Forum


 

Steigendes Lebensalter: Immer mehr Deutsche erkranken an Krebs

dpaDie steigende Lebenserwartung hat Folgen für den Ausbruch von Krankheiten. Mehr Menschen in Deutschland leiden an Krebs - weil sie ein höheres Alter erreichen. Die gute Nachricht: Im Vergleich zu früher sterben immer weniger Betroffene.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...816687,00.html
  1. #40

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Die Leute sollten sich mal genauso intensiv informieren, was Gegenargumente für irgendwelche Theorien betrifft, wie Fakten, die das eigene Denken unterstützen.
    Guter Kommentar. Leider werden Sie damit wohl auf taube Ohren stossen, da solche Vorstellungen natürlich mehr Glauben als Theorie sind. Fakten sind dementsprechend irrelevant, allenfalls werden weltbildkonforme Faktenfragmente ohne tieferes Verständnis in das eigene Konstrukt eingebaut. Dass "Chemie" böse ist, und die gute alte, "chemiefreie" (wahlweise auch "genfreie"..) Zeit darum natürlich besser war, ist axiomatischer Ausgangspunkt, an dem sich mit noch sovielen plausiblen Argumenten nicht rütteln lässt..;)
  2. #41

    früher war das Leben mit mehr Giften belastet als heute

    Wenn in zwanzig Jahren (zum Beispiel) ein wirksames Mittel gegen viele Krebsformen vorliegen wird (z.B. durch In-Vitro-Sensibilisierung von Immunzellen gegen Krebszellen), wird die Schlagzeile lauten: Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Altersdemenz auf dem Vormarsch. Bezugsgröße sollte in der Tat die Lebensqualität in einer jeweiligen Altersklasse sein (der Artikel spricht dies auch an).

    Ansonsten stimme ich dem Vorredner zu, daß der Ernährungsstatus früher allgemein viel schlechter und auch giftiger war als heute - insbesondere durch einseite und Gammelernährung, durch fehlende Hygiene und schmutziges Trinkwasser und durch sorglosen Umgang mit Giften wie Quecksilber und Blei (z.B. Bleirohre für Trinkwasser im alten Rom). In der Vergangenheit wurde sogar Uran zum Färben von Eßgeschirr verwendet, Radium wurde ohne Schutz von Hand auf Uhrziffernblätter gemahlt und radioaktives Thorium wurde als Kontrastmittel verwendet. Auch Mozart könnte an einer Quecksiblervergiftung (gegen Siphilis) gestorben sein.

    Daß sich die Ernährung noch weiter verbessern könnte, ist richtig, aber hängt eben auch vom Engagement des informierten Verbrauchers ab. Wie schwierig es ist, schlechte Gewohnheiten zu ändern, kann man auch bei den Rauchern erkennen.
  3. #42

    sdfg

    Interessanter waere, ob zb bei jungen Leuten Krebs haeufiger wird.... Weiss da jemand was?
  4. #43

    Zitat von Now Rob Beitrag anzeigen
    Billige Lebensmittel unterscheiden sich in ihrer Giftigkeit kaum von teuren. Ein großes Problem ist die Giftlobby, die ihr privates Netz in Form von unzähligen Lebensmittel- und Scheinforschungsinstituten gesponnen hat. Die sogenannten "Experten" also. Erste Adresse in Deutschland wäre Frau Ilse Aigner, die ich für überaus ungeaignert halte, uns vor giftigen Substanzen zu schützen. Für viele Krebsleidende kommt aber jede Hilfe zu spät, weil viele Horror-Gifte erst gar nicht objektiv nach Schädlichkeit eingeordnet werden konnten. Mehr als die Hälfte der Agrar-Substanzen ist nicht in Gefährlichkeit kategorisiert. Ohne die ganzen Gifte wäre das Durchschnittsalter sicherlich höher als 80 oder 85 Jahre.
    Giftiger sind auch die billigen LM nicht, das stimmt. Aber wie schon angesprochen waren LM nie so sicher wie jetzt! Subjektiv denkt der Verbraucher jedoch, dass wir von einem Lebensmittelskandal in den nächsten schliddern. Die heutigen Hygiene-, Sicherheits- und Zulassungstandards sind mit denen von vor einigen Jahren allerdings nicht zu vergleichen! Natürlich schwarze Schafe gibt es immer wieder! Durch den Spardrang der Konsumenten werden einige Firmen aber regelrecht dazu gezwungen. Solang der Kunde vorrangig "billig" will wird sich daran auch nichts ändern.

