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Steuerbetrug: Deutsche-Bank-Manager soll Datenlöschung veranlasst haben
dapdNeue Vorwürfe gegen die Deutsche Bank in der Affäre um Steuerbetrug beim Handel mit Verschmutzungsrechten: Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" soll ein ranghoher Hausjurist indirekt den Auftrag zur Löschung von belastenden Dokumenten gegeben haben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-873092.html
- #1 15.12.2012 10:35 von
Deutsche Bank
Sollte nicht als erstes Herr Ackermann schnelstens zu den Vorwuerfen befragt werden. Er hat sich zwar rechtzeitig aus dem Schussfeld genommen, muesste aber bestens informiert sein da das alles waehrend seiner Amtszeit geschah.
- #2 15.12.2012 10:35 von
Die angekündigten Haftbeschwerden haben 1 Ziel:
Der Haftrichter muss die gegen die Inhaftierten erhobenen Vorwürfe genauestens prüfen und den Anwälten die aufrecht zu erhaltende Haft dezidiert begründen.
So kommt man ohne langes Suchen seitens der Bank, an die der Staatsanwaltschaft bereits bekannten Sachverhalte und kann intern genau die verbliebenen Restdaten "sichern". Bei umfänglicher Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden, natürlich zum Wohle des Staates und der "lückenlosen" Aufklärung.
Die Verknüpfung mit weiteren, noch nicht im Ermittlerfocus stehenden Mitarbeitern wird u.U. weiteres prophylaktisches "Handeln" seitens der beschuldigten Bank nach sich ziehen. - #3 15.12.2012 10:42 von
Ich lach mich schlapp !
Ich lach mich schlapp !
So stellt sich das Klein-Fritzchen vor - mal eben eMails löschen. Dann sind sie weg und keiner kann sie wiederfinden - muaahhhhhh !
Was sind denn das für Deppen ?
Der IT-Dienstleister IBM hat zu Recht darauf hingewiesen, daß ALLES wieder rekonstruiert werden kann.
Kleiner Tip: Logbänder.
Da kann jeder Tastenanschlag wieder rekonstruiert werden - und zwar mit sekundengenauer Aufzeichnung.
Aber der Chef-Jurist hat wahrscheinlich in der Größenordnung seines heimischen PC's gedacht. Mal eben Platte löschen und nix ist zu finden.
Tjaaa, dumm gelaufen. - #4 15.12.2012 10:48 von
Außerdem wurde ein Nebenkriegsschauplatz aufgebaut, eine sehr beliebte Strategie, durch welche von der Hauptsache zu nächst abgelenkt werden kann. So bleibt die Justiz bzw. die Ermittlungsbehören damit zunächste schön beschäftigt.
Eine andere beliebte Methode: Für die Verteidigung möglichst viel Papier mit möglichst kompilizierten Inhalten produzieren bzw. den Verlauf der Ermittlungen/Prozesse möglichst lange hinauszögern. Der Fall Kirch ist ein Paradebeispiel. Oder kennt jemand noch einen Fall, bei welchem der Prozess zehn Jahre dauerte? Und die Bank gibt immer noch nicht auf. - #5 15.12.2012 10:49 von
Ganz so einfach ...
Ganz so einfach dürfte es nicht werden.
Das Heft des Handelns ist der DB spätestens nach der bereits vorgenommenen "Durchsuchung der Geschäftsräume des IT-Unternehmens IBM Deutschland" und der damit verbundenen Sicherstellung von DB-Logbändern (hoffentlich !) entzogen.
Wenn die Staatsanwaltschaft clever ist, kommen da noch ganz andere Sachen ans Tageslicht - ROFL.
Beweismittel: IBM-Razzia verschärft Verdacht gegen Deutsche Bank - Banken - Unternehmen - HandelsblattIm Zuge der Ermittlungen seien rund 20.000 Gespräche von Finanzmarkthändlern der Bank ausgewertet worden. Es habe sich herausgestellt, dass die Bank auch in anderen Ermittlungsverfahren vorhandenes Beweismaterial den Behörden vorenthalten habe. - #6 15.12.2012 10:49 von
Freigabe zum Abschuss?
Na, das ist doch jetzt mal eine Steilvorlage für die EZB, die Abwicklung der DB als erste systemrelevante Bank zu forcieren. Damit könnte auch allein durch die Macht des Faktischen bewiesen werden, daß das Club-Med-Bankenmodell das Bessere ist. Solch einen Paukenschlag traue ich der Draghi-ZB durchaus zu.
Richtig ist, daß DB-Banker seit Jahren als besonders hochmütig etikettiert werden. Für Normalos unter den Bankern bedeutete dabei zu sein einen kräftigen Gehaltsabstrich, für die, die oben standen immer einen Gehaltszuschlag. - #7 15.12.2012 10:49 von
Alltag
Es gehört doch wohl zu den Aufgaben, eines Hausjuristn, vor Gesetzesübertretungen zu warnen und im Falle ihres Anscheins die Nachweisbarkeit zu vermeiden. Dass das dann auch für den eingetretenen Übertretungsfall gilt, ist jedem Krimileser oder -seher bekannt. Wen wunderts also?
- #8 15.12.2012 10:53 von
Unheimlich wirds mir schon,
wenn da bei einer Bank angeblich 20000 Gespräche aufgezeichnet bzw. abgehört werden können. Der gläserne Mensch ist da offenbar längst Fakt. Keine Frage, dass kriminelle Machenschaften aufgedeckt und geahndet werden sollen, aber recht fertigt der Zweck jedes Mittel, wenn es nur von der Staatsanwaltschaft eingesetzt wird? Und was passiert, wenn unser politisches System einmal "kippt"? Dann haben die dann Herrschenden den vollständigen Durchblick über die Beherrschten!
- #9 15.12.2012 10:56 von
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