Vertriebenen-Funktionärin Erika Steinbach twittert erst seit wenigen Wochen - dafür aber umso intensiver: über Hitler, Stalin*und die NSDAP, die sie als "linke Partei" bezeichnet. Eine Provokation, sagt Steinbach selbst. Kritiker und Historiker sind befremdet.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...812950,00.html
Diese Diskussion gab's ja schon öfter ("rotlackierte Faschisten") und ist völlig überflüssig. Natürlich ist der Nationalsozialismus keine linke Ideologie, auch wenn es partiell einige Überlappungen gab, insb. in der frühen, eher "national-romantischen" NS-Ausprägung. Dennoch bleiben zentrale Unterschiede, so definierte die NS-Ideologie sich über die "Rasse", der Sozialismus/ Kommunismus über die "Klasse" etc.
Unabhängig davon gibt es natürlich ähnliche Elemente in beiden Ideologien in ihrer EIgenschaft als autoritäre Staatsformen, z.T. auch in ihrer Gewalttätigkeit gegenüber den Feinden der jeweiligen Ideologie, aber das gilt ebenso für alle anderen autoritären Regimes.
Diese Frau,die vor Jahrzehnten ihren Umtriebenenverein ererbte,müsste sich, - wäre sie denn konsequent-, selbst abschaffen, weil nicht 'nur' extrem dumm,sondern vielmehr extremistisch dummdumpf - doch dabei gefährlich,weil sie mit ihrem steuerbegünstigten Vereinchen reaktionell die politische Landschaft verseucht....
Unsäglich,diese histerysche Altlast...
Wird Frau Steinbach samt Gesellen vom Verfassungsschutz beobachtet ?
Na vielleicht ist die NSDAP doch links, gesehen von Steinbachs politischer Position.
Steinbach hat nicht provoziert, um irgendjemanden aus der Reserve zu locken. Wozu denn auch? Sie hat einfach nur eine These wiederholt, die seit Jahren am rechten, nicht neonazistischen Rand beliebt ist. Um sich besser vor Angriffen schützen zu können, werden die Braunen einfach zu Roten umgedeutet und damit alles ganz weit weg geschoben. Nicht selten pflegt man dann aber Kontakt in rechtsextreme Kreise. Siehe Junge Freiheit, PI oder eben Teile der Burschenschaften.