzen von Zahnseide mindestens genau so wichtig wie das Zähneputzen, auch wenn kaum jemand zu den dünnen Fäden greift. Doch Karies entsteht vor allem dort, wo die Zahnbürste nicht hinkommt. Entscheidend ist die richtige Fadenart - flauschig oder glatt?

    Zahnseide gut bewertet bei Stiftung Warentest - SPIEGEL ONLINE
    Als ich vor 30 Jahren Afrika besuchte, war Zahnseide noch längst nicht in Mode, dennoch strahlten mich die Kinder und Erwachsenen mit blitzweißen Zähnen an und ich glaube, man kann dies den hiesigen Eßgewohnheiten zuschreiben. Naturlich gab es auch Karies, doch bei weitem nicht so verbreitet wie in Europa. Meine Schwägerinen aus Asien brauchten niemals zum Zahnarzt, sie haben allesamt exzellente Gebisse, weder Karies, noch Plomben, meine Schwiegermutter ist 69, hat ebenfalls nicht eine Plombe. Alles ohne Zahnseide. Man putzte sich früher auf den Philippinen mit Salz die Zähne aus Mangel an Geld, oder mit Pflanzenextrakten. Eine gesunde kalorienarme Ernährung, machte dies möglich. Heute wird geschnökert ( viel süße Leckereien ), da wird der Zahn an sich massiv angegriffen. Wer also glaubt, mit der Zahnseide etwas gutes zu tun, liegt falsch, sie kann lediglich unterstüzend wirken, gebraucht wird sie nicht.








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