Stichprobe in Supermärkten: Tierschützer finden gefährliche Keime in Hähnchenfleisch

Der massive Einsatz von Antibiotika in der Geflügelzucht hat*gefährliche Nebenwirkungen. Die Tierschützer vom BUND haben in deutschen Supermärkten in jedem zweiten Hähnchenprodukt resistente Bakterien entdeckt. Die*Keime bergen für Verbraucher*hohe Risiken.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...807647,00.html
  1. #40

    Kein Mitleid

    ..mit den Konsumenten dieser "Waren". Nicht für 10 cent.
    Ich bemitleide ja auch niemanden der an einer Küstenstrasse sein Motorrad ausreizt und abstürzt. Fahrlässigkeit - non dem milliardenfachen ignoranten egoistischem Support Leid von Lebewesen ganz zu schweigen.
  2. #41

    Doch, also wer sich auskennt,

    Zitat von TheFrog Beitrag anzeigen
    Wie vertrauenswürdig sind den die BIO-Läden ? Ist denen nicht gerade alles mögliche "Nicht-Bio Zeugs" untergejubelt worden
    Da hat man auch keine Kontrolle.
    BIOLAND und DEMETER werden richtig kontrolliert.

    MFG
  3. #42

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der massive Einsatz von Antibiotika in der Geflügelzucht hat*gefährliche Nebenwirkungen. Die Tierschützer vom BUND haben in deutschen Supermärkten in jedem zweiten Hähnchenprodukt resistente Bakterien entdeckt. Die*Keime bergen für Verbraucher*hohe Risiken.

    Stichprobe in Supermärkten: Tierschützer finden gefährliche Keime in Hähnchenfleisch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Esse schon seit über drei Jahren kein Fleisch mehr und bin immer wieder erschrocken, was die Menschen sich von der Fleischindustrie gefallen lassen, um ihren kranken Fleischfresswahn billigst befriedigen zu lassen.

    In ein paar Wochen habt ihr diese Antibiotikageschichte doch sowieso vergessen und freut euch über ein rekordverdächtig billiges Stück Discountergammelhammel.

    Selbst Schuld und wenn die Kreatur sich nach dem jämmerlichen "Leben", dass Ihr ihr zumutet sich so wenigstens nochmal am hirnfreien Konsumenten "rächen" kann ist das ja beinahe so etwas wie ein kleinwenig Gerechtigkeit.
  4. #43

    Ich glaube nicht,

    Zitat von hamburguinho Beitrag anzeigen
    das kann doch nichts taugen.
    Seit vor einiger Zeit die ersten Antibiotikanachrichten in der Presse auftauchten, verkneife ich mir den Fleischkonsum weitgehend.
    Ich esse eigentlich gerne Huhn, aber mir ist leider der Appetit vergangen. Vielleicht vergeht noch mehr Leuten der Appetit, dann ändert sich möglicherweise mal was, denn diese Zusatände lassen sich nur schwer über Gesetze und Verordnungen regulieren (die werden ohnehin umgangen).
    Wenn es keine Nachfrage mehr gibt für so einen Mist, wenn man kein Geld mehr damit verdienen kann, dann ändert sich was.
    Frau Aigner kann da gar nichts machen.
    dass sich jemals irgend etwas ändern wird. Es wird vielleicht jetzt drei Brennpunkte, zwei ZDF Spezial und ein paar Talk Shows geben, wo wieder alle sehr betroffen sind. So für ungefähr vier Wochen wird weniger Geflügel gegessen und die Politiker heucheln Aktionismus. Danach ist alles beim alten, bis zum nächsten Lebensmittelskandal. Das hat sehr viel damit zu tun, dass uns Deutschen eben Auto, Haus und Urlaub sehr wichtig sind, Lebensmittel aber nicht. Die sollen möglichst billig sein und wandern z. T. noch als Treibstoff in den Tank des liebsten Kindes...

    Und natürlich könnte man über Gesetze und Verordnungen Dinge ändern, wenn man gleichzeitig Gesetze mit empfindlichen Strafen bewehrt und die Kontrollinstanzen mit anständig Personal und finanziellen Mitteln ausstatten würde. Aber das ist politisch nicht gewollt, weil das "Verbraucherschutzministerium" eben nichts mit Verbraucherschutz zu tun hat, sondern die Interessen der Agrarindustrie schützt.
  5. #44

    Alles net so wild

    Zitat von leser_81 Beitrag anzeigen
    ... Warum dann nicht mal auf Fleisch verzichten? Mal zum Bauern gehen und Fleisch kaufen oder beim Metzer, der Fleisch von Bauern der Region bezieht. Auch ruhig mal einen Jäger ansprechen, der Wild zu verkaufen hat. Hier bekommt man qualitativ hochwertiges Fleisch, was natürlich auch seinen Preis hat ! Aber naja, wer "billig" will der bekommt "billig"
    Ich find billig gut, sonst könnt ich mir von dem kleine Malochergehalt ja gar nix mehr leiste. Is doch eh wieder die übliche Panik. Letztes Jahr gab's Tote, des war aber kein Fleisch, das war'n Sprosse. Dumm gelaufe für die vegetarier. Seitdem ess ich jedenfalls noch viel mehr Fleisch. Und so 'n Hähnchen für 1,99€ schmeckt mir fünfmal so gut wie eins für 10€ (krieg ich ja auch 5 Stück für das Geld). Außerdem, wenn ich mir die Leute anseh, die in so Bioläden gehn... die meisten denken sie wärn was Besseres, sind die aber net, die meiste sind absolute Langweiler mit'm Stock im Hinnern. Sterbe tun die trotzdem früher oder später. Also einfach des Fleisch ordentlich durchbrate und gut is!
  6. #45

