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Steueraffäre: Was die Schweiz von Deutschland lernen kann
dapdDie Steueraffäre hat das Verhältnis zwischen Deutschland und der Schweiz wohl endgültig vergiftet. Jetzt hilft nur noch Nüchternheit: Die Eidgenossen sollten sich die Bundesrepublik als Vorbild nehmen - und eine eigene Streitkultur entwickeln.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,825650,00.html
- #1 04.04.2012 12:19 von
- #2 04.04.2012 12:20 von
Ziemlich flach, der Artikel
So ein Quatsch. Den meisten meiner Mitbürger ist ziemlich egal, was in Deutschland über uns rausgehauen wird. Die Erfahrung zeigt: Deutsche Medien berichten eh nur über die Schweiz, wenn es drauf rumzuprügeln gilt (von Reiseberichten mal abgesehen). Warum der Schweizer Botschafter so billige Klischees bedient, ist mir rätselhaft. Wahrscheinlich ist er schon zu lange in Berlin und kann vor lauter Bücklingen nicht mehr aufrecht gehen.
- #3 04.04.2012 12:21 von
- #4 04.04.2012 12:24 von
Schweiz gibt nach?
Seit wann sind der Schweiz denn bitteschön Kompromisse und Konsens wichtig?
In Bezug auf Europa wird alles mitgemacht, was der Schweiz nützt, aber alles abgelehnt, wovon das Land weniger haben könnte als es investieren muss.
Da hat jemand ein sehr merkwürdiges Bild vom Alpenstaat. - #5 04.04.2012 12:29 von
- #6 04.04.2012 12:29 von
- #7 04.04.2012 12:30 von
Grossmacht - ich glaube es nicht!
So, so, «am deutschen Wesen soll die Welt …» - nein, vorab nur die Schweiz genesen. Mit Verlaub, ein ebenso wertloser wie unbedachter Beitrag!
Ich bin Deutscher – und ich lebe seit nun über 20 Jahren in der Schweiz. Und ich erlebe, dass die im Artikel beklagte Konsenskultur der Schweiz ungleich lebenswerter, stessfreier und angenehmer ist, als der Deutschen Ellenbogenmentalität. Die Lebenserwartung in beiden Ländern mag hier als Indiz gewertet werden.
Und wird im diesem Zusammenhang auf SPIEGEL-Online die «deutsche Grossmacht» gefeiert, so wird mir bei solchen Formulierungen extrem unwohl!!
Mein Rat: Ein wenig mehr Bescheidenheit, ein wenig mehr Schweizer Lebenseinstellung - und es würde auch wieder mit den Nachbarn klappen: mit den Schweizern, den Holländern, den Polen, den Belgiern und und und. Eben all den Ländern, in denen Deutsche Grossmachtsträume heute Unbehagen und Misstrauen auslösen. Und wo Deutsche heute wieder mehr und mehr weniger gerne gesehen werden. - #8 04.04.2012 12:31 von
Streitkultur? Großmacht?
Ich möchte dem Verfasser ernsthaft nahe legen, sein eigenes Weltbild zu reflektieren. Von welchem Deutschland spricht er da?
- #9 04.04.2012 12:32 von
Während in der Regenbogenpresse ...
... erbitterte Grabenkämpfe toben, hat man Abseits des Schlachtenlärms zu einer einvernehmliche Lösung gefunden.
Bevor die Deutschen Sozialisten den Spatz auf dem Dach fliegen lassen und die Taube in der Hand zequetscht hätten, musste noch einmal so richtig auf dem Wahlkampfputz gehauen werden.
Man lese und staune was schon bald, zumindestens in den seriösen Medien (den gedruckten Spiegel darf man ruhig auch dazu zählen) zu lesen sein wird ;-)
Also Frieden, Freude, Eierkuchen wird es trotz bevorstehenden Ostrn nicht werden, die Sache ist noch nicht ausgestanden. Lösungen sind aber in Sichtweite und ich behaupte doch einmal, selbst der automatische Datenaustausch wird schon bald kein Tabu, sondern die einfachste Lösung aller zwischenstaatlichen Probleme sein.
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