Steuerpolitik: Was das Familiensplitting wirklich bringen würde

DPAWieso dürfen kinderlose Ehepaare Steuern sparen - und unverheiratete Paare mit Nachwuchs nicht? In der Debatte um die Homo-Ehe plädieren viele für das sogenannte Familiensplitting, das die Zahl der Kinder berücksichtigt. Doch auch diese Lösung hat ihre Tücken.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...848852,00.html
  1. #1

    Wieso über Steuern regeln?

    Wieso nicht einfach das Ehegattensplitting abschaffen und durch die besagte Individualbesteuerung der Ehegatten ersetzen, wodurch die Anreize zur arbeiten für den geringer qualifizierten Partner steigen. Das frei werdende Geld wird dann aber einfach auf das Kindergeld aufgeschlagen. Damit haben nämlich auch Kinder von Geringverdienern etwas davon.
  2. #2

    Splitting.. Doppelverdiener

    Das Problem haben eigentlich die Allleinerziehenden. Doppelverdiener kommen in den mittleren Gehaltsklasen gut weg und daher gehört das Spillting abgeschafft. Es gibt dann weingstenws eine Gleichberechtigung für alle die Kinder wollen.
    Das Generationenprinzig ist schon längst Vergangenheit und wir müssen uns alle daran gewöhnen dass weniger Kinder auf die Welt kommen da auch mittelständige Paare sich Kinder nicht mehr leisten können wenn sie diesen eine gute Ausbildung und eventuell ein Studium ermöglichen wollen. Außerdem sollten Paare die keine kinder bekommen können oder wollen nicht benachteiligt werden. Die Zeit wo man ungewollt Kinder bekam ist schon sehr sehr lange vorbei. Man muss auch aus Liebe zu den Kindern über deren Zukunft nachdenken und entscheiden ob man diesen eine gute Zuklunft ermöglichen kann .Da kann das Splitting nicht viel dazu beitragen.
  3. #3

    Tolle CDU

    schafft doch gleich die Ehe ab, huldigt dem Zeitgeist! Warum noch heiraten wenn die Risiken bei Scheidung häufig zu sozialem Abstieg führen können? Wie viele Paare leben nur noch zusammen weil sich beide eine Scheidung nicht leisten können? Und, sollen jetzt Paare die keine Kinder haben (können) bestraft werden? Schreibt der Staat vor dass jeder Kinder haben muß um künftig in den Genuß des Ehegatten (Familien) Splittings zu kommen.
    Sollten derartige Vorschläge mehrheitsfähig in der CDU werden kann ich nur sagen, weiter so...
  4. #4

    Warum

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wieso dürfen kinderlose Ehepaare Steuern sparen - und unverheiratete Paare mit Nachwuchs nicht? In der Debatte um die Homo-Ehe plädieren viele für das sogenannte Familiensplitting, das die Zahl der Kinder berücksichtigt. Doch auch diese Lösung hat ihre Tücken.

    Steuerpolitik für Familien: Forscher warnen vor Familiensplitting - SPIEGEL ONLINE
    verblüfft es mich eigentlich nicht mehr.
    Wenn eine neue Idee für mehr Gerechtigkeit auf den Tisch kommt,
    finden sich dutzende von Schlauköpfen die sofort errechnen und aufzeigen können was daran schlecht ist und wieviel es kostet.
    Ich habe selten bis nie von jemandem gelesen der eine Rechnung aufmacht wie es wirklich klappen könnte.
    Wo sind die wirklich Schlauen in diesem Land oder sind die schon alle ausgewandert.
    Werte Experten, zurück auf die Schulbank und nochmal von vorn.
    So war das eine Nullnummer.
  5. #5

    Familiensplitting

    Warum einfach wenn's auch umständlich geht. Daher mein Vorschlag:
    Weg mit dem Ehegattensplitting/Familiensplittung/Kinderfreibeträge. Stattdessen nur noch ein erhöhtes Kindergeld bis zu einer bestimmten Höchstgrenze des Familieneinkommens dazu freie Kita- und Kindergartenplätze. Dies wäre einfacher, sozialer und und unter dem Strich gesamt gesehen günstiger
  6. #6

    Sollen Sie ganz einfach heiraten...

