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Steuerexperte warnt: Höhere Pendlerpauschale bevorzugt Gutverdiener

dapdRekordpreise für Sprit und wahlkämpfende Politiker: Bei dieser Mischung ist die Forderung nach einer höheren Pendlerpauschale fast zwangsläufig. Doch die Rechnung eines Steuerexperten zeigt: So populär ein solcher Schritt auch wäre, er würde vor allem die entlasten, die ohnehin schon gut verdienen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...826477,00.html
  1. #160

    Generelles im Speziellen.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    (...)So populär ein solcher Schritt auch wäre, er würde vor allem die entlasten, die ohnehin schon gut verdienen.

    Steuerexperte warnt: Höhere Pendlerpauschale bevorzugt Gutverdiener - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Vorab was ich denke: Pendlerpauschale sollte nicht vom Spritpreis abhängen.
    Was für ein Unsinn von diesen Steuerexperten, überflüssiger Weise veröffentlicht. JEDER Freibetrag wirkt dort am stärksten, wo die höchsten Steuersätze anfallen. Und wo ist das? Richtig, bei den hohen Einkommen und mehr bei Singles als bei Familien. Hohen Belastungen durch Steuererhöhungen stehen eben auch höhere Erleichterungen bei bei Steuersenkungen gegebüber. Progressive Steuererhebung verstärkt beide Effekte bei Veränderung der Freibeträge.

    Brauchs dafür wirklich Experten? Womöglich Pendlerpauschalen-Steuerexperten und Grundfreibetrags-Steuerexperten und....
  2. #161

    genau verstanden

    Zitat von chb_74 Beitrag anzeigen
    Wenn Ihre Zeit wirklich so kostbar wäre, wie Sie vorgeben, würden Sie sich solche Spiegelfechterei sparen.
    Ich habe nach der Berufsbezeichung gefragt. Die nennen Sie nicht.

    Zitat von chb_74 Beitrag anzeigen
    Sie haben sehr genau verstanden, welche Art von Menschen ich meine.
    Vielen Dank. Ich war mir nicht ganz sicher und habe deshalb nachgefragt. Sie bestätigen mir, daß ich Sie genau verstanden habe.

    Nur zur Klarheit also: Sie haben keine Ahnung, von was Sie da eigentlich schwafeln. Darum werfen Sie ein paar Schlagworte ins Forum, und sobald jemand nachfragt, fehlen Ihnen nicht nur die Argumente, sondern Sie wissen nicht mal, von was Sie gerade zu reden versuchen. Sie schwafeln von "Finanzjongleuren", weil Sie selbst keine Ahnung haben, worüber Sie reden möchten, aber dennoch irgendwie das Forum füllen wollen.

    Das brauchen Sie nun auch nicht mehr zu bestätigen; sie haben es schon, indem Sie mir versichert haben, daß ich Sie genau verstanden habe. Wir sind uns also darüber einig, daß Sie hier nur wirr und frei von Sachkenntnis herumschwafeln und auch in keiner Weise daran interessiert sind, an Ihrer Ahnungslosigkeit irgendwas zu ändern.
  3. #162

    Zitat von chb_74 Beitrag anzeigen
    Wo außer in Deutschland wird der Weg zur Arbeit eigentlich proportional zum Einkommen größer werdend subventioniert?
    Zum 1001. Mal: die Fahrt zur Arbeit wird nicht subventioniert, sondern die Staat hält gnädigerweise an selbst erlassene Gesetze, nachdem nur der Gewinn (also Umsatz minus Kosten) bei Einkommensteuer besteuert werden sollte und die Kosten (Fahrt, Arbeitsmittel, Weiterbildungen) herausgerechnet werden sollen.

    Ihr Arbeitgeber darf auch die Miete für Ihr großzügiges Büro von der Steuer absetzen, obwohl 3 m² pro Person auch gereicht hätten.
  4. #163

    Zitat von chb_74 Beitrag anzeigen
    Freier ÖPNV ist sicher ein schönes Ideal und auch unter Umweltschutzgesichtspunkten wünschenswert, aber aktuell unrealistisch.
    Hieß es bei den Umweltschützer nicht immer "wer Verkehr sät, wird Lärm ernten"?
  5. #164

    Zitat von wll Beitrag anzeigen
    Genau das hat man auf einigen kleineren britischen Inseln gemacht. Man hat dort zu einem vorangekündigten Stichtag die Fuel Duty um 4p gesenkt, um die Inselbewohner dort zu entlasten. Das Resultat war, daß am Vortag dieser Steuersenkung der Benzinpreis auf diesen Inseln um 5p gestiegen ist - ohne daß es dafür einen objektiven Grund gegeben hätte. Entsprechend gab es an diesem Tag im übrigen Großbritannien auch keine nennenswerte Änderungen des Benzinpreises.

