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Steuerbetrug: Deutsche-Bank-Manager soll Datenlöschung veranlasst haben
dapdNeue Vorwürfe gegen die Deutsche Bank in der Affäre um Steuerbetrug beim Handel mit Verschmutzungsrechten: Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" soll ein ranghoher Hausjurist indirekt den Auftrag zur Löschung von belastenden Dokumenten gegeben haben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-873092.html
- #10 15.12.2012 11:01 von
Zu meinem Bedauern ...
Zu meinem Bedauern (oder auch nicht ;-) ) muß ich Ihnen schreiben, daß bei (allen) großen Unternehmen jedwede elektronische Aktivität aufgezeichnet wird.
Dies trifft im Besonderen auf die Finanzwirtschaft zu, weil auch jede Aktivität geschäftsrelevant ist.
Und irgendwo fangen dann auch die Aufbewahrungsfristen für geschäftsrelevante Vorgänge an zu wirken.
Dies gilt auch für Telefonate, da elektronische Aktivität.
In solchen Unternehmen kommt eben viel früher als beim Privatmann so etwas wie IP-Telefonie zum Tragen.
Sie wissen schon - jederzeit und überall erreichbar.
Ich wette darauf, daß sich bereits jetzt mancher Manager die "guten alten Zeiten" ohne dieses Teufelszeug "Computer" zurückwünscht. - #11 15.12.2012 11:08 von
Da scheint ...
Da scheint die eine oder andere Information noch "nicht angekommen" zu sein ;-(
Ist Ihnen entgangen, daß gerade erst wieder einige Hürden "abgeräumt" wurden ?
Bestandsdaten: Bundesrat nickt schärfere Telefon-Überwachung ab | Digital | ZEIT ONLINEDie Regierung will das Telekommunikationsgesetz verschärfen, die Polizei soll etwa private Telefon-PIN-Codes erfahren dürfen. Der Bundesrat hat dagegen keine Einwände.
Und dann wundern Sie sich über Komplett-Aufzeichnungen bei Groß-Unternehmen ? - #12 15.12.2012 11:22 von
Völlig weltfremd!
Falls solche Daten beseitigt wurden, wäre es doch weltfremd und moralinsauer, der Deutschen Bank -wie ggf. anderen Geldhäusern auch- dies vorzuwerfen. Die D. B. ist keine Caritas-Instanz mit Muter Theresa an der Spitze. Die wollen und sollen Gewinn/Profit machen und der gleiche Staat kann davon (weil = Steuerquote) gar nicht genug bekommen, um seine Extrem-Schulden zu finanzieren.
Versagt haben und das nicht nur hier, die Aufsichtsorgane und der Gesetzgeber, also die Politiker, weil Banktätigkeiten ausdrücklich erlaubt/gefördert werden, die zu den Finanzkatastrophen führen (Systemrelevanz!) oder wenigstens eine ständige Verleitung zu krummen Geschäften in sich tragen.
Übrigens:
1. Die gleichen Staatsorgane haben z. B. im Fall NSU und nicht nur noch ganz andere Akten- ohne dass diese gegen den Staat gerichtet gewesen wären! -vernichtet. Bundesweit! Und Konsequenzen? Keine. Weil ...ja eben.
2. Wenn nun die D. B. Strafen + Steuern zahlen/nachzahlen müsste, dann würde dadurch auch deren Gewinn/Ertrag entsprechend gemindert. Frage: zahlt dann der STAAT auch die bereits erhaltenen Gewinn/Ertragssteuern entsprechend zurück? Wenn nicht macht er sich zum Hehler! Aber es ist ja der Staat. Konsequenzen? Keine. Weil...eben. - #13 15.12.2012 11:23 von
warum sitzt eigentlich noch nicht herr wowereit, herr ramsauer, herr platzeck (alle flughafen berlin), herr beck -nurbürgring , herr mappus (ENBW) in u haft.
ach ja, ich vergaß das verschwenden von stuergeldern ist ja keine straftat sondern gehört zum poltikerstil. - #14 15.12.2012 11:23 von
Was sich da auftut...