    .
    Niemand hindert sie daran, sich mit einer Eheschließung deren Vorteile zu versichern. Es wäre auch für die Kinder besser. Das Geheul das unverheiratete Paare mit Kindern benachteiligt würden ist verlogen.
    Unverheiratete Paare, werden eben behandelt wie unverheiratete Paare und nicht wie Eheleute, da sie eben keine Eheleute sind. Für die Kinder hingegen gibt es Kinderfreibeträge oder Kindergeld.
    Eine Ungleichbehandlung ist nicht erkennbar.
    Ganz im Gegenteil, da werden Kinder in die Welt gesetzt, aber wenn es darum geht, dass deren Eltern dann auch Verantwortung füreinander übernehmen, dann erscheint dies unzumutbar.
    Widerlich dieses verwöhnte Wohlstandsgeheul.


    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wieso dürfen kinderlose Ehepaare Steuern sparen - und unverheiratete Paare mit Nachwuchs nicht? In der Debatte um die Homo-Ehe plädieren viele für das sogenannte Familiensplitting, das die Zahl der Kinder berücksichtigt. Doch auch diese Lösung hat ihre Tücken.

    Steuerpolitik für Familien: Forscher warnen vor Familiensplitting - SPIEGEL ONLINE
  7. #7

    Aus der Sicht von Kindern...

    ...sollte es auch gefördert werden, dass eine Ehe möglichst stabil ist.

    Nicht gefördert werden sollte, dass Mütter arbeiten gehen, solange die Kinder noch keine 3 Jahre alt sind, weil die Mutter in dieser Zeit besonders wichtig für die Entwicklung des Kindes ist.

    Die Diskussion wird aber ausschließlich unter wirtschaftlichen Aspekten geführt, Kinder sind in diesem Umfeld nur Mittel zum Zweck aber keine Subjekte mit Rechten aus sich selber heraus.
  8. #8

    Wer ist Angela Luci von der SPD-Ebert-Stiftung? Hat sie Kinder oder Familie - wohl eher nicht! Sie hat wahrscheinlich noch nie die Vorteile einer intakten Familie kennengelernt, sonst würde es in ihrer Analyse nicht heißen, dass das Familiensplitting "traditionelle Familienstrukturen" fördere. Was soll denn daran falsch sein? In meinem privaten Umfeld und in der Nachbarschaft sehe ich nur kaputte Familien, überforderte alleinerziehende Frauen, die die Kinder - besonders Jungs - als Partnerersatz und Männer nur noch als Dekoration ansehen und schnurstracks auf burn out zusteuern. Soll das gefördert werden? Ich bin froh, in einer so kaputten Welt kein Kind mehr zu sein!
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wieso dürfen kinderlose Ehepaare Steuern sparen - und unverheiratete Paare mit Nachwuchs nicht? In der Debatte um die Homo-Ehe plädieren viele für das sogenannte Familiensplitting, das die Zahl der Kinder berücksichtigt. Doch auch diese Lösung hat ihre Tücken.

    Steuerpolitik für Familien: Forscher warnen vor Familiensplitting - SPIEGEL ONLINE
    Daß kinderlose Paare vom Ehegattensplitting profitieren, ist sicher eine politische Entscheidung, die den tradierten Rollen nachhängt. Hier sehe ich durchaus eine Nachbesserungsmöglichkeit gegeben.
    Im Vergleich von verheirateten Eltern und nichtverheirateten Eltern sehe ich keinen Handlungsbedarf. Die Ehe ist laut Grundgesetz unter besonderem Schutz. Wer auf die Ehe als Lebensmodell freiwillig verzichtet - und damit auch auf mögliche Nachteile derselben - kann auch sich auch nicht über entgangene Vorteile beschweren. Alles hat zwei Seiten, sowohl die Ehe, als auch die Ehelosigkeit.