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Stichprobe in Supermärkten: Tierschützer finden gefährliche Keime in Hähnchenfleisch
Der massive Einsatz von Antibiotika in der Geflügelzucht hat*gefährliche Nebenwirkungen. Die Tierschützer vom BUND haben in deutschen Supermärkten in jedem zweiten Hähnchenprodukt resistente Bakterien entdeckt. Die*Keime bergen für Verbraucher*hohe Risiken.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...807647,00.html
- #40 09.01.2012 10:58 von
Kein Mitleid
..mit den Konsumenten dieser "Waren". Nicht für 10 cent.
Ich bemitleide ja auch niemanden der an einer Küstenstrasse sein Motorrad ausreizt und abstürzt. Fahrlässigkeit - non dem milliardenfachen ignoranten egoistischem Support Leid von Lebewesen ganz zu schweigen. - #41 09.01.2012 10:58 von
- #42 09.01.2012 10:58 von
....
Esse schon seit über drei Jahren kein Fleisch mehr und bin immer wieder erschrocken, was die Menschen sich von der Fleischindustrie gefallen lassen, um ihren kranken Fleischfresswahn billigst befriedigen zu lassen.
In ein paar Wochen habt ihr diese Antibiotikageschichte doch sowieso vergessen und freut euch über ein rekordverdächtig billiges Stück Discountergammelhammel.
Selbst Schuld und wenn die Kreatur sich nach dem jämmerlichen "Leben", dass Ihr ihr zumutet sich so wenigstens nochmal am hirnfreien Konsumenten "rächen" kann ist das ja beinahe so etwas wie ein kleinwenig Gerechtigkeit. - #43 09.01.2012 11:00 von
Ich glaube nicht,
dass sich jemals irgend etwas ändern wird. Es wird vielleicht jetzt drei Brennpunkte, zwei ZDF Spezial und ein paar Talk Shows geben, wo wieder alle sehr betroffen sind. So für ungefähr vier Wochen wird weniger Geflügel gegessen und die Politiker heucheln Aktionismus. Danach ist alles beim alten, bis zum nächsten Lebensmittelskandal. Das hat sehr viel damit zu tun, dass uns Deutschen eben Auto, Haus und Urlaub sehr wichtig sind, Lebensmittel aber nicht. Die sollen möglichst billig sein und wandern z. T. noch als Treibstoff in den Tank des liebsten Kindes...
Und natürlich könnte man über Gesetze und Verordnungen Dinge ändern, wenn man gleichzeitig Gesetze mit empfindlichen Strafen bewehrt und die Kontrollinstanzen mit anständig Personal und finanziellen Mitteln ausstatten würde. Aber das ist politisch nicht gewollt, weil das "Verbraucherschutzministerium" eben nichts mit Verbraucherschutz zu tun hat, sondern die Interessen der Agrarindustrie schützt. - #44 09.01.2012 11:01 von
Alles net so wild
Ich find billig gut, sonst könnt ich mir von dem kleine Malochergehalt ja gar nix mehr leiste. Is doch eh wieder die übliche Panik. Letztes Jahr gab's Tote, des war aber kein Fleisch, das war'n Sprosse. Dumm gelaufe für die vegetarier. Seitdem ess ich jedenfalls noch viel mehr Fleisch. Und so 'n Hähnchen für 1,99€ schmeckt mir fünfmal so gut wie eins für 10€ (krieg ich ja auch 5 Stück für das Geld). Außerdem, wenn ich mir die Leute anseh, die in so Bioläden gehn... die meisten denken sie wärn was Besseres, sind die aber net, die meiste sind absolute Langweiler mit'm Stock im Hinnern. Sterbe tun die trotzdem früher oder später. Also einfach des Fleisch ordentlich durchbrate und gut is!
- #45 09.01.2012 11:01 von
- #46 09.01.2012 11:05 von
Ja aber bei genauer Betrachtung
waren es nicht allein die GIERGEIZIGEN, sondern die Produkte ala Gesetz ganz UNDEMOKRATISCH in unserer Demokratie, inder zum Beispiel eine Mutterschafprämie erst ab 10 Tieren gezahlt wird und nicht BIS 10 Tieren.
Was sagt uns das somit? Der ganz kleine Minilandwirt (immerhin war vor 50 Jahren die Ziege die Kuh des Armen) nicht unterstützt werden sollte, weil sie hatten schon damals keine Lobby.
Deshalb bekommen heute die Menschen das zu essen (also wer es nicht besser wissen will) was eine Industrie zu bieten hat. Der Mensch bekommt somit das was er verdient, auch wenn letztlich kein Mensch daran mehr was verdienen kann, allein der Traum scheint wichtiger zu sein. Realität überlastet den verstand wohl. - #47 09.01.2012 11:24 von
Das funktioniert nicht
Und sie glauben das Bauern und Bio den Bedarf decken können. Was genau denken sie machen die anders? 2000 statt 4000 Hühner in einem Stall? Meinen sie die verzichten auf Antibiotika?
Ja und wie sollte es funktionieren, wenn die Bewohner einer Großstadt auf die Idee kommen ihr Fleisch beim Jäger zu kaufen, der könnte nicht mal ein kleines Dorf versorgen, nicht mal wenn die Leute blos Weihnachten und Ostern Fleisch essen. - #48 09.01.2012 11:27 von
- #49 09.01.2012 11:28 von
Nun, dann möchte ich Ihnen mal ein Beispiel geben: Ich lebe von knapp weniger als dem Hartz IV Satz und kann mir nicht alle Tage Fleisch leisten. Wenn ich es schaffe, kaufe ich mir 1x die Woche Fleisch...und dann keinen Braten oder ähnliches, nein es muss auch Hackfleisch reichen um zumindest den Geschmack von Fleisch zu haben. Hähnchen hatte ich zuletzt an Weihnachten. Da gab es dann zur Feier des Tages Brathuhn und die nächsten Tage eine Hühnersuppe. Die restliche Zeit kaufe ich hier vor Ort beim Bauern Grünzeug und Kartoffeln und packe dazwischen mal ne Wurst.
So, jetzt frage ich mal ganz salopp: Wer kann sich überhaupt noch Fleisch leisten? Wenn ich die Wahl hätte, würde ich Bio kaufen. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich nicht bei Großvermarktern kaufen. Wenn ich die Wahl hätte, würden wir insgesamt nicht in eine neue Armut abgleiten. Fakt ist, dass in Deutschland in der Hauptsache die Lebensmittelpreise expotentiell ansteigen seit wir den Euro haben. Warum ist dies in anderen europäischen Ländern nicht so? Die Mitbürger mit Migrationshintergrund kaufen fahren regelmäßg ins benachbarte Ausland und kaufen dort große Mengen Fleisch für ihre Lebensmittelbuden, weil es dort noch günstiger ist und dort noch weniger Kontrollen durchgeführt werden. Ich wünsche jedem einen guten Appetit, der sich wieder einen Geflügel-Döner kauft.
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