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Steigende Zinsen: Spanien rutscht in den Krisenstrudel

REUTERSFür Spanien wird es an den Finanzmärkten immer enger. Die Zinsen, die das Land seinen Gläubigern bieten muss, sind erstmals in diesem Jahr wieder über sechs Prozent gestiegen. Die Regierung in Madrid meldet, die Wirtschaft sei wieder in die Rezession gerutscht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...827782,00.html
  1. #80

    .....

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    Ich gebe der EU noch 4 Jahre....
    Gut, das es noch "Optimisten" gibt...... ;-)
  2. #81

    Eu

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für Spanien wird es an den Finanzmärkten immer enger. Die Zinsen, die das Land seinen Gläubigern bieten muss, sind erstmals in diesem Jahr wieder über sechs Prozent gestiegen. Die Regierung in Madrid meldet, die Wirtschaft sei wieder in die Rezession gerutscht.

    Steigende Zinsen: Spanien rutscht tiefer in die Krise - SPIEGEL ONLINE
    Wann werden es die Verantwortlichen von Europa endlich mal begreifen, dass sie alle samt gescheitert sind, sie manövieren das Schiff Europa gegen einen Eisberg, aber sie sprechen so wie einst die Besitzer von der Titanik auch, dass sie unsinkbar sind, woran kaum noch einer glauben mag.
    HR
  3. #82

    jaja

    Zitat von mirkor Beitrag anzeigen
    Und was soll uns das sagen, wenn Spanien 2007 also vor 5 Jahren einen Haushaltsueberschuss von 1,7 % hatte? Alle Jahre danach waren stark negativ im letzten Jahr lag das Haushaltsdefizit bei ca. 8%. Die zukünftigen Erwartungen sind auch nicht besser.

    Ok der derzeitige Schuldendstand gemessen am BIP ist derzeit nicht so hoch wie in Deutschland, trotzdem liegt das erwartete Defizit 2012 wieder sehr hoch. Das Land verschuldet sich also bei zurückgehender Wirtschaftsleistung immer mehr.

    Zudem sieht die zu erwartende Wirtschaftskraft des Landes nicht besonders rosig aus Massenarbeitslosigkeit, Zusammenbruch der Baubranche etc.
    .......

    Das Problem bei über 20 Prozent Arbeitslosenrate und ständig wachsendem Niedrigstlohn-Sektor ist, daß keine Zukunftsperspektive vorhanden ist, auch keine, wie entschuldet werden sollte.
    Zudem ist gerade die spanische Gesellschaft in eine kleine Kaste sehr reicher Menschen, einen ständig schmelzenden Mittelstand und einen ständig stark wachsenden Prekariats-Anteil getrennt, der unglaublichen Zündstoff bietet.
    Dazu kommt ein Europa, in dem derzeit eine Umverteilung von Süd nach Nord stattfindet, die dem Gemeinschaftsgefüge kaum dienlich sein dürfte.
    Es ist ja der Tag abzusehen, da für Spanien ein Schuldenschnitt fällit wird, und welche Länder dann noch folgen, will ich gar nicht wissen...
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  4. #83

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    Völker-Aufstand in der EU und Armee-Einsatz bei den eigenen Mitgliedern ist nur noch eine Frage der Zeit. der Strassenkampf wird kommen.
    Der Kampf ist schon im vollen Gang und er wird härter.

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    Das Schneeballsystem EU kollabiert, Politik und Volk werden sich arg in die Haare fallen.
    Guillotine
  5. #84

    Spanien hat

    Zitat von rabenkrähe Beitrag anzeigen
    .......

    Das Problem bei über 20 Prozent Arbeitslosenrate und ständig wachsendem Niedrigstlohn-Sektor ist, daß keine Zukunftsperspektive vorhanden ist, auch keine, wie entschuldet werden sollte.
    Zudem ist gerade die spanische Gesellschaft in eine kleine Kaste sehr reicher Menschen, einen ständig schmelzenden Mittelstand und einen ständig stark wachsenden Prekariats-Anteil getrennt, der unglaublichen Zündstoff bietet.
    Dazu kommt ein Europa, in dem derzeit eine Umverteilung von Süd nach Nord stattfindet, die dem Gemeinschaftsgefüge kaum dienlich sein dürfte.
    Es ist ja der Tag abzusehen, da für Spanien ein Schuldenschnitt fällit wird, und welche Länder dann noch folgen, will ich gar nicht wissen...
    rabenkrähe
    akut ein Bankenproblem, da der um 400 % aufgeblähte Immobilien-Sektor zusammengebrochen ist.

