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Steuerhinterziehung: Italiener betrügen Staat um 120 Milliarden Euro im Jahr

Die Regierung in Rom streicht im Kampf gegen die gigantische Staatsverschuldung die Ausgaben zusammen. Gleichzeitig entgehen Italien gewaltige Einnahmen: Laut einem Zeitungsbericht hinterziehen die Bürger*schätzungsweise*knapp 120 Milliarden Euro Steuern im Jahr.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...810118,00.html
  1. #70

    Genau: ODER?

    Zitat von pl-pitt Beitrag anzeigen
    dass der Sozialbetrug in Deutschland die Summe von 120 Milliarden Euro an Steuerbetrug der Italiener massiv übersteigt! Oder?
    Bevor Sie sowas unrecherchiert ins Forum rotzen, sollten Sie mal nachforschen.

    Da werden nämlich aus Ihren 120 Milliarden "nur" noch 120 Millionen €. Mit den Nullen haben Sie´s wohl nicht so. Und was ist eigentlich "Sozialbetrug". Sie drücken sich schon sehr ungenau aus. Entspricht wohl Ihrer Art.

    Das Verhältnis beträgt so etwa 1:540. D.h., dass auf 1 € Sozialhilfebetrug ca. 540 € Steuerhinterziehung kommen.

    Natürlich sind auch 120 Millionen € eine Hausnummer. Aber gegenüber Ihrer reisserischen und populistischen Annahme doch nur "Peanuts", nicht wahr?
  2. #71

    wohl wahr...

    Zitat von wwwwebman Beitrag anzeigen
    hoffentlich sehen das monti und merkel genauso - der italienische haushalt hat uns in keinster weise zu interessieren!
    ...und wir sind in keinster Weise für Italiens Volkswirtschaft verantwortlich. Mit keinem Euro.

    Nur, die EU-Mafia, der hellstimmliche Barroso von dümmlich Merkels Gnaden, wird das südeuropäische Verständnis von nordeuropäischer Verantwortlichkeit für EU-Geldwerte verteidigen.
  3. #72

    Die Zahlen über

    Zitat von tollted Beitrag anzeigen
    in der Schweiz liegen knapp 50 Mrd. € deutscher Bürger - wäre das alles Schwarzgeld so sind dem Staat kumuliert Steuereinnahmen i.H.v. max. 25 Mrd. € entgangen. Soviel dazu.

    Des Weiteren beträgt die Schattenwirtschaft in D über € 340 Mrd., bei 9-11 Mio. Nebenerwerbsschwarzarbeitern - dadurch gehen dem Staat jährlich knapp € 80 Mrd. verloren.
    Aber ist schon klar - lieber auf die da oben schimpfen, das tut ja so gut....
    ps: Neid ist eine Sünde (ebenso wie Habgier....)
    "Verluste" des Staates durch Schwarzarbeit/Schattenwirtschaft sind sehr relativ. Viele solcher Schwarzarbeiten würden regulär überhaupt nicht ausgeführt, weil die "Auftraggeber" sich eine reguläre Bezahlung diese Arbeiten gar nicht leisten könnten.
    Außerdem fließt das so erwirtschaftete Geld wieder in den Konsumkreislauf und über die Verbrauchssteuern auch an den Staat.
    So manchem Unterhaltspflichtigen z.B. bleibt auch nicht wirklich eine Wahl, wenn er sich - neben seinem regulären Job - durch "Schwarzarbeit" die €uros dazu verdient, die ihm ein Leben etwas oberhalb der Pfändungsgrenze erlauben.

    Dass in der Bevölkerung das Unrechtsbewusstsein für Schwarzarbeit weitestgehend abhanden gekommen zu sein scheint, haben in erster Linie die Politiker (Gesetzgeber) zu verantworten. Denn sie haben für Großverdiener (und ihre Polit-Kaste) steuerliche Rahmenbedingungen geschaffen, die es ihnen ermöglicht, sich fiskalisch "arm" zu rechnen.

    Im Zusammenhang mit der Thematik "Steuerbetrug der Italiener" entlockt das PS, dass "Neid und Habgier Sünde sind" irgendwie ein müdes Lächeln ...
  4. #73

    Durch Schwarzarbeit......

    Zitat von Waldesmeister Beitrag anzeigen
    Was verstehen Sie denn unter Sozialbetrug?
    nicht gezahlte Renten- und Krankenkassen- und Steuerbeiträge!!!
  5. #74

    So ist es

    Zitat von metrodream Beitrag anzeigen
    ... ich kann niemandem in Europa boese sein das System auszunutzen. Der Ehrliche war schon immer der dumme und wer moechte da schon dazu gehoeren? Selbstaendige sind halt deutlich kreativer und mit Schwarzarbeit versuchts halt auch der kleine Mann.
    Spaetestens wenn einem Selbstaendigen zum wiederholten Male von einer Behoerde Steine in den Weg gelegt werden ueberlegt man sich den Aufwand den man deshalb hat ueber Steuerbetrug wieder reinzuholen. Insofern sind die Staatsapparate in denen betrogen wird ein ganzes Stueck weit selbst Schuld...
    "Steuerkreativitaet" ist die Revanche der K&MU'er und der Buerger_innen am nicht mehr nachzuvollziehenden, interessenverlorenen "Zwangsabgaben-Staat". Insb. wenn dieser den Normalseinkommensbuergern und K&M-Unternehmern in aller Deutlichkeit zeigt, dass er mit den Zwangsabgabeneinnahmen nicht hauszuhalten versteht und Zwangsabgaben veruntreut und/oder f.polit. Wolkenkuckucksheime verbrennt.
    Nahezu jeder Zwangsabgabenverpflichtete kann mit dem von ihm erarbeiteten Einkommen besser umgehen als der Staat und dessen Untergliederungen. Und fuer gr. Teile Italiens hat dies, nach eigenen Erfahrung vor Ort, noch deutlich mehr Gueltigkeit.

    Was Europaeer, was auch Deutsche dringend brauchen, ist ein erheblich geringeres Ausmass an (nationalem wie supranationalem) "Staat".
    Wenn, wie nun in D. zu sehen, ein Staat (hier, Bund, nicht Laender, Kreise & Gemeinden) selbst mit historisch einmaliger Steuereintreibungshoehe nicht ohne Neuverschuldungen ueber die Runden kommt, bedeutet das, dass der "Staat" zum nimmersatten Moloch mutiert ist.
    Nun gut, die Tatsache ist nicht neu, wie auch die Tatsache, dass sich die Zahl der Zwangsabgabenkreativen, die sich dem Staatsirrsinn und Staatsasozialitaet auf ihre Weise entgegenstellen, auch in D., nicht weniger werden.
    "Leistung muss sich lohnen", hat sich mal eine untergehende Partei als buergerverhoehnende Propagandaluege ausgedacht, und unterstuetzt nach Kraeften den Asozial- und Suprablaehstaat.
    Es wird Zeit, ueber den (erforderlichen) Staatsumfang und den Sinn von "Steuern" nachzudenken und, in Folge, nach unten abzuregeln.








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