    Und noch etwas

    Zitat von irreal Beitrag anzeigen
    und dazu noch als kleines Mitbringsel, die Hormonrückstände der Antibabypille im Wasser. Alles ist miteinander eben verbunden und letztendlich sollte der Mensch nicht nur die Angst vor resistenten Keimen haben, sondern ein Bewußtsein zu bekommen, dass auch er nur fleischliche Materie ist und ein Gleichgewicht hinbekommen muss, wieviel er zwar kann aber von Natur aus berechtigt darf tun.
    MFG
    Richtige Tierschützer sollten darauf verzichten, mehr als 2 Kinder in die Welt zu setzen und sich darüber freuen, dass hormonelle Rückstände im Trinkwasser die Fertilität mindern.
  7. #46

    Ja aber bei genauer Betrachtung

    Zitat von mischu123 Beitrag anzeigen
    Ein Leser hat es weiter oben auf den Punkt gebracht: das Schlüsselwort heißt "Giergeiz".
    Die Betreiber von Tiergefängnissen in .......
    waren es nicht allein die GIERGEIZIGEN, sondern die Produkte ala Gesetz ganz UNDEMOKRATISCH in unserer Demokratie, inder zum Beispiel eine Mutterschafprämie erst ab 10 Tieren gezahlt wird und nicht BIS 10 Tieren.

    Was sagt uns das somit? Der ganz kleine Minilandwirt (immerhin war vor 50 Jahren die Ziege die Kuh des Armen) nicht unterstützt werden sollte, weil sie hatten schon damals keine Lobby.

    Deshalb bekommen heute die Menschen das zu essen (also wer es nicht besser wissen will) was eine Industrie zu bieten hat. Der Mensch bekommt somit das was er verdient, auch wenn letztlich kein Mensch daran mehr was verdienen kann, allein der Traum scheint wichtiger zu sein. Realität überlastet den verstand wohl.
  8. #47

    Das funktioniert nicht

    Zitat von leser_81 Beitrag anzeigen
    Ja ja ...es ist schon lustig manchmal. Verbraucher kaufen unmengen Fleisch (wobei jeden Tag Fleisch auch nicht gesund ist) das billig billig billig sein muss. Ein Hähnchen beim Bauern oder im Bioladen für 10 Euro? Um Gottes Willen ! Dann doch lieber zum Discounter und sich für 2,60 ein ganzes Hähnchen...."
    Und sie glauben das Bauern und Bio den Bedarf decken können. Was genau denken sie machen die anders? 2000 statt 4000 Hühner in einem Stall? Meinen sie die verzichten auf Antibiotika?
    Ja und wie sollte es funktionieren, wenn die Bewohner einer Großstadt auf die Idee kommen ihr Fleisch beim Jäger zu kaufen, der könnte nicht mal ein kleines Dorf versorgen, nicht mal wenn die Leute blos Weihnachten und Ostern Fleisch essen.
  9. #48

    Massentierhaltung

    Zitat von Suppenelse Beitrag anzeigen
    Wir sehen uns beim Bioladen. Schade, dass der Artikel mit keinem Wort darauf verweist, sondern den falschen Eindruck erweckt, man hätte als Verbraucher keine Wahl.
    Denken sie das Fleisch im Bio-Laden kommt nicht aus Massentierhaltung?
  10. #49

    Zitat von earl grey Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass wir in Deutschland die billigsten Lebensmittel EU-weit haben - die billigsten und auch günstigsten... In den anderen EU-Ländern sind Lebensmittel deutlich teurer, und auch dort gibt es arme Menschen, die sogar noch weniger als unseren Hartz IV Satz zum Leben haben. Auch die kommen klar, ohne sofort zu jammern und zu klagen. Dann essen die halt mal ein oder zwei Tage die Woche kein Fleisch, na und?
    Nun, dann möchte ich Ihnen mal ein Beispiel geben: Ich lebe von knapp weniger als dem Hartz IV Satz und kann mir nicht alle Tage Fleisch leisten. Wenn ich es schaffe, kaufe ich mir 1x die Woche Fleisch...und dann keinen Braten oder ähnliches, nein es muss auch Hackfleisch reichen um zumindest den Geschmack von Fleisch zu haben. Hähnchen hatte ich zuletzt an Weihnachten. Da gab es dann zur Feier des Tages Brathuhn und die nächsten Tage eine Hühnersuppe. Die restliche Zeit kaufe ich hier vor Ort beim Bauern Grünzeug und Kartoffeln und packe dazwischen mal ne Wurst.

    So, jetzt frage ich mal ganz salopp: Wer kann sich überhaupt noch Fleisch leisten? Wenn ich die Wahl hätte, würde ich Bio kaufen. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich nicht bei Großvermarktern kaufen. Wenn ich die Wahl hätte, würden wir insgesamt nicht in eine neue Armut abgleiten. Fakt ist, dass in Deutschland in der Hauptsache die Lebensmittelpreise expotentiell ansteigen seit wir den Euro haben. Warum ist dies in anderen europäischen Ländern nicht so? Die Mitbürger mit Migrationshintergrund kaufen fahren regelmäßg ins benachbarte Ausland und kaufen dort große Mengen Fleisch für ihre Lebensmittelbuden, weil es dort noch günstiger ist und dort noch weniger Kontrollen durchgeführt werden. Ich wünsche jedem einen guten Appetit, der sich wieder einen Geflügel-Döner kauft.