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Steinbrück bei Jauch: Poltergeist a.D.
dapdKein Temperamentsausbruch, kaum ein Seitenhieb: Peer Steinbrück beantwortete gelassen, souverän und geschäftsmäßig alle Fragen von Günther Jauch - auch die zu seinen heftig diskutierten Nebeneinkünften. Klartext sprach der SPD-Kanzlerkandidat beim Thema Steuern.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/tele...-a-859986.html
- #1 08.10.2012 06:43 von
- #2 08.10.2012 06:50 von
Als ob Steinbrück (...)
die Fragen vorenthalten wären. Das übliche prozedere ist Fragen mitteilen, damit sich derjenige der die Antworten liefern kann, entsprechend vorbereiten und darstellen kann.
Das einzig spontane ist vermutlich die jeweilige Sitzhaltung... - #3 08.10.2012 06:51 von
- #4 08.10.2012 06:52 von
Lupenrein oder vedeckter Lobbist
Steinbrück´s Vorstellung bei Jauch war extrem enttäuschend.
Plattitüden über Plattitüden, kein SPD-Stallgeruch, der Mann hätte auch für die FDP sprechen können.
Bei seinem Einlass: "........es muss auch noch Privatsphäre bei Dingen wie Einkünften geben........" , muss man einwenden, dass es bei Personen die ein öffentliches Amt bekleiden oder haben wollen, eben diese Privatsphäre nicht geben kann.
Der Wähler will schliesslich wissen, ob er etwas "Lupenreines" wählt oder einen vedeckten Lobbiysten. - #5 08.10.2012 06:55 von
- #6 08.10.2012 06:58 von
............
ich glaube nicht, dass die Bürger sich über evtl. Vertuschungen von Rednergagen aufregen, sondern das hier wieder das Wort Sozial im Wege steht. Ein Sozi der Wasser bietet und Wein trinkt- das ist die Denke.
- #7 08.10.2012 06:59 von
Beifall von der richtigen Seite
Die Veranstaltung wirkte wie ein SPD-Treffen, der Beifall der Zuschauer erfolgte immer passgenau an der richtigen Stelle. Offensichtlich wurden einige Busladungen Steinbrückanhänger rechtzeitig für das Heimspiel rekrutiert ... danke ARD für diese gelungene Inszenierung. Das ist gelebte Demokratie.
- #8 08.10.2012 07:05 von
optional
"Finanzexperte" Steinbrück?
Er ist genauso ein Finanzexperte, wie der bei einer Bank, der die hausinternen Papiere als lukrativ anpreist.
Der EINZIGE Weg die ständig steigenden Haushaltsausgaben (der "Werbeetat" der Politiker) einzudämmen ist Steuersenkung.
Erst dann wird gespart. Jedes zusätzliche Geld - jedenfalls war es bisher nie anders - würde ohne jeden Mehrwert versickern. - #9 08.10.2012 07:10 von
Da habe ich mich ja gewaltig geirrt....
Ich habe naiv wie ich bin geglaubt, der Job eines Finanzministers sei eine Vollzeitbeschaeftigung, oder nicht oder doch??? Egal, offensichtlich kann man aber noch nebenher so viele Vortraege ausarbeiten, dass man damit vor einem kompetenten Publikum sehr sehr viel Geld verdienen kann.
Ich kann mir als einfacher Mensch das nur so erklaeren:
Entweder reichen ein paar Stichworte aus, um aus dem Stegreif einen Vortrag zu halten, oder die ehrgeizigen Mitarbeiter des Ministeriums tun dem Minister einen Gefallen und bereiten ein ablesefaehiges Skipt vor, oder der Minister verbreitet sein mit Ministergehalt erworbenes Fachwissen (gelaeufiges Finanzwissen wird wohl niemend interessieren oder dafuer bezahlen), oder die Zuhoerer interssiert mehr der illustere Namen als der Inhalt, oder ein egomaner Minister merkt garnicht, dass die Profis unter den Zuhoerern auf Fehler und Politiker-Inkompetenzen lauern.....
Bin mal gespannt, ob der Job als Kanzler auch nur eine Halbtagsbeschaeftigung ist - wundern wuerde es mich nicht! Vielleicht irre ich ja nur.
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