    Sprich: Spaniens Banken sind pleite bzw. sitzen auf einem riesiegen Berg von abzuschreibenden oder wertzuberichtigenden Forderungen.
    Das sponsert akut der spanische Staat.

    Die Perspektivlosigkeit einer ganzen Generation, nicht nur in Spanien, wird sich sein Ventil suchen. Ansonsten kommt es zu einer neuen Völkerwanderung oder die gesellschaftlichen Unruhen werden massiv zunehmen.
    Die Welt hat zum kollektiven Schuldenschnitt keine Alternative mehr oder muss eine Regelung finden, bei der die Zinsen erlassen werden.
    Fast alle Industriestaaten, auch D, sitzen bereits in der Schuldenfalle und müssen das Domokles-Schwert der steigenden Zinsen fürchten, die von den Zockern initiiert werden, die den Karren 2008 vor die Wand gefahren haben.

    Interessant:

    Die Welt auf Pump - Der verschuldete Planet

    Die Welt auf Pump - Der verschuldete Planet - YouTube

    Gerettet wurden sie, mit neuen Schulden und gedrucktem Geld, von den Steuerzahlern.
    Nun greifen sie den Steuerzahler direkt über die Staatsverschuldung an und wollen Zinsen abzocken, um weiterhin Profite im Luftgeld-System zu generieren.
    Bedanken dürfen wir uns bei unseren Politikern, die offensichtlich nicht den Mut haben, die entartete Finanzindustrie auszutrocknen.
    Mal sehen, wie lange die Zinssklaven noch ruhig halten...
  6. #85

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Ja, aber es wird ein interessanter Kampf, wenige Reiche und viele ausgeplünderte Arme. Die Frage ist doch dann, welche Waffen den Sieg befördern. Ob die Überlegenheit durch Rücksichtslosigkeit siegt, oder ob doch der Staat die Verantwortung übernimmt und Waffengleichheit herstellt.

    MfG. Rainer
    Der Staat sind wir!
    Die Regierenden werden mit denn Mächtigen paktieren.
    Viele Arme sind Armee und des Tyrannen Tod.
  7. #86

    Moment! Ich hab schon Schimmel angesetzt

    Zitat von Paolo123 Beitrag anzeigen
    Die Piraten erweisen sich schließlich in allen Lebensfragen als umfassend gebildet und kompetent. Es ist immer wieder ein Genuss, ihre Antworten auf Fragen der Sozial-, Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzpolitik zu hören ;-)
    ...da kann ich mich nur anschließen. Bloß keine Veränderung es könnte ja schließlich auch schlechter laufen und dem antiquiertem Parteiengeflecht bitte schön noch das Gefühl vermitteln: "hey es läuft doch alles prächtig. Wir wollen uns eh nur in Foren über den wachsenden, weltweiten gesellschaftlichen Missstand auskotzen" Prost.... es lebe die Revolution....
  8. #87

    Mich wüste gern, in welchen Brachnen und mit welchen Produkten Spanien zB Wachstum generien kann. (ohne Finanz ua Dienstleistungen). Das meiste wird doch von den Chinesen aus Europa abgesaugt. Oder ist zb eine Handyfertigung in Spanien geplant. An einer Antwort wäre ich ehrlich interessiert.
  9. #88

    Mich wüste gern, in welchen Brachnen und mit welchen Produkten Spanien zB Wachstum generien kann. (ohne Finanz ua Dienstleistungen). Das meiste wird doch von den Chinesen aus Europa abgesaugt. Oder ist zb eine Handyfertigung in Spanien geplant. An einer Antwort wäre ich ehrlich interessiert.
  10. #89

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für Spanien wird es an den Finanzmärkten immer enger. Die Zinsen, die das Land seinen Gläubigern bieten muss, sind erstmals in diesem Jahr wieder über sechs Prozent gestiegen. Die Regierung in Madrid meldet, die Wirtschaft sei wieder in die Rezession gerutscht.

    Steigende Zinsen: Spanien rutscht tiefer in die Krise - SPIEGEL ONLINE
    die banken arbeiten mit dem billigen geld und kaufen u.a. staatsanleihen.
    sicheres geschaeft und sehr guter gewinn! bei otto normalbuerger kommt
    das geld gar nicht an!


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