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Steuer auf Artikel-Klicks: Google droht Frankreich
dapdFrankreich will Suchmaschinen besteuern. Klicken Nutzer von Suchmaschinen auf die Links von Nachrichtenseiten, soll eine Gebühr fällig werden. Nun droht Google: Kommt das Gesetz, sollen französische Medien nicht mehr verlinkt werden.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-862115.html
- #1 18.10.2012 17:25 von
- #2 18.10.2012 18:05 von
Ich versteh es nicht
Als Laie scheint mir das ganz einfach. Wenn ein Anbieter Geld für seine Artikel möchte, soll er ein Micropayment oder sonstiges Bezahlsystem einführen. Wenn er das nicht tut, ist sein Angebot umsonst - egal wie ein Nutzer darauf zugreift.
Warum ist diese Überlegung falsch? Was hat der Staat damit zu tun??Wieso braucht man eine Steuer??? Kann mir das jemand erklären? - #3 18.10.2012 18:08 von
Wo Umsatz gemacht wird
ist ne Steuer fällig.
Nur so kann man die legalen Steuerspartricks der Großkonzerne bekämpfen.
Siehe http://www.heise.de/newsticker/foren/S-US-Senat-kritisiert-Steuertricks-von-Microsoft-und-HP/forum-238492/list/ - #4 18.10.2012 18:29 von
Ich denke, Google wird für google.fr schon seine Umsatzsteuer in Frankreich abführen.
Was die Verlage verlangen ist Wahnsinn. Und Selbstmord, da Goolge die betreffenden Seiten einfach nicht mehr listen wird. Sind ja trotz 95% Nutzung in BRD lange kein Monopolist und können Treffer anzeigen, wie sie lustig sind. - #5 18.10.2012 18:31 von
Genau so macht man das!
dem ist nichts mehr hinzuzufügen....
- #6 18.10.2012 18:34 von
Sollen sich Deutschland und Frankreich ruhig vom Internet abschneiden. Das wird ein spannendes soziologisches, politisches und ökonomisches Experiment werden.
- #7 18.10.2012 18:38 von
Ich verstehe das Problem nicht. Wenn eine Zeitung nicht in Suchmaschinen erscheinen will, dann kann sie ganz einfach den/die Suchmaschinenbot/s in der robots.txt ausschließen.
Und schon wird die Zeitung nicht mehr indexiert und niemand liest sie.
Problem gelöst, ganz ohne Steuern.
Weil "kostenloses Angebot" nicht bedeutet, dass sich jeder fleißig bedienen und es evtl. im Gesamtumfang selbst veröffentlichen darf. - #8 18.10.2012 19:01 von
Gut so, Google!
Ich würde auch schon mal einen "Warnstreik" ankündigen, so mal eine Woche alle französischen und deutschen Seiten von Verlegern, die sich für das LSR stark machen, aus dem Index nehmen. Bringt denen, die das Internet begriffen haben mehr Umsatz und zeigt denen, die immer noch im vergangenen Jahrhundert leben, die Grenzen auf.
- #9 18.10.2012 19:01 von
So wie ich das in der Debatte mit den den deutschen Verlegern verstanden habe(obwohl Irrsinn) wollen sie einerseits über Google gefunden wwrden, andererseits Geld für ihre Snippets, das ist die Schlagzeile und die ersten Sätze der Einführung. Verstanden habe ich das nicht.
Dem stimme ich uneingeschränkt zu.
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