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Steuerexperte warnt: Höhere Pendlerpauschale bevorzugt Gutverdiener
dapdRekordpreise für Sprit und wahlkämpfende Politiker: Bei dieser Mischung ist die Forderung nach einer höheren Pendlerpauschale fast zwangsläufig. Doch die Rechnung eines Steuerexperten zeigt: So populär ein solcher Schritt auch wäre, er würde vor allem die entlasten, die ohnehin schon gut verdienen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...826477,00.html
- #1 10.04.2012 08:13 von
- #2 10.04.2012 08:15 von
- #3 10.04.2012 08:19 von
- #4 10.04.2012 08:21 von
Was für ein Experte
Moin,
das ja mal ein Artikel den man sich sparen kann. Das jemand der durch ein höheres Einkommen und damit höheren Anteil an Steuern mehr sparen kann als jemand der ein geringeres Einkommen hat. Das ja mal eine spitzen Erkenntnis. Und das Argument mit dem Geringverdiener der jeden Tag 120 Kilometer zur Arbeit fährt nix spart , ist ja nun auch keine neue Erkenntnis. Geschweige das es überhaupt jemanden gibt der für vielleicht 1400 € Brutto diese Strecke täglich fährt. Wirklich erhellend fand ich da ja jetzt nichts dran. Aber man erkennt schnell ich welche Richtung dieser Artikel abzielt. - #5 10.04.2012 08:25 von
Man muss kein "Steuerexperte" sein, um zu wissen, dass j e d e r Freibetrag i m m e r den Besserverdienenden in absoluten Beträgen mehr nützt als denen, die gar keine oder wenig Steuern zahlen. Das ist doch nur die Kehrseite der Steuerprogression, die niemand wirklich abschaffen will. man fragt sich, worin der Nachrichtenwert dieses Artikels bestehen soll.
- #6 10.04.2012 08:26 von
So eine Logik
Und mit sowas wird man Professor. In unserem Steuersystem werden natürlich immer die entlastet die mehr bezahlen. Was ist das denn für eine Erkenntnis. Aber da die Gutverdiener (wer das genau sein soll wird zwar nicht gesagt) eh schon Kohle ohne Ende haben sollen sie ruhig weiter bluten. Das könnte man also aus dieser Erkenntnis herauslesen. Dann würde ich sagen fangen wir mit den überbezahlten Steuerexperten an. ein dank überbordender Steuergesetzte quersubventionierter Berufsstand.
- #7 10.04.2012 08:27 von
Was für eine Null-Information! Menschen, die mehr Steuern zahlen, profitieren stärker von einer prozentualen Steuerermäßigung.
Welche Weisheiten dürfen wir hier als Nächstes lesen? Etwa "Kinderlose profitieren nicht von Kindergeldanpassung.", "Arbeitnehmer haben nicht mehr in der Tasche, wenn die Renten erhöht werden und Rentner haben nichts von der nächsten BAföG-Erhöhung." Donnerwetter! - #8 10.04.2012 08:31 von
Darf
der Spiegel eigentlich Vorschläge machen, wie denn die Geringverdiener besser berücksichtigt werden könnten?
Übrigens, Ihr Beispiel mit den 1000 Euro hinkt. Das ist der Freibetrag für alle Werbungskosten zusammen. Man kann also auch mit einem Arbeitsweg von unter 10 KM durchaus zusammen mit anderen Kosten über diese Grenze kommen. - #9 10.04.2012 08:31 von
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