Stiftung Warentest: Onlinebanken beraten besser als Filialen

CorbisWer einen Kredit beantragen möchte, wird bei vielen Finanzinstituten schlecht beraten. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest. Das Ergebnis bei Filialbanken sei eine "Katastrophe". Fast durchgehend sehr gut schnitten dagegen Onlineangebote ab.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...833278,00.html
  1. #1

    Vielleicht ist es eher so...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer einen Kredit beantragen möchte, wird bei vielen Finanzinstituten schlecht beraten. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest. Das Ergebnis bei Filialbanken sei eine "Katastrophe". Fast durchgehend sehr gut schnitten dagegen Onlineangebote ab.

    Stiftung Warentest: Banken beraten bei Anfragen für Kredite schlecht - SPIEGEL ONLINE
    ...dass der Onlinekunde eher geneigt ist, sich selbständig zu informieren uns sich dann "besser beraten" fühlt, als der Filialkunde. Ich würde das Ergebnis der Stiftung Warentest mit Vorsicht genießen. Es liegt auch immer ein bisschen am Kunden, ob er informiert wird und wie.
  2. #2

    Richtig

    Absolut zutreffend. Online liest man halt eher die Bedingungen nach und weiss diese dann. In der Filiale erzählt der Mitarbeiter einem meistens nur Schrott, weil er selbst keine Ahnung hat.
  3. #3

    ||||

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...dass der Onlinekunde eher geneigt ist, sich selbständig zu informieren uns sich dann "besser beraten" fühlt, als der Filialkunde. Ich würde das Ergebnis der Stiftung Warentest mit Vorsicht genießen. Es liegt auch immer ein bisschen am Kunden, ob er informiert wird und wie.
    Es war im vorliegenden Test ja keine Umfrage, sondern ein expliziter Test mit Testkunden - zudem kann ich das Ergebnis nur unterstützen.

    Bei der ANforderung von Kreditangeboten hatte ich vor 3/4 Monaten auch umfangreichen Kontakt zu sowohl Online- als auch Filialbanken und Sparkassen.

    Ich fühlte mich bei den Online-Banken (in meinem Fall Targo, und Diba) auch neutraler und unaufdringlicher beraten als bei der Filialbank.

    Bei der Filialbank (Sparkasse) wurde dann auch noch versucht mir eine Kombination aus Riesterförderung, Bausparkasse etc. zu verkaufen obwohl ich eindeutig ein einfaches, durchsichtiges Angebot mit klar definierten Sonderzahlungen gewünscht habe.

    Ich habe dann trotzdem bei der Sparkasse (ein transparentes Angebot) abgeschlossen, und zwar weil mir ein Berater einer Online-Bank dazu geraten hat.
    Mein verhandeltes Angebot wäre sehr gut und er könne es aktuell nicht unterbieten.

    Seitdem habe ich umso mehr Vertrauen in Online-Banken.... gefühlsmässig hatte ich immer den Eindruck dass dort der Druck etwas verkaufen zu müssen einfach geringer ist...
  4. #4

    Wer braucht noch eine Bankfiliale

    und einen blasierten Bankberater, der sich fuer was besseres haelt als seine Kunden? Zum Gueck ist diese arrogante Kaste von Pseudodienstleistern dem Untergang geweiht. Offensichtlich herrscht in den Banken ein Gefuehl ein eigenes Rechtssystem zu haben. Ich werde die Partei waehlen, die den Banken in den Arsch tritt. Hoechste Zeit.
  5. #5

    Verrechnet!

    Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil. Wenn man das gewichtete Mittel der drei Einzelergebnisse bildet, ergibt sich für die ING Diba eine Gesamtnote von 2,0 und nicht von 4,0. Wenn selbst ein Sprecher des Instituts von dem Ergebnis überrascht ist, hat man wohl auch dort nicht nachgerechnet.
  6. #6

    ?

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...dass der Onlinekunde eher geneigt ist, sich selbständig zu informieren uns sich dann "besser beraten" fühlt, als der Filialkunde. Ich würde das Ergebnis der Stiftung Warentest mit Vorsicht genießen. Es liegt auch immer ein bisschen am Kunden, ob er informiert wird und wie.
    Habe gerade nicht den Eindruck, dass Sie den Artikel gelesen haben?
    Es war keine Umfrage.
  7. #7

    Katastrophal ist doch, dass die Banken ganz klar gesetzliche Vorschriften nicht angewandt haben. Mit fadenscheinigen Entschuldigungen wird versucht, diesen Umstand zu kaschieren: Man kann gerade nicht an den Drucker. Geht es noch unverschämter?

