Als AutoVERkäufer wäre ich für eine Einmalprämie
Dann kann man die Preise schön hochhalten
dapdWenn der Bundestag das Jahressteuergesetz 2013 verabschiedet, findet sich darin auch die Steuerbefreiung für Elektroautos. Die Regierung erhofft sich davon wichtige Impulse, daran zweifeln aber selbst strenggläubige E-Auto-Anhänger. Es ist vor allem ein Beleg für erfolgreiche Lobby-Arbeit.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/s...-a-863436.html
Als AutoVERkäufer wäre ich für eine Einmalprämie
Dann kann man die Preise schön hochhalten
Clever da kostet ein Smart Benziner 20€ Steuern und ein Smart Elektric Drive 33,50€. Gut das ich jetzt die 33 länger sparen kann. Das der Benziner ca. 9000€ billiger ist und dann noch mal 65€ Miete im Monat für den Akku dazu kommen reicht wohl nicht so ganz um die 33,50€ zu verrechnen.
Der Akku hat doch Verluste!
Es geht auch, wenn Sie die Energie sofort zurückschieben. Der Wechselrichter weiß doch nicht, ob die Energie „vorne abgezapft und gleichgerichtet“ wird oder vom Dach kommt. Nur sollte man es nicht übertreiben, wer selber 10.000 kWh braucht und anschließend 9.000 KWh zurückschiebt, fällt auf. Auch sollte die zurückgeschobene Energie etwas in Relation zur Photovoltaikfläche stehen. Aber ein bisschen „schönen“ kann man die Bilanz schon und vorallem die Alterung kompensieren.
Wir wären heute im Punkto alternative Antriebe schon wesentlch weiter, würden nicht die Öl und Automobil-Lobby Hand in Hand arbeiten.
OK, an was für Alternativen denken Sie denn da?
Verbrennungsmotoren sind das eine. Die brauchen Benzin, Diesel oder Gas.
Dann gibt es da noch den Elektromotor, der natürlich Strom braucht, der sich bisher nicht in vernünftigem Maße speichern und transportieren läßt.
Bliebt noch die Brennstoffzelle, der ich als einziger Technologie wirklich Potential zuschreibe, wenn man die Kraftstoffversorgung in den Griff kriegt, denn flüssiger Wasserstoff ist auch nicht ohne und der wäre der Energieträger Nr.1.
Und weiter?
Vielleicht ein Atomauto?
Ich verstehe überhaupt nicht woher die Idee kommt, daß die E-Autos so umweltfreundlich sein sollen.
Wer glaubt denn allen Ernstes, daß wir mit dem momentan angestrebten Energiemix für die Stromerzeugung noch sämtliche Autos Deutschlands mit Strom versorgen können? hat das mal einer durchgerechnet?....und die Ergebnisse veröffentlicht?
Es wird ja schon jetzt heftig diskutiert, daß zu rigorose Eingriffe in den Energiemix die Verläßlichkeit beeinträchtigen können. Was soll erst passieren, wenn die gesamte Mobilität noch auf Strom umgestellt wird?
Es wird sich wahrscheinlich schnell herausstellen, daß man die Atomkraftwerke wieder anfahren muß, wenn man den ganzen Strom zusätzlich erzeugen will und noch weitere bauen muß, wenn man nicht die Kohleverstromung enorm hochfährt.
Plötzlich wird man merken, daß man ökobilanztechnisch kaum etwas einspart. Und dann wird es genauso kommen, wie wir es mit dem Benzin erlebt haben und erleben:
Es wird eine Fahr-Strom-Steuer geben, die den Fahr-Strom-Preis mal locker verdoppelt. Dann wird darauf noch eine Ökosteuer erhoben, damit man nicht soviel Fahr-Strom verbraucht.
Am Ende ist Mobilität extrem verteuert worden, ohne daß es einen Effekt hat.
Wie dieser Energieträger produziert werden soll, ohne dafür wesentlich mehr Energie aufzuwenden als für akkubetriebene E-Autos notwendig wäre, wissen Sie bestimmt auch ganz genau.