    Das gleiche würde Ihnen auch hierzulande blühen. Die Senkung der Energiesteuer würde, entweder sofort oder in mehreren kleineren Alibischritten, durch entsprechende Preiserhöhungen konterkariert werden. Die Mineralölkonzerne wissen ja, daß die Verbraucher dieses Preisniveau mehrheitlich noch zu ertragen bereit sind. Eine Erhöhung der Preise auf dieses alte Niveau würde also kaum Umsatzeinbußen bedeuten, wäre mithin also praktisch risikolos.
    Das denke ich nicht!
    Das mit der mangelnden Konkurrenzsituation auf den Inseln wurde Ihnen ja schon erklärt.

    Wie würden Sie diese Preisentwicklung interpretieren?

    http://forumsdance.fo.funpic.de/Sprit/Vgl-D-A-L.png

    Mit der staatlichen Einflussnahme?
    Aktuell macht die unterschiedliche Besteuerung Benzin in Österreich 19ct/l, und in Luxemburg 28ct/l billiger als in Deutschland.

    Ich bin übrigens gegen eine Senkung der Steuern auf Sprit in D und gegen eine Erhöhung der Entfernungspauschale!
    Bei letzterem eher für deren kpl. Abschaffung und stattdessen einer Bezuschussung, die sich an die österreichische Regelung anlehnt, aber auch den deutschen Gesetzen entspricht:

    Pendlerpauschale (Österreich)
  6. #165

    Zitat von hostie64 Beitrag anzeigen
    Übrigens wird dieser Staat zum größten Teil von denen finanziert, die 'noch richtig Steuern zahlen'. Also denen die ein Steuer- und Sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis haben und darin wenigstens ein mittleres Einkommen erarbeiten. Durch die Steuersätze und die Progression sind das natürlich diejenigen die am meisten zahlen.
    In diesem Staat ist am am besten ganz oben, oder ganz unten. Dann lebt es sich am besten. Die in der Mitte sind die gekniffenen.
    Die pösen Geringverdiener!
    Die verdienen absichtlich so mies damit sie niedrigere Einkommenssteuern zahlen! :-D
  7. #166

    Sie sind aber ein netter und freundlicher Mensch ...

    die von Ihnen kritisierte Person, meint, unabhängig vom Beruf, Personen in Banken, die die Befugnisse haben Entscheidungen zu fällen und Mittel und Macht haben diese Entscheidungen durchzusetzen. Und wenn das Entscheidungen zu hochriskanten Anlagen waren, sowohl als direkte Anlageformen für den "kleinen" Kunden als auch für Anlagen der Bank selbst, dann hat diese Person aus Sicht der Bankkunden keinen Leistung oder sogar eine "negaive" Leistung erbracht. Das hat nichts mit Fachkenntnis zu tun.

    Mittlerweile wissen wir, dass einige Bankleute auch gegenüber der Gesellschaft keine (oder eine negative) Leistung erbracht haben, da diese Institute durch Steuermittel gerettet werden müssen.

    Diese Leute erbringen nur aus Sicht der Banken Leistungen, indem sie es geschafft haben die Banken "systemrelevant" werden zu lassen und so den Staat nahezu beliebig erpressen können.

    Hat ein Bankmensch, diese Anlagen nur für einen geringen Prozentsatz des Kapitals (der Bank oder der Kunden) zugelassen und damit dauerhaft überdurchschnittliche Rendite (Für Bank und Kunde) erwirtschaftet, die die Kriese nicht vollst. aufgefressen hat und weder Bank und Kunden dem Ruin nahe gebracht, hat er Leistung erbracht.

    Der Begriff Zocker ist durchaus berechtigt, denn all diese hochriskanten Anlagen setzten auf eine Rendite weit jenseits des Wachstums der realen Wirtschaft. Woher solls kommen? Durch "abzocken" eines Anderen? Durch Vorwegnahme einer Inflation? Durch Vorwegnahme von Wachstum von Jahren und dannach viele Jahre Stillstand?

    Diese Bankmenschen erbringen jeweils nur aus Sicht einer kleinen Gruppe von Menschen und für einen kurzen Zeitraum "Leistung". Daher ist die Sicht Ihres "Vorschreibers" durchaus als berechtigt anzusehen.

    Und da Sie ja den totalen Durchblick zu haben scheinen, dann erklären Sie mir mal die geringe Rendite von Sparguthaben. Anfang der 90iger gabs 7% aufs Sparbuch, vor 6 Jahren noch 5% auf ein Jahr Festgeld. Und heute?

    Ist es nicht so systemrelevant geworden - Krise herbeigezockt - Staat erpresst.

    Keine Leistung für mich.

    Erleuchten Sie uns bitte.

    Thema Pendlerpauschale: Abschaffen. Erklärung auf Wunsch

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Ich habe nach der Berufsbezeichung gefragt. Die nennen Sie nicht.

    Vielen Dank. Ich war mir nicht ganz sicher und habe deshalb nachgefragt. Sie bestätigen mir, daß ich Sie genau verstanden habe.

    Nur zur Klarheit also: Sie haben keine Ahnung, von was Sie da eigentlich schwafeln. Darum werfen Sie ein paar Schlagworte ins Forum, und sobald jemand nachfragt, fehlen Ihnen nicht nur die Argumente, sondern Sie wissen nicht mal, von was Sie gerade zu reden versuchen. Sie schwafeln von "Finanzjongleuren", weil Sie selbst keine Ahnung haben, worüber Sie reden möchten, aber dennoch irgendwie das Forum füllen wollen.

