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Steinbrück zu Honorarvorwürfen: "Ich bin kein Knecht des Kapitals"

dapdErst knickt er im Streit um seine Nebeneinkünfte ein bisschen ein, dann schießt er wieder aus allen Rohren: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück weist eine zu große Nähe zur Finanzindustrie scharf zurück. Er sei sicher "alles andere als ein Knecht des Kapitals".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-859816.html
  1. #1

    Korrektur!

    "Derzeit müssen Abgeordnete Nebeneinkünfte nicht komkret preisgeben, sondern lediglich drei Stufen zuordnen - bis 3500 Euro, ...". Dies ist nachweislich falsch. Unter 1.000 Euro müssen Sie NICHTS melden! Es muß nämlich heißen: "... 1.000-3.500 Euro, ...". Gerade ist die CDU/CSU damit beschäftigt, die sogenannte Bagatellgrenze von 1.000 Euro auf 2.000 Euro erhöhen zu wollen. Recherchieren bzw. infomieren Sie doch bitte korrekt, vielen Dank.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er sei sicher "alles andere als ein Knecht des Kapitals".
    Wie war das noch, als er Finanzminister unter einer regierenden SPD war? Als die Märkte "entfesselt" wurden? Vielleicht sollte er sagen "nicht mehr länger Knecht des Kapitals"? Dann müsste man ihm nur noch glauben. Allerdings ist die SPD für mich erledigt, unten durch, egal wer da komme.
  3. #3

    Katze um den heißen Milchbrei

    Butter bei die Fische: Was hat denn die deutsche Bank falsch gemacht. Und außerdem ist die deutsche Bank kein Staatsbetrieb.
    Was ist den bei der WestLB falsch gelaufen in Zeiten von Ministerpräsident in NRW und in Zeiten als Bundesminister der Finanzen? Genau so gepennt wie alle anderen Aufsichträte auch. Wie wär's dann mal mit Eigenkritik, Herr Steinbrück.
    Kein Knecht des Kapitals, aber das Geld nimmt er schon gerne!
  4. #4

    Lupenrein

    'Seine Nebeneinkünfte habe er den Regeln des Bundestages entsprechend "lupenrein" ausgewiesen'

    Die Regeln des Bundestages zur Veröffentlichung der Nebeneinkünfte sind alles andere als das . "Lupenrein" sind nur von Gerhard Schröder zertifizierte russische "Demokraten".
  5. #5

    bisserl' hart

    Knecht wäre vielleicht ein bisschen hart. Wie wär's mit Büttel?
  6. #6

    mehr als 7.000,00 Euro...

    sehr informativ, diese Regelung! Immerhin sind ein paar Millionen damit faktisch nicht erfasst - das gleiche Prinzip, wie bei den Steuern....als Kleiner muss man sich für jeden verdiensten Cent offenbaren - als Reicher verschwinden die Einnahmen im Unnachweisbaren....wer macht solche Regelungen? (blöde Frage!)
  7. #7

    Lupenrein ist nicht offen genug

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst knickt er im Streit um seine Nebeneinkünfte ein bisschen ein, dann schießt er wieder aus allen Rohren: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück weist eine zu große Nähe zur Finanzindustrie scharf zurück. Er sei sicher "alles andere als ein Knecht des Kapitals".

    Steinbrück wettert gegen Kritiker: "Kein Knecht des Kapitals" - SPIEGEL ONLINE
    Christian Wulff wurde für seine Nähe zur Wirtschaft kritisiert, obwohl er keine Hunderttausende von Banken und Versicherungen kassierte!
    Nein, Peer Steinbrück muss sein "lupenreines Verhältnis" zur Finanzwirtschaft schon offenlegen, wenn er Kanzler werden will. Dann kann jeder sein eigenes Urteil dazu bilden!

    "Die Debatte um die Nebeneinkünfte von Peer Steinbrück treiben den SPD-Kanzlerkandidaten in die Defensive. Jetzt wurde bekannt, dass er indirekt sogar von Unternehmen aus der Schweiz und Lichtenstein finanziert wurde. Vor allem Steinbrücks Teilnahme an einem Kongress in Berlin gilt als heikel."(FOCUS)
  8. #8

    Heuchelei

    Wie lustig, gerade in der CDU/CSU, die ja gern mal Barspenden an schattigen Plätzen annimmt oder den einen oder anderen Geldkoffer vergisst, mokiert man sich nun über Steinbrücks angebliches Fehlverhalten. Vergessen wir auch nicht das unmoralische Verhalten von Mao-Tse Kohl, der bis heute seine Schwarzgeld-Amigos straffrei schützt.
  9. #9

    Was für ein Schmierentheater ...

    soso, mindestens 600.000 Euro einstecken und dann ist er 'kein Knecht des Kapitals', der Mann hat wirklich Nerven. Er ist das lebende Beispiel dafür, daß man die Nebentätigkeit von diätenbeziehenden Bundestagsabgeordneten auf Heller und Pfennig offenzulegen gestzlich geregelt offenlegen muss, um zu sehen, ob sich diese Herrschaften um das kümmern, wofür sie gewählt wurden - oder ob sie lieber in der Welt rumreisen und gutdotierte Vorträge halten. Natürlich nur aus sozialen Gründen ...








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