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Steuerstreit mit Deutschland: Die Schweiz hat sich verzockt
dapdSPD-Chef Gabriel wählt im Steuerstreit mit der Schweiz harte Worte, er wirft den Banken "organisierte Kriminalität" vor. Das ist maßlos übertrieben, doch die Eidgenossen tragen eine Mitschuld an der Eskalation. Sie haben auf die falsche Strategie gesetzt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...851328,00.html
- #1 23.08.2012 09:00 von
den Druck auf die Schweiz aufrechterhalten.
Dieses Abkommen sieht alle Steuerehrlichen als die Deppen.
Ablehnen und den Druck auf die Schweiz aufrechterhalten.
Hier ist die Bankenindustrie und der Staat ein unheilvolles Bündnis eingegangen, um die Stellung der Schweiz als sicherer Hafen zumindest teilweise zu retten.
Die Zugeständnisse an die USA zeigen, dass die harte Linie Wirkung zeigt. - #2 23.08.2012 09:02 von
Das ist nicht maßlos übertrieben. Wenn eine Organisation (schweizer Banken) Produkte entwickelt, die Gesetze verletzen und diese gewerbsmäßig vertreiben, dann ist das organisierte Kriminalität!
Wenn sich dann ein Staat hinstellt, und diese Machenschaften zu schützen sucht, dann ist das nur noch irritierend.
Auch das Amusement über die von der SPD erlassenen Quellensteuer greift nicht. Diese nämlich wird auf Kapitalerträge erhoben, die aus versteuerten Einkünften erzielt werden, nicht aus unversteuerten. - #3 23.08.2012 09:12 von
So ist's recht: Immer feste druff, Herr Peisker!
Ab Mitte 2013 ist dann kein deutsches Schwarzgeld mehr in der Schweiz, weil dann auch der letzte Steuerhinterziehungskriminelle gerafft hat was los ist. Und der Herr Gabriel und seine Co-Kavalleristen müssten sich dann mitten im Bundestagswahlkampf mit Delaware, Singapore oder den britischen Kanalinseln anlegen, wenn sie die Geister, die sie riefen, noch loswerden wollen.
Dieses Szenario bereitet mir auf lange Sicht ein erhebliches Vergnügen ... ;-o - #4 23.08.2012 09:12 von
xxx
Das ist überhaupt nicht "maßlos übertrieben", egal was man von gabriel halten mag. Was die Banken machen, enspricht exakt der iDefinition von Organisierter Kriminalität:
„Organisierte Kriminalität ist die von Gewinn- oder Machtstreben bestimmte planmäßige Begehung von Straftaten, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit von erheblicher Bedeutung sind, wenn mehr als zwei Beteiligte auf längere oder unbestimmte Dauer arbeitsteilig
a) unter Verwendung gewerblicher oder geschäftsähnlicher Strukturen,
b) unter Anwendung von Gewalt oder anderer zur Einschüchterung geeigneter Mittel oder
c) unter Einflussnahme auf Politik, Massenmedien, öffentliche Verwaltung, Justiz oder Wirtschaft
zusammenwirken.
Schweizer Banken, die auf Dauer angelegte, planmäßige Geschäftsmodelle betreiben, um deutschen Vermögenden das Hinterziehen von Steuern ermöglichen, indem sie ddiese Strukturen zur Verfügung stellen,sind organsierte Kriminelle. - #5 23.08.2012 09:16 von
Genau das sollte ja durch das bilaterale Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz geändert werden. Aber: Wenn kein Abkommen ratifiziert wird, dann gibt's eben auch keine Abgeltungs- und Quellensteuern. Und der Drops mit den "Daten-CD's, der ist spätestens Mitte nächsten Jahres eh' gelutscht.
- #6 23.08.2012 09:16 von
Wer hinterzieht was?
Richtig! Nicht die Schweiz hat sich verzockt, sondern die Kumpanei aus Steuerhinterziehern, Bankern, deutschen und schweizer Politikern. Dieser Sumpf hatte etwas ausgebrütet, das der Schweiz ihre lukrativen Anlagemodelle erhalten hätte, und damit den dortigen Banken, den Steuerhinterziehern in großen Teilen das Schwarzgeld und den deutschen Politikern - ja, was haben die eigentlich davon? Das wäre mal eine Aufgabe für den Spiegel, hier nachzuhaken...
- #7 23.08.2012 09:18 von
Das Abkommen ist schlicht dreist!
Es ist eine elende Klientelpolitik von FDP/CDU!! Nichts weiter.
Wen wählen den Steuerhinterzieher??
Natürlich macht das Abkommen rein rechentechnisch Sinn wenn man nur mit der Abgeltungsteuer rechnet!
Dann komme Steuern heraus die ähnlich der legalen Versteuerung sind.
Da könnte man auch mit der pauschalen Nachversteuerung mit Amnestie politisch durchkommen.
Aber für wie bescheuert hält Schäuble uns?
Das Schwarzgeld in der Scheiz ist doch kein versteuertes Geld wo nur die Zinsgewinne unversteuert sind.
Dieses Geld stammt aus Schwarzgeschäften wo die Umsatzsteuer unterschlagen wurde, die Einkommensteuer nicht abgeführt wurde und weitere kleinere Steuern die ich hier vernachlässige.
Nichts davon wird im Abkommen berücksichtigt! Es ist eine rückwirkende Generalamnestie für Straftäter die Steuerhinterziehung rentabel und sicher macht.
Ich empfinde das wie einen Schlag ins Gesicht für jeden ehrlichen Steuerzahler! Es ist schlicht eine absolute Frechheit. - #8 23.08.2012 09:18 von
Endlich Politikerkonten in der Schweiz offenlegen
und was bitte soll an Steuerhinterziehung legal sein Herr Schäuble?
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/spd-haushaelter-ankauf-von-steuer-cds-hoechstrichterlich-abgesichert/7043496.html - #9 23.08.2012 09:21 von
Und drauf...
Jawohl! Immer feste druff ... auf die Steuerhinterzieher und ihre (Ihre?) Helfershelfer! Ich sag's Ihnen: Es wird nicht mehr lange dauern, bis auch die "Delaware, Singapore oder d(ie) britischen Kanalinseln" geächtet sind.
Es macht keinen Unterschied, ob man Drogengelder der Drogenbarone
wäscht oder Schwarzgeld der Steuerhinterzieher! Kriminell bleibt kriminell!
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