Einer der klügsten Männer der Welt vergibt einen exklusiven Job: Stephen Hawking, behindertes Physik-Genie, schreibt die Stelle seines*technischen Assistenten*aus. Bewerben können sich junge Leute mit Organisationstalent. Ihnen winken Treffen mit Wissenschaftsgrößen und Präsidenten.
http://www.spiegel.de/unispiegel/job...806546,00.html
..ich wäre für den job zu haben: wenn er das gehalt durch 0,5 teilt ;-))
...gehört es ja auch zu den Aufgaben des technischen Assistenten, Herrn Hawking Tag für Tag festzuketten? Oder könnte es sein, dass er - anders als SPON es schreibt - ledglich auf den Rollstuhl angewiesen, aber eben nicht "an den Rollstuhl gefesselt" ist? Für Nichtbehinderte scheint es ja absolut unvorstellbar zu sein, dass man den Rolli als alltägliches Hilfsmittel sieht und akzeptiert. Die ständige, bevormundende Wertung in der phrasenhaften Formulierung "gefesselt" ist jedenfalls vollkommen unnötig.
... das ist leider an Hochschulen üblich. Auch in Cambridge bezahlt man Postgraduates nicht wirklich anständig. An deutschen Hochschulen sieht es nicht anders aus. Als promovierter Wissenschaftler in einer Vollzeitanstellung an einer Uni bekommt man - wenn man Glück hat - knapp 40.000 Euro Brutto / Jahr. Dafür hat man dann studiert, mindestens 3-4 Jahre promoviert, dann noch 3-5 Jahre als Postdoc fuer einen Hungerlohn gearbeitet, bevor man dann - wenn man ganz viel Glück hat - eine solche toll besoldete Vollzeitstelle ergattern kann.