    Bei der Beratung zu einer Geldanlage (möglichst einfach, explizit nichts Spekulatives), will einem die Beraterin dann, ohne mit der Wimper zu zucken, einen Fond aufschwatzen. Auf die Frage, ob sie nicht zugehört hat, weil ich zehn Sekunden zuvor noch sagte, einen ebensolchen eben nicht zu wollen, zuckte sie lediglich mit den Schultern. Das Problem ist, das vor allem ältere Kunden in solch einem Fall einfach auf den sabbelnden Berater hören und zu allem Ja und Amen sagen, weil man ja schon seit hundert Jahren bei ein und demselben Kreditinstitut ist. Man kennt mich da. Ja, eben: AUD. Alt und doof. Zum Kotzen ist das alles.
  8. #8

    netbank- das letzte

    Infogesuch vor Urlaubsantritt:
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    > ich möchte in Norwegen Geldautomaten mit
    > der Mastercard benutzen.
    > Bitte teilen Sie mir die Standorte von gebührenfreien
    > Automaten mit.
    > Falls möglich, geben Sie mir heute bitte Bescheid.
    > Mit freundlichen Grüssen
    > Stel

    Antwort der Bank:
    Sehr geehrter Herr Stelt
    vielen Dank für Ihre Mitteilung.
    Unsere aktuellen Konditionen und Preise entnehmen Sie bitte unserer
    Homepage unter
    http://www.netbank.de, "Service", Unterpunkt "Preis- und
    Leistungsverzeichnis".

    Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen
    M Ko

    Meine Rückfrage:
    Haben Sie überhaupt verstanden, was ich gefragt habe.Was sind das für asoziale und schlampige Antworten.

    Dann im Ausland.
    Der Versuch Bargeld abzuheben scheiterte bereits zu Beginn

    Sehr geehrte Damen u.Herren,
    > ich habe keine Zugriff auf Geldautomaten im Ausland/
    > Norwegen.
    > Meine Reise ist ernsthaft in Gefahr, weil (Bewerbungsterminemit Arbeitgebern) nicht
    > eingehalten werden können
    > und Bezahlungen mit Bargeld
    > nicht möglich sind.
    > Teilen Sie bitte umgehend per Mail die Ursache mit!
    >
    > Mfg Stelt
    Die völlig sachfremde Antwort dieser Bank:
    Sehr geehrter Herr Stel

    vielen Dank für Ihre Mitteilung.
    Die Änderung der Limite für Ihre girocard (ec-Karte) ist seit dem
    01.12.2011 verfügbar.
    Sie können diese dann in Ihrem Banking beantragen.
    Dort finden Sie dann den Punkt "Änderung Verfügungsrahmen girocard" unter
    der Kategorie "Aufträge".
    Bitte beachten Sie die jeweiligen Standardlimite:

    Verfügungen an Geldautomaten in:
    Deutschland: 1.000,- EUR Tageslimit
    der EU/EWR, Schweiz, Türkei: 1.000,- EUR Tageslimit
    allen anderen Staaten: 100,- EUR Tageslimit
    Limitänderungen sind bis max. 3.000,- EUR möglich.
    Bargeldloses Bezahlen in:
    Deutschland: 3.000,- EUR Tageslimit
    der EU/EWR, Schweiz, Türkei: 1.000,- EUR Tageslimit
    allen anderen Staaten: 100,- EUR Tageslimit
    Limitänderungen sind bis max. 50.000,- EUR möglich.

    Die geänderten Limite sind maximal 90 gültig und müssen dann neu
    beantragt werden.
    Limitreduzierungen sind dauerhaft möglich.
    Meine Antwort:
    Frau H
    haben Sie noch alle Tassen im Schrank oder wollen Sie mich verarschen.
    Haben Sie meinen Text gelesen? Auf welche Frage antworten Sie?
    Sind Sie vollkommen verblödet?

    Antwort der Bank: siehe vorigen Textblock.
    Leider sind diese völlig unsachlichen und provokanten Antworten die Regel.
    Nach einer Anfrage zur Angabe einer Bankleitzahl wg. wegen einer Fehlbuchung
    erhielt ich mal eine 18-stellige Nummer.

    Die sind sind nicht inkompetent. Das soll nur der Kunde glauben, der nach Strich
    und Faden betrogen und belogen, eben:
    verarscht.Schade nur dass solche Seiten auch nicht die Bohne bewirken.Dieses System scheint sich im Sinkpflug
    zu befinden.Es betrifft ja ausnahmlos sæmtliche Bereiche des taeglichen Lebens