dapdPeer Steinbrück, Anwärter auf die SPD-Kanzlerschaftskandidatur, tingelt durch die nordrhein-westfälische Provinz. Doch mit Bekenntnissen zur Agenda 2010 lassen sich bei den skeptischen Genossen kaum Beifallsstürme ernten. Bleibt nur die große Charme-Offensive.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...851800,00.html
"Bleibt nur die große Charme-Offensive."
Es ist doch ein Armutszeugniss, dass man bei der SPD nicht mit Argumenten sondern eher mit flotten Sprüchen punkten kann. Und es ist auch kein Argument für die 3 Herren, dass eigentlich Frau Kraft die besten Chancen auf eine Kanzlerschaft hat. Letztlich kriegen wir 2013 sowieso die "Große Katas... ähh Koalition" mit Merkel an der Spitze, die dann wieder nur im Ausland rumturnt.
....wessen Kosten/Leiden?
Einem nicht geringen Teil derjeniegen in der Bevölkerung, für die diese Partei früher mal eingetreten ist und vorgibt, dies auch heute noch zu tun!
Ansonsten - wird Zeit dasd die neoliberale Propagandamaschine angworfen wird für Steinbrück. Mal schaun wieviel Kern-SPD sich dagegen durchzusetzen vermag.
Welche Profile kann die SPD für sich reklamieren? Für welche Inhalte
steht sie eigentlich?
Ihr "Modernisierungskurs" für Deutschland dürfte in anderen
Euroländern kaum durchführbar sein und somit gerät die SPD mit ihrem
bedingungslosem Festhalten am Euro und den damit verbundenen
finanziellen Belastungen für Deutschland in eine Zwickmühle.
Denn gerade durch die Euroeinführung haben sich für Deutschland
gravierende Veränderungen ergeben. Der Wegfall des Zinsvorteiles,
die fehlenden Aufwertungsgewinne einer eigenen Währung und die
damit verbundenen Folgen.
Dazu einige wissenschaftliche Analysen von früheren
Parteimitgliedern, die in diesem Zusammenhang doch sehr
aufschlußreich sein können:
Wilhelm Nölling - Auswirkungen der Euro-Währungsunion - YouTube
Prof. Dr. Wilhelm Hankel 2011 in Berlin - YouTube
2012 Prof. Dr. Wilhelm Hankel - Gegen den Euro Wahn 1/3 - YouTube
....Pech, das sich die Menschen in meiner Heimatstadt von diesem Beutegreifer einlullen lassen. (Bekenntnis Agenda 2010) Bedeutet: Weiter schutzlos in ALG II abzugleiten,weiter in die Armutsrente,die Rente mit 67 undals fstocker -der 3 Millionste oder 4 Millionste zu werden. Das sollten sich die Parteigänger der SPD in Marl eimal bewußt machen um 100dersten Geburtstag. Vorbei sind die Zeiten wo noch vor den Zechentoren für Samstagfrei und 45h Woche demonstriert wurde, wo noch Fahrdienste eingerichtet wurden um an Reden von Willi Brand teilzunehmen usw. Vorbei. Vorbei auch die Zeit wo sich noch Arbeit für den kleinen Mann lohnte und der Spruch galt " Gute Arbeit guter Lohn" ! Schade SPD Marl, Schade.
da kann für Scheinbrück aus der Tour d'horizon in NRW schnell eine Tour k'alte Bratwurst werden.
Nun wird es ja wohl auf den ewig subalternen Bürovorsteher des letzten Kanzlers hinauslaufen - aber eigentlich ist das zu bedauern. Einen besseren Wahlhelfer als den Bücherschreiber, Aufsichtsrat, Vortragsreisenden, in allen diesen Funktionen Geldverdiener und Bundestagsabgeordneten im Nebenerwerb hätte sich die LINKE nicht wünschen können. Man stelle sich nur vor, wie Sahra Wagenknecht ihn in öffentlichen Diskussionen auf Briefmarkenformat zusammenfaltet... das hätte doch wenigstens Unterhaltungswert gehabt. Wenn sie Steinmeier zerlegen wird, dann wird das angesichts der Unbeträchtlichkeit des Kontrahenten nur langweilig werden; im Boxjargon: ein Mismatch. Abgesehen davon aber: es interessiert wirklich nicht mehr, wer die Riege derer anführen wird, die nach den Wahlen auf dem Bauche unter der Türritze hindurch in Merkels Arbeitszimmer rutschen werden, huldvolle Wiedereinstellung als Kofferträger zu erbitten. Man muss das nicht wissen!
Ich halte die Agenda 2010 nach wie vor für einen der Gründe, dass wir 2012 so gut da stehen", sagt Steinbrück bei der 100-Jahr-Feier in Marl. Wenn das nur spärlichen Beifall gibt, dann ist es halt so.
Es scheint, als wäre ihm das auch egal das die SPD durch diese sogenante "Reform" ein drittel ihrer Wählerschaft dauerhaft verloren hat. Und vielen Wählern der SPD, mit großen Bauchschmerzen an die Wahlurnen gehen.
Wenn die SPD sich nicht von dieser Politik der Sozialen und Kulturellen Ausgrenzung verabschiedet, wird sie nie wieder im Bund eine führende Rolle spielen. Warum auch, wenn es keinen unterschied gibt.
Und wenn man zwischen den dreien wählen sollte, würde ich keinen nehmen. Eine Personelle Erneuerung wäre dringend nötig. Nur darauf zu vertrauen das die Menschen vergesslich sind wird nicht funktionieren.