    Jedoch ist in ungiftiges LM noch lange nicht gesund, da sollte man differenzieren! Es soll ja kanzerprotektive LM geben, aber die Studien dazu wurden wahrscheinlich von der Obst und Gemüsemafia gesponsert. Von der Sport und Bewegungsmafia ganz zu schweigen.

    Und ja ich schenke Studien von promovierten/habilitierten Experten an Hochschulen mehr glauben, als der Hetzkampagne eines Reporters oder Volkswirtes.
  5. #44

    Ergänzung

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Das ist Unsinn. Gegenüber früheren Zeiten dürfte der moderne Mensch nicht wesentlich mehr Gifte aufnehmen. Früher war es z.B. üblich,... ....
    Der Mensch nimmt heute weniger Gifte auf, zumindest in industrialisierten Ländern.

    Vor über 100 Jahren wurden Brötchen auch beim (Handwerks-)Bäcker mit Bleisalzen schön gelb gefärbt. Es gab auch andere Farbstoffe aus Schwermetallen, die für Wein usw. verwendet wurden. Saure Gurken wurde mit Kupfersalzen schön grün gefärbt.

    Und dann gab es bis in die 1980er Jahre mi Uran versehenen Zahnersatz:
    Uranium Containing Dentures (ca. 1960s, 1970s)

    Die radioaktive Zahnpaste aus den 1940er Jahren verwenden wir heute auch nicht mehr gegen Karies und Mundgeruch
    Doramad Radioactive Toothpaste (ca. 1940-1945)

    Unsere Lebensmittel sind also heute weitaus gesünder, auch wenn immer wieder die Industrie kritisiert wird. Wir dürfen dabei auch nicht ignorieren, dass der Geschmacksverstärker Glutamat in größeren Mengen Bestandteil von Tomaten, Pilzen (dort wurde er erstmalig entdeckt) und Muttermilch ist. Und die wird nun garantiert nicht industriell produziert.

    Dagegen wurde jetzt Stevia als Zuckerersatz freigegeben. Die Grenzwerte schränken die Verwendung ein, weil es doch nicht so gesund wie behauptet ist:
    Steviolglycoside
  6. #45

    noch ...

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    ... Formaldehyd war in Möbeln enthalten, ...
    noch eine Ergänzung:
    Formaldehyd ist auch heute noch in Möbeln. Es ist jedoch nicht mehr in den Klebstoffen. Formaldehyd ist aber ein natürlicher Stoff, der in Bäumen gebildet wird und damit im Holz drin ist. Verhindern lässt sich das nicht, es sei denn durch Gentechnik. Die Mengen sind allerdings geringer als früher und stören deshalb nicht so sehr. Man kann es aber leicht nachweisen und wer auf Formaldehyd allergisch reagiert sollte sich für ältere Möbel entscheiden.
  7. #46

    Wehrhaftigkeit des Körpers

    Vielleicht könnte man das Leben als Abnutzungskrieg bezeichnen. Die Lebensenergie nimmt immer mehr ab und damit die Wehrhaftigkeit gegen den Krebs. Die Produktion immunisierenden Zellen wird exakt in dem Zentrum angeordnet, das auch für Gefühle (Glück, Interesse etc.) und Lebenslust zuständig ist, sehr grob ist es das Zwischenhirn also Amygdala, Hypothalamus, Hypophyse, Hippocampus und limbisches System. Von hier wird die Entwicklung von Hormonen gesteuert, aber auch von Abwehrzellen wie Leukozyten, Makrophagen, Natürlichen Killerzellen etc. Genau diese Einheiten werden von Streß angegriffen, und der Schaden summiert sich über die Jahre. Dazu kommt, daß die körperliche Bewegung als beste Reparaturmaßnahme aller Organe im Laufe der Jahre der Jahre aus den unterschiedlichsten Gründen abnimmt.