Oder bilden Sie sich ein, weil Wasserstoff das häufigste Element im Universum ist können wir ihn einfach aus der Andromeda-Galaxis hierher pumpen?
Die kommt von Leuten, die rechnen können.
Ja. Selber suchen und finden macht schlau.
Dann sinkt der Energiebedarf dafür erheblich, da der E-Antrieb bekanntlich wesentlich effizienter ist als ein Verbrennungsmotor, der im realen Fahrbetrieb 75-85% der energie in Wärme statt Bewegung umsetzt.
Bis tatsächlich mal über 50% der PKW elektrisch fahren, wird es nach meiner Einschätzung noch 20-30 Jahre dauern.
Zeit genug, sich und die Stromversorgung darauf einzustellen.
Wahrscheinlich weder schnell noch langsam:
Elektroautos: Mobil auch ohne Atomkraft - Auto | STERN.DE
Notwendig wären die AKWs nur in einer Wasserstoffmobilitätswirtschaft, denn der gesamte Prozeß von Elektrolyse-Komprimierung/Verflüssigung-Transport-Rückverstromung ist sehr ineffizient.
Bossel: Wasserstoff löst keine Energieprobleme - 2006
Ja irgendwann ist Schluß mit den fossielen Kraftstoffen - aber wann? Seit vierzig Jahren höre ich nun, daß in vierzig Jahren das öl zu Ende geht. Trotzdem: Irgendwann ist Schluß und dann müssen wir auch in Sachen Mobilität auf eine Technik umsatteln. Aber noch ist über ganz lange Zeit der "Verbrenner", der sich ja auch mit der Alternative Erdgas betreiben läßt, in der "Vorhand". Die Politik sollte gegenüber den verschiedenen Antrieben neutral sein. Die Kanzlerin hat zu Recht dem Anliegen nach direkten Subventionen widersprochen. Dazu gehören auch geldwerte Privilegien, wie z.B. die kostenlose Raumzuweisung an "Hot-Spots", wie zum Beispiel das kostenlose Parken zum Aufladen oder die Benutzung von Bus/Taxi-Spuren. E-Fahrzeuge werden, wenn überhaupt in nächster Zeit vor allen Dingen von betuchten Leuten gekauft werden. Die können für "Raum" genau so zahlen, wie das andere auch über Parkgebühren müssen. Ich finde es nicht gut, wenn die Ehefrauen oder Kinder dieser Klientel mit dem als drittem Fahrzeug zugelassenen E-Auto in die Innenstadt düsen um dort bevorrechtigt voranzukommen oder zu parken. Wenn die Politik sich schwer tut, Ihre Forderungen umzusetzen, dann doch nur deshalb, weil das auf Kosten der (politischen) Mehrheit geht. Insofern hat der VCR mal ausnahmsweise Recht, wenn er eine technologie-neutrale Regelung der künftigen individuellen Mobilität fordert.
Keine Ahnung was Sie sich da zusammenphantasieren, mein E-Auto war letzten Februar bei -22°C gut geheizt.
Im Gegensatz zu den ganzen Verbrennerkarren, die wegen schlapper Starterakkus oder versulzter Leitungen liegengeblieben waren...
Also ich bin im letzten Winter nach 60km einfach weitergefahren.
Stehengeblieben bin nach 110km, schieben mußte ich da aber trotzdem nicht mehr ich war nämlich am Ziel.
Schon mal ausgerechnet, wie weit Sie mit 10kWh Strom im E-Auto kommen, und mit 1l Diesel in der Knatterkiste?
Ach nee, rechnen ist doch was für Mickerlinge und Kleinkrämer, es geht um das große Auspuffganze!
Warum sollte jede Batterie nach 7 Jahren kaputtgehen und dann 10000 kosten?
Sie träumen wohl von der kommunistischen VEB-Einheitsbatterie zum EVP mit eingebautem Verfallsdatum.