Forum: Blogs
Steinmeiers Zukunftsoptionen: Einer für alles
DPAWas wird aus Frank-Walter Steinmeier? In der SPD rätseln viele, welche Position der Fraktionschef künftig anstrebt. Drei Optionen sind realistisch - eine weitere höchstens in ferner Zukunft.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-859202.html
- #1 03.10.2012 06:34 von
Ganz einfach
In 2013 bekommt Rot-Grün keine Mehrheit. Die Gelben sind unter 5%. Bleibt nur eine große Koalition. Das geht mit Steinbrück nicht. Aber Steinmeier wird Vizekanzler.
- #2 03.10.2012 07:11 von
Griechen-Troika muss auch schnell weg!!!!
Gammelfleisch - das ist alles, was die SPD-Troika zu bieten hatte. Abgestandener Mief, der durch quirrlen nicht besser wurde. Genauso überflüssig und verlogen wie die Showtruppe der Griechen-Troika. Auf diese Steine können Sie nicht bauen - Schwäbisch-Lall. Steinbrück wärmt nur auf, was er aus EU-Zirkeln gehört hat und jetzt auch offiziell ist: der niedliche Versuch einer Bankenbändigung! Opium für das zunehmend unruhige Volk. Von der SPD war nichts sinnvolles zu hören in der Bankenkrise.
Warum gab es keinen Untersuchungsausschuss zu der Bilanzakrobatik von Goldman-Sachs bei der Aufnahem der Schummel-Griechen? Warum keine Schadensersatzforderungen? (siehe : http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/03/39309/) Warum holt die Kavallerie nicht die verschwundene Steuer-CD von Lagarde zurück? Siehe: http://www.tageblatt.lu/nachrichten/dossier/griechen/story/Griechenland-macht-Jagd-auf-Steuersuender-31084979
Und: http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/europa/griechenlands-oberster-steuerfahnder-gibt-lagarde-recht.
Was die SPD leistet, ist keine Opposition - das ist Arbeitsverweigerung. Wozu auch Porzellan zerdeppern? Die Herren baden gerne lau. Daher werden jetzt schon mal Ämter verteilt. Steinbrück und Steinhäger, oder wie der heißt, hatten es ja ganz (Kabi)nett, damals in der Regierung von Angie, man kennt sich... „Augenzwinker“. Die SPD spekuliert, das es ohne SPD- Beteiligung nach der Wahl keine neue Regierung geben wird. Und das erklärt eben, warum die Genossen alles durchwinken, draußen halbherzig mal ein bisschen stänkern, wrestlen und ansonsten für gute Laune sorgen, drüben im Bundeskanzleramt. Keiner tut Angie weh. Steinbrück ist ein Poser. Wir haben keine Opposition in diesem Land mehr. Sondern die Vorwegnahme einer politischen "Bankenunion"im Bundestag, wo Opposition und Regierung schon mal Ämterverteilung spielen auf der virtuellen Regierungsbank. Das ist politischer FC Bayern, der sich – strotzend vor Chancen - in Weissrussland 1:3 gegen Borrisow blamiert, weil sie schon vom Machtbankett und dem dritten Sieg in Folge träumt. Anstatt aufzuspielen. Träumen. Genau das tun auch die SPD-Genossen. Erbärmlich!!! Die ehemaligen Mitglieder im Kabinett von Angie haben es immer noch nicht verstanden: von ihrer alten Freundin Angela Merkel lernen, heißt siechen lernen. Und so geht die SPD in ihren schweren Gang in die tödlich Umarmung von Mutti: „Alte Freunde kann niemand trennen....“ - #3 03.10.2012 07:27 von
Sträflich unterschätzt
Das er nicht noch mal in eine große Koalition unter Merkel gehen will kann ich gut verstehen. Er hat im Schatten fleißig fast alles an Regierungsarbeit gemacht während die Kanzlerin sich im Vordergrund sonnte.
Peter Kroll
Singapur - #4 03.10.2012 07:28 von
Spekulationen
was sollen diese Artikel, die nur irgendwelche Spekulationen von Leuten wieder geben, die keine Ahnung haben. Wer ausser Steinmeier weiss wohl, was er vorhat? Es wäre schön, wenn Ihre Berichterstattung mehr auf Fakten als auf Kaffeesatzlesen basierte...
