DPADie Stiftung Warentest kritisiert gravierende Beratungsmängel bei Bausparkassen. Deren Vorschläge seien oft zu teuer und gingen am Wunsch des Kunden vorbei, erklärten die Verbraucherschützer. Bei Testgesprächen fiel jeder vierte Berater durch.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...844997,00.html
Wer im Zusammenhang mit dem Verkauf von Finanzdienstleistungen von Beratung spricht, hat nicht verstanden worum es geht! Beratung bekommen sie nur in einem ergebnisoffenen Setting. In der Bank soll ein Produkt verkauft werden, das der Bank Vorteile bringt. Der Nutzen des Kunden steht frühestens an zweiter Stelle. Insofern wird auch niemand über den Tisch gezogen! Es gilt wer sich informiert und lesen kann, ist im Vorteil.
Wuerde er es nicht tun, wuerde er sein Job los sein!!
Wenn, wie die Commerzbank alten Leuten 15jaehrige Laufzeiten verkauft ist das doch viel schlimmer, aber das ist ja in Deutschland straffrei.
Meistens oder immer sind die Verkaeufer dazu gezwungen worden!!
Und den meisten Kunden fehlt der Ueberblick.
Ein guter Freund gab mir vor ueber 50 Jahren den Rat:
Verleihe oder leihe Dir nur so viel Geld wie Du verschenken kannst !! Er hatte und hat vollkommen recht.
Frueher gab es LEBENSSTELLUNGEN, da konnte man langfristig Schulden machen!!
Machen Sie doch eine Umfrage nach den "Laufzeiten" heute in den Betrieben.
Einen einzigen habe ich gekannt, der 50 Jahre als Arbeiter in derselben Firma gearbeitet hatte. (KODAK).
10 bis 15jaehrige Laufzeiten sind nur in leitender Position moeglich und da werden es auch immer weniger!!
die "Bearbeitungsgebühr" ist die Provision für den "Berater".
Gier frißt Hirn.
Und genauso erschreckend ist die Beratung bei Maklern und Versicherungsvertretern konsequent an der Höhe der Provisionen orientiert:
Lebensversicherung: 7% des gezahlten Gesamtbeitrages über die gesamte Laufzeit (50%o plus 2%B).
Krankenversicherung: ca. 1 gesamter Jahresbeitrag.
Deshalb gibt es in Deutschland so extrem viele Versicherungsvertreter und Versicherungsmakler, 10mal mehr als in England oder Frankreich.
na wenn Sie das sagen.
gings nicht noch höher? Die Provisionsvereinbarung will ich sehen....in der Krankenversicherung gab es zwar vereinzelte Versicherer die tatsächlich bis zu 12/14MB Prov. zahlten, das waren aber die absoluten Ausnahmen. Je nach Vertriebsform und Vermittlerstatus sind 4-8MB üblich. Angesichts der Haftungszeit sowie der Komplexität ist das auch durchaus angemessen.
zu den Engländern habe ich keine Zahlen, allerdings halte ich dieses Verhältnis für mehr als unwahrscheinlich