Hmm... also da der "Zählkandidat" online Fragen ohne Honorar beantworten müsste nimmt es nicht wirklich wunder, dass das nicht seine Sache ist.
AFPPeer Steinbrück will beweisen, dass er "Kanzler kann", das steht seit Freitag fest. Aber kann er auch digital? Wie kaum ein anderer Politiker verweigert sich Steinbrück der Kommunikation im Netz - das könnte ihn im Wahlkampf Sympathien kosten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-858511.html
Hmm... also da der "Zählkandidat" online Fragen ohne Honorar beantworten müsste nimmt es nicht wirklich wunder, dass das nicht seine Sache ist.
Es könnte ihm auch Stimmen bringen, indem er Distanz zu einem Medium zeigt, von dem er eh nicht überzeugt ist. Nicht jeder muss ihn ja "liken".
...sympathischer! Fangen wir jetzt an, die Wahrscheinlichkeit "dass jemand Kanzler kann" - übrigens ein grauenvolles Deutsch - davon abhängig zu machen, ob er ein Facebook-Konto hat?
Eine ganz andere Frage ist, ob er durch das Facebook-Konto mehr Stimmen fischen kann? Allerdings macht mir eine Gesellschaft Angst, die ihre Wahlentscheidung von so einem Unsinn abhängig macht.
Ich denke, Herr Steinbrück kann in dieser Hinsicht noch eine Menge von der Piratenpartei lernen. Wer in der heutigen Zeit noch keine Facebook Webseite hat und nicht bei Second Live dabei ist, ist doch bei der Jugend total abgemeldet.
Auch wenn ich wohl eher die Angelique wählen werde finde ich dieses Statement doch sehr ehrlich-sympathisch. Twitter ist nun wirklich Zeitverschwendung und wer glaubt denn wirklich das hinter den Tweeds auch die jeweils Prominenten/Politiker stehen und nicht etwa die Assistenten/PR-Berater.
Das er wegen einer Hass-Gruppe gleich, "nicht mit fb kann" ist doch auch Quatsch man sollte sich im Internet als Prominenter geehrt fühlen wenn man viele "Hater" anzieht, zeigt irgendw
o auch ne Art von Erfolg.
...da muss ich wohl was überlesen haben, beim ersten Mal. Das Internet ist eine Zukunftsbranche? Was ist das denn für eine Platitüde? Ich bin seit 1996 im Netz, eine Zukunftsbranche ist es schon lange nicht mehr. Allenfalls ein Werkzeug, noch nicht einmal neu. Wie oft wurden Entwicklungen im Netz schon als bahnbrechend bezeichnet, wen haben wir alles kommen und gehen sehen; jetzt kriegen wir gerade den Untergang von Facebook mit, wer kommt als nächstes?
Wenn man weiss, dass die ganze hochgelobte 2-Wege-Kommunikation im Web 2.0 mit Politikern und Firmen nur dazu dient, deren Politik oder Produkte besser zu verkaufen und es daher einfach irgendwelche Assistenten und 400€-Studenten sind, die sich in deren Namen bei Twitter einloggen, dann kann man sich diese Art der Pseudo"kommunikation" auch sparen.
Wer es trotzdem tut, ist nicht etwa "auf der Höhe der Zeit", sondern macht das, was inzwischen jeder macht, der seinen Hintern nicht mehr selbst hochkriegt: In irgendwelchen Foren rumnölen und meinen, man habe sich soeben politisch betätigt.
Finde ich sehr sympathisch, dass Steinbrück das nicht tut. Und an Twitter sieht man, dass der Zenit des Web 2.0 auch irgendwann erreicht ist...
(beinahe) sympathisch, daß er sich von diesem ganzen pseudo-demokratischen Facebook/Twitter/"Social"-Media Geblubber abgrenzt, das richtige und wichtige Leben ist woanders, das werden auch die sog. Piraten irgendwann merken, aber SPON muss das natürlich anders sehen ;-)