- #5 03.10.2012 07:42 von
Auf die Optionen 2 bis 4 kann ich gerne verzichten. Wie wäre es mit:
"Hält für wenig Geld und vor wenig Publikum 300 Tage im Jahr visionäre Vorträge in den Hinterzimmern von Landgasthöfen"
Aber es wird wohl eher eines der gut dotierten EU- Versorgungspöstchen für abgehalfterte Politiker werden.
Das war aus der Sicht deutscher Politiker wohl langfristig der primäre Grund für die EU- Gründung. Anders kann man sich die bisherige deutsche Besetzung der Posten in Brüssel nämlich nicht erklären. *g* - #6 03.10.2012 07:44 von
dat realistische Pythia
Egal ob Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft, der Spiegel orakelt Verschwörungsgeschichten. Und das Schöne ist, daß er sich nie um irgendwelche Fakten zu kümmern braucht, sondern frei und unbehindert vom Leder ziehen kann, vermeintlich zweckfrei. Hier haben wir einen Abgesang auf die Karriere von Steinmeier zu bewundern. Wer meint, dahinter stecke keine Absicht, kennt das Organ nicht. Im Übrigen hat Steinmeier zurückgezogen, weil seine Chancenlosigkeit bei der Kandidatenwahl feststand. Das wurde zuvor ausgiebig im Parteivorstand erörtert. Dummerweise ist sein Renommee weit größer als das von Gabriel, und beim Wahlvolk ist es auch größer als das von dem Sprücheklopper, der NRW damals vergeigt hat.
Die Wahl wird so unspekatkulär wie irgendwas, das Ergebnis längst geklärt. Es gibt eine große Koalition, Steinmeier wird Außenminister, Gabriel tritt zurück, Steinbrück wird nach Brüssel abgeschoben oder in die Industrie. Die SPD wird Splitterpartei, die nicht mal mehr von der Hälfte der tarifgeschützten Arbeitnehmer gewählt wird.
Falls die Piraten nicht reinkommen, bekommen wir wieder schwarz - gelb, weil der Konservative natürlich FDP wählen wird, auch wenn er sie nicht leiden kann. - #7 03.10.2012 08:03 von
Zukunftsspekulationen
Was sollen diese Spekulationen sagen, der Herr Steinmeier wird auch in den nächsten Jahren sein finanzielles Auskommen haben, denn Politiker lässt man nicht fallen, sie kommen immer wieder durchs Leben.
Nur als eine führende Kraft in der neuen Bundesregierung wird es mit ihm bestimmt nichts werden.
HR - #8 03.10.2012 08:15 von
...
Steinmeier wird Vizekanzler. Mag nicht sein Traumjob sein, aber die SPD wird nach der Bundestagswahl einen Vizekanzler stellen müssen. Den Kanzler werden sie nicht stellen können und sie werden auch nicht in der Opposition landen. Peer Steinbrück hat klar gesagt, was er in diesem Falle tun wird. Im Moment scheint dann Steinmeier der beste Kandidat für das Vizekanzleramt zu sein. Wie im Artikel beschrieben: So viele "ministeriale" Politiker hat die SPD gar nicht.
- #9 03.10.2012 08:15 von
Die persönlichen Gründe
sind nachvollziehbar: immerhin hat Steinmeier vor zwei Jahren seiner sterbenskranken Frau gerade noch rechtzeitig eine Niere gespendet. Mit einer Niere kann man in den meisten Fällen gut und normal leben. Aber man ist oft nicht mehr so belastungsfähig wie vorher, besonders in Extremsituationen. Und das Amt des Bundeskanzlers ist ein permanenter Ausnahmezustand, extrem viel Streß, Termindruck, unerfüllbare Erwartungen, jedes Wort muss auf die Goldwaage gelegt werden, Schlafmangel, keine Zeit für Partner und Familie, eigentlich ein Horrorjob...
Wen wundert es da noch, dass Steinmeier nicht bis zum äußersten gehen will. Man sollte doch seine Gesundheit nicht für die Politik opfern, das lohnt nicht. Denn Erinnerung und Dank sind kurzlebig, die meisten Politiker sind in kurzer Zeit vergessen, wenn sie denn mal aus der Öffentlichkeit verschwunden sind.
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


