DPAIm ersten Schritt sollen gut 500 Arbeitsplätze betroffen sein, auf Dauer sogar mehrere Tausend. Laut einem Zeitungsbericht plant die neue Doppelspitze der Deutschen Bank einen deutlichen Stellenabbau im Heimatmarkt. Grund ist eine Neuorganisation der Privatkundensparte.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...857090,00.html
Ohne die "Bremser" aus diesen Abteilungen kann die Zockerei ja ungehindert weitergehen. Beim Investmenbanking werden offenbar keine Stellen gestrichen. Das kommt davon, wenn man den Bock zum Gärtner macht.Betroffen sind laut "SZ" unter anderem die Abteilungen Finanzen, Risiko, Controlling, ...
die von Industriekonzernen der Realwirtschaft längst durchgezogen wurden, treffen nun also so langsam auch bei den bisher gepamperten Bankern ein.
Wenn nun noch deren durchschnittliche Gehälter (2009 imerhin knapp 150.000€ bei der Deutschen Bank) auf ein in der Realwirtschaft übliches Maß zurückgeführt, also ungefähr gedrittelt würden, könnte die Deutsche Bank so viel hartes Eigenkapital aufbauen, dass ihr Risiko für den Steuerzahler kleiner würde.
Dann noch ein Trennbankensystem, und die Welt wäre ein besserer Platz.
Controlling, Treasury - das sind wahrscheinlich nicht die Abteilungen, die harmlosen Kunden Schrottimmobilien angedreht haben und sich jetzt grinsend den Bauch vor Lachen ( siehe ARD-Bericht vorgestern) halten.
...offenbar noch nie in einer Bank gearbeitet. Von "gepampert" kann sicherlich keine Rede sein; die Arbeitsbelastung (und der als selbstverständlich erachtete volle Einsatz) kann man sicher nicht mit einem Schrauber in einer Kfz-Werkstatt vergleichen. Abgesehen davon kommen die relativ hohen Durchschnittsgehälter in erster Linie dadurch zustande, daß etliche Investmentbanker - ob in London oder in sonstwo - Millionen scheffeln. Das reißt den Durchschnitt logischerweise nach oben; der Großteil der Angestellen träumt von solchen Beträgen!
Oder glauben sie wirklich, daß ein Sachbearbeiter im Controlling (der demnächst auf der Straße sitzt, der Stellenmarkt im Bankenbereich sieht extrem mau aus) mit 12.000 EUR Monatsgehalt in der Tasche nach Hause geht?!?
die dann weniger Kollateralschaden anrichten können. Eine gute Entscheidung wie ich finde. Diese Bank hat schon genug angerichtet und jeder der ihnen sein Geld zur Verfügung stellt sollte sich dessen bewusst sein.