...ist erschreckend. Hier geht es nicht um Fehleinschätzung der Rechtslage durch die Bank, sondern um mit massiver krimineller Energie durchgeführten Steuerbetrug, und nun sollen auch noch die Spuren verwischt werden. Klassischer Fall von Verdunkelungsgefahr, ein klassischer Haftgrund. Dieser "Spitzenjurist" und alle anderen gehören sofort eingesperrt.
- #15 15.12.2012 11:33 von
er wäre schön ...
es wäre schön, wenn dieser Manager nicht nur mit einer gigantischen Abfindung bestraft würde.
- #16 15.12.2012 11:33 von
U-Haft schafft Rechtskraft
Da irren Sie. Je höher der soziale Status eines U-Häftlings, desto schwerer ist diese u-Haft ausgerechnet an Weihnachten zu ertragen.
Es gehört seit Jahren zur festen und intern ganz offen als probates Mittel kommunizierten Praxis der Frankfurter Strafverfolgungsbehörden, in Fällen, in denen beharrliches (erlaubtes!) Schweigen der Beschuldigten zu erwarten ist, die U-Haft Anfang Dezember zu beantragen und zu vollstrecken.
Der internen Arbeitstitel dieser Aktionen lautet »U-Haft schafft Rechtskraft«
Sie glauben gar nicht, wie viele Aktenbände mit Geständnissen oder mindestens Teilgeständnissen diese Form der (erlaubten!) Folter schon gefüllt hat - alle mit Datum 20. bis 23. Dezember und unmittelbar anschließender Haftentlassung – zur schieren Verzweiflung der Verteidiger.
Da spielt der Staatsanwalt Christkind, das die Tür öffnet und Geschenke verteilt - und man hat schon U-Häftlinge erlebt, die dem Staatsanwalt dafür im ersten Augenblick sogar noch zutiefst dankbar waren.
Weihnachten sitzt so tief in den kindlichen Anteilen und Erinnerungen der Seele, dass dagegen auch der coolste Banker und Bandit nur schwer ankommt. - #17 15.12.2012 11:41 von
Wieso weltfremd ?
Noch einmal: Sie können - in einem Groß-Unternehmen - KEINE Daten beseitigen.
Es sei denn, Sie machen es anschließend sofort zu - viel Spaß !
Auf den Datensicherungen sind dann auch so unwesentliche Sachen wie Ihr positiver Kontostand (hoffentlich) oder Ihr Hauskreditsaldo (leider).
Für die Bank kann das vorteilhaft sein - oder auch nicht !
Sofern die Akten ausschließlich auf Papier vorlagen (was ich nicht glaube !) mag die Schredderei funktionieren.
Aber selbst in Behörden hat mittlerweile die Mikroverfilmung Einzug gehalten - aber da wollte man wohl nicht weiter "aufklären".
Ein Schelm usw usf
Strafen können Sie steuerlich nicht absetzen. Die müssen dann schon aus dem Gewinn/Ertrag finanziert werden.
Schönen Gruß an die Aktionäre. - #18 15.12.2012 11:47 von
Soll ich jetzt ...
Soll ich jetzt vor Mitleid heulen ?
Die Praxis sieht eher so aus, daß - "Je höher der soziale Status" - die Hürden für die Verhängung der U-Haft auch "erhöht" werden.
Und wenn selbst beim Haftprüfungstermin die U-Haft angeordnet wird, dann haben Sie bei einem "höheren sozialen Status" nicht nur ein paar Sandkrümel an der Hose, sondern die Substanz kann dann schon teerähnliche Konsistenz annehmen. - #19 15.12.2012 11:57 von
Nun lasst mal die Kirche im Dorf...
Ist es nicht sinnvoll zunächst mal die Entwicklungen und Untersuchungen abzuwarten und dann eine ausführliche Beschreibung der Vorfälle meinetwegen auch bei SPON wiederzugeben. Was Ihr hier macht ist unter aller Sau! Das hat nichts mehr mit Journalismus zu tun. Verklausuliert soll es Anweisungen gegeben haben, die die Mitarbeiter zur Löschung von E-Mails bewegt haben sollen. Das ist soviel Kaffeesatzleserei wie wenn eine Kantinenmitarbeiterin beim pupsen ertappt wird, die verklausuliert der Zwiebel daran Schuld gibt.
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