    Ob der Körper von Krebs befallen wird oder einzelne Organe, die ebenfalls vom Zwischenhirn reguliert werden, ausfallen, ist nur relativ, in jedem Falle ist es Verschleiß und Zerstörung, und zumeist durch negativen Streß hervorgerufen. Man vergleiche einfach das Aussehen einer sechzigjährigen Frau aus ärmlichen Verhältnissen mit dem einer besser situierten. Dabei spielen sicher auch eine abwechslungsreiche Ernährung und Drogenkonsum eine Rolle, vor allem aber die zerstörerischen Wirkungen aller möglichen Streßfaktoren, eine Überforderung des Systems. Als Unglück läßt sich diese Ursache nicht eindeutig definieren, weil auch extremes Glück sehr anstrengend sein kann. Möglicherweise geht es bei der inneren Stabilisierung nur um Erfolgserlebnisse. Das würde den Rechthaber erklären. Und den Rechtbehalter. Und die ganzen Berater für Seele und Leib.

    Umweltgifte und Nahrung dürften heutzutage nur eine geringe Rolle spielen. Interessant wäre zu klären, warum und wie oft Krebs (wie Autoimmunkrankheiten auch) in jüngeren Jahren auftritt. Womöglich wäre es ein Anzeichen gesellschaftlicher Fehlentwicklungen. Falsche Erwartungen lassen sich einfach enttäuschen, und deren haben wir genug. Ich habe jedenfalls lange gerätselt, warum fünf meiner Kollegen (von etwa fünfzig) innerhalb kurzer Zeit an Krebs verendet sind, alle jünger als fünfzig. Außer Streß und empfindsamer Konstitution gab es keine schlüssigen Erklärungsansätze. Ganz nebenbei: die Chemotherapie bringt etwa fünf Jahre. Richtig schön wegschneiden kann man nur wenige Krebssorten. Die Anfälligkeit des Körpers und seine Schwäche wird nicht beseitigt.
  8. #47

    Zitat von HuHa Beitrag anzeigen
    Wenn man den Artikel auch gelesen hätte, hätte man folgendes zur Kenntnis nehmen können:
    Wenn die Zahl der Erkrankungen weit genug steigt, steigt auch die absolute Zahl an Todesfällen, auch bei weit besserem Behandlungserfolg. Das ist einfache Mathematik.
    Aber wer wird sich sein sorgsam aufgebautes Vorurteil schon durch schnöde Fakten kaputtmachen lassen...
    Ich will ja Ihr Weltbelt nicht zerstören, aber die ach so tollen Behandlungserfolge erzielt man, indem man gesunde Menschen behandelt. Deswegen auch der Vorsorge-Irrsinn. Länger lebt deswegen niemand, man wird nur länger behandelt und das Sterben dauert länger!

    Entscheidend ist und bleibt einzig die Todesrate und die steigt von Jahr zu Jahr weiter! Oder ist es Ihrer Meinung nach ein Vorteil moderner Lebensführung und technischen Fortschritts, daß immer mehr Menschen an Krebs erkranken?
  9. #48

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen
    Welche Belege haben Sie dafür?


    An welche Krankheiten denken Sie da? Haben Sie eine Quellenangabe?
    Krebs und Allergien! Benutzen Sie mal die Suchmaschinen im Internet!
  10. #49

    Zitat von Hannovergenuss Beitrag anzeigen
    Sie irren!
    Schauen sie nach Japan!
    Dort sterben mittlerweile 40% an Krebs.
    Bei uns 25%.
    Trotz viel Fisch als Nahrungsmittel und weniger Fettleibigkeit als bei uns.
    Grund: Japaner sind die älteste Bevölkerung weltweit.
    Falsch! Haben Sie schon mal ewas von Fukushima gehört?
    Fukushima: TV-Moderator hat Krebs - Nachrichten - KURIER.at








TOP



TOP