    Das brauchen Sie nun auch nicht mehr zu bestätigen; sie haben es schon, indem Sie mir versichert haben, daß ich Sie genau verstanden habe. Wir sind uns also darüber einig, daß Sie hier nur wirr und frei von Sachkenntnis herumschwafeln und auch in keiner Weise daran interessiert sind, an Ihrer Ahnungslosigkeit irgendwas zu ändern.
  8. #167

    Zitat von henryb_de Beitrag anzeigen
    Sie sind aber ein netter und freundlicher Mensch ...
    Stimmt.

    Zitat von henryb_de Beitrag anzeigen
    Die von Ihnen kritisierte Person, meint, unabhängig vom Beruf, Personen in Banken, die die Befugnisse haben Entscheidungen zu fällen und Mittel und Macht haben diese Entscheidungen durchzusetzen.
    Aha. Eine stellvertretende Filialleiterin einer Sparkasse zum Beispiel. chb_74 hat also gefragt, ob auch alle, die von der Leistung einer stellvertretenden Filialleiterin einer Sparkasse mittelbar betroffen sind, gefragt wurden, ob sie die Leistung für angemessen halten. Das ist leicht zu beantworten, denn ich bin von der Leistung einer solchen stellvertretenden Filialleiterin mittelbar betroffen und wurde nicht gefragt, auch wenn ich für diese tüchtige Frau nur Worte reinen Lobes gefunden hätte.

    Die Antwort ist also: Nein, nicht alle wurden gefragt.

    Das ändert natürlich nichts an der Korrektheit meiner Ausführungen.
  9. #168

    ohne

    Zitat von henryb_de Beitrag anzeigen
    5000 Euro (ich nehme an sie meinen die Kilometerkosten aus der Entfernungspauschale) macht 16666 einfache Entfernungskilometer also ca. 33000 gefahrene Kilometer. Bitte nennen Sie mir einen Tarif (Bahn oder Verkehrsverbund) mit dem das mit einer Hin+Rückfahrt an ca.220 Tagen für 950 Euro möglich ist? Und wenn, dann erhält derjenige vielleicht 1300 Euro Steuer zurück also 450 Euro mehr als seine Ticketpreise ... finde ich jetzt nicht schlimm. Der nimmt ja auch was auf sich. Er braucht z.B. auch bessere (wetterfeste) Kleidung im Vergleich zum Autofahrer.

    Und das zweite Beispiel: Leute bestrafen, die ökonomisch (und nebenbei) ökologisch handeln bestrafen ... oder den umgekehrten Fall belohnen ... ich weiss nicht.

    Und da das Auto nunmal das luxuriöseste oder individuellste Verkehrsmittel ist sollte jeder den Luxus selbst bezahlen. Ich habe kein Problem damit, wenn ein Radfahrer 300% seiner Kosten erstattet bekommt oder ein Bahnpendler 100% solange und ein Autofahrer <<20%.

    Viele Grüße
    bei Fahrten Zwischen Wohnung und Arbeitstätte wird die Pauschale auf 5000 Euro begrenzt, wenn nicht mit dem Auto gefahren wird.
    Die 950 Euro Aufwand hat der Betreffende selbst angegeben, wird also schon stimmen. Zu Ihren weiteren Anmerkungen:
    Das Steuerrecht soll dafür sorgen, dass jeder nach seiner Leistungsfähigkeit besteuert wird. Ökologische Vorstellungen haben da nach meiner Auffassung nichts verloren. Indem man jede mögliche Sache übers Steuerrecht regeln will, ist es zu dem verkommen, was es heute ist: Undurchsichtig und Unbeherrschbar.
    Wenn die Politik ( meist unsinnige) ideologische Vorstellungen verwirklichen will,soll sie die direkt subventionieren.
    Erst hat man mit der Eigenheimzulage dafür gesorgt, dass jeder möglichst weit weg von seinem Arbeitsplatz baut, dann bezuschussen wir den Weg zur Arbeit. Schwachsinn pur!
  10. #169

    Sorry ...

    ich habe ein Attribut vor "Entscheidungen" vergessen. Helfen Sie mir, sie wissen ja was ich meine.

    Viele Grüße


    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Stimmt.

    Aha. Eine stellvertretende Filialleiterin einer Sparkasse zum Beispiel. chb_74 hat also gefragt, ob auch alle, die von der Leistung einer stellvertretenden Filialleiterin einer Sparkasse mittelbar betroffen sind, gefragt wurden, ob sie die Leistung für angemessen halten. Das ist leicht zu beantworten, denn ich bin von der Leistung einer solchen stellvertretenden Filialleiterin mittelbar betroffen und wurde nicht gefragt, auch wenn ich für diese tüchtige Frau nur Worte reinen Lobes gefunden hätte.

    Die Antwort ist also: Nein, nicht alle wurden gefragt.

    Das ändert natürlich nichts an der Korrektheit meiner Ausführungen.








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