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Steuerschlupflöcher: Großbritannien will Google und Co. zur Kasse bitten

REUTERSGroßbritannien will es internationalen Konzernen erschweren, Umsätze zwecks Steuervermeidung zu verschieben. Schon am Mittwoch könnte der britische Schatzkanzler eine offizielle Untersuchung einleiten. Das Ziel: Google, Starbucks und Co. sollen da Steuern zahlen, wo sie ihr Geld verdienen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-870538.html
  1. #1

    Kopfschüttel....

    ... Die Frage, die sich mir beim Lesen solcher Artikel immer aufdrängt:

    Warum erst jetzt?

    Ist die Lobby wirklich soooooo stark?
  2. #2

    Scheingefechte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Großbritannien will es internationalen Konzernen erschweren, Umsätze zwecks Steuervermeidung zu verschieben. Schon am Mittwoch könnte der britische Schatzkanzler eine offizielle Untersuchung einleiten. Das Ziel: Google, Starbucks und Co. sollen da Steuern zahlen, wo sie ihr Geld verdienen.

    Großbritannien will Steuerschlupflöcher für Großkonzerne schließen - SPIEGEL ONLINE
    Ein unverschämtes und scheinheiliges Ablenkungsmanöver. Google und Starbucks nehme ich ja noch irgendwie als innovative Dienstleister wahr, der eine serviert mir fantastische Informationen, der andere leckeren Kaffee.

    Was ist aber mit den ganzen korrupten Windhändlern in der Londoner City, den Cayman Islands, etc.. Die dürfen offensichtlich einfach mal so weitermachen, ... und gedeckt von den Tories den nächsten Börsencrash vorbereiten. Thank you, guys!!!
  3. #3

    das passt zu den briten dass sie sich jetzt aus dem ausland finanzieren lassen wollen (das ganze wird dann nett steuern genannt)
    kolonalismus 2.0 nur ohne die nachteile
  4. #4

    Tja, wenn die USA es nicht schaffen,

    Firmen mit Hauptsitz und Umsatz in den USA dort angemessen zu besteuern, dann werden es die Europäer hoffentlich packen!

    Es muß doch wohl möglich sein - bei aller Souveränität der Mitgliedsstaaten -
    in kürzester Zeit eine Verordnung zu erarbeiten und im Amtsblatt der EU zu veröffentlichen, die umgehend und ohne Abschläge, Zusätze und Schlupflöcher überall verbindlich und sofort umzusetzen ist.
    Natürlich werden die Großkonzerne ihre Top-Anwälte vorschicken, aber schließlich hat die EU sogar Microsoft schon mal bluten lassen - und da ging es "nur" um den Brauser und keine Steuerflucht.

    Als der Chinesische Langhornkäfer bereits ganze Wälder im Osten der USA kahlgefressen hatte, war die EU schnell bei der Hand mit einer Notverordnung.
    Da wird man doch wohl noch eine Verordnung gegen Steuerflucht hinbekommen,
    auch wenn dafür eine andere DG zuständig ist...

    ---- quote -------

    Mit viel Widerspruch hat der britische Schatzkanzler Osborne von Kollegen in anderen Ländern darum nicht zu rechnen. Die Forderung, dass internationale Konzerne ihre Steuern da zahlen, wo die Umsätze erwirtschaftet werden, wird von Deutschland, Frankreich und anderen EU-Staaten unterstützt.

    ----- unquote -------
  5. #5

    Wie überraschend...

    ... Einfach es doch sein kann, wenn man mal neidisch geworden ist. Die Iren kassieren auch bei Niedeigsätzen ganz gut, der Rest der EU schaut in die Röhre. Ähnlich hat es Deutschland in Bezug auf die Wettsteuer nun endlich gemacht. Aber wie auch dort, wird es auch bei der Körperschaftssteuer wiederum zu einem Gemurkse mit unausgegorener Umsetzung kommen. Wetten?? ;)
  6. #6

    Ja!

    Endlich eine gute Meldung :-)
  7. #7

    die Schweiz?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Großbritannien will es internationalen Konzernen erschweren, Umsätze zwecks Steuervermeidung zu verschieben. Schon am Mittwoch könnte der britische Schatzkanzler eine offizielle Untersuchung einleiten. Das Ziel: Google, Starbucks und Co. sollen da Steuern zahlen, wo sie ihr Geld verdienen.

    Großbritannien will Steuerschlupflöcher für Großkonzerne schließen - SPIEGEL ONLINE
    Und was sagt die Schweiz zu solchem Teufelszeug, Steuerschlupflöcher zu stopfen? Das geht doch gar nicht!
  8. #8

    Wo ist das Problem?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Großbritannien will es internationalen Konzernen erschweren, Umsätze zwecks Steuervermeidung zu verschieben.
    Warum ist sowas nicht die normalste Sache der Welt?

    Sind die jetzigen Regelungen ohne Korruption überhaupt denkbar?

    Das einzige was fehlt ist der gute Wille der Politiker!
  9. #9

    Allerhöchste Zeit!!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Großbritannien will es internationalen Konzernen erschweren, Umsätze zwecks Steuervermeidung zu verschieben. Schon am Mittwoch könnte der britische Schatzkanzler eine offizielle Untersuchung einleiten. Das Ziel: Google, Starbucks und Co. sollen da Steuern zahlen, wo sie ihr Geld verdienen.

    Großbritannien will Steuerschlupflöcher für Großkonzerne schließen - SPIEGEL ONLINE
    Es wird auch allerhöchste Zeit, dass die Staaten sich mal einig werden und derartige Steuersparlücken schließen.








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