Vor allem das Essen wird teurer: In China steigen die Verbraucherpreise immer deutlicher, im Oktober hat die Inflation den Warnwert der Regierung klar übertroffen. Betroffen sind insbesondere arme Familien, die die Hälfte ihres Geldes für Ernährung ausgeben müssen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...728445,00.html
Das Foto zeigt einen Supermarkt in China. Selbst wenn man die chinesischen Zeichen nicht lesen kann, koennte man an den fuer Tokio bzw. fuer Japan allgemein viel zu niedrigen Zahlen erkennen, dass Ihre Vermutung Irrglaube ist.
Das ist in diesem Thread jetzt schon der zweite Beitrag, wo Leute, ohne eine Ahnung zu haben, einfach vor sich herschwadronieren.
Passt sich das Niveau der Leserschaft allmaehlich den Inhalten des Spiegels an?
Ob der Wechselkurs zu niedrig sei oder nicht ist eine sehr subjektive Frage, die zudem auch immer von der jeweiligen Situation, in der man sich gerade befindet, abhaengt.
Als Abnehmer chinesischer Waren kann man den Wechselkurs gar nicht niedrig genug finden, als Produzent nicht-chinesischer Waren kann man den Wechselkurs gar nicht hoch genug finden - sofern man sich in direkter Konkurrenz zu chinesischen Produzenten befindet. Allen anderen kann es herzlich egal sein.
Die Sorge der Chinesen ist, dass, sollte man die Preise freigeben (was, wenn ich mich recht entsinne, schon 1993 als (Fern-)Ziel ausgegeben wurde), die Zahl der Arbeitslosen im Land enorm steigt, was es unter allen Umstaenden zu verhindern gilt. Dagegen ist die Teuerung ein kleineres Problem.
So, ich such mir jetzt einen Stammtisch. Da kann ich dann fuer komplexe Probleme einfaeltig-einfache Loesungen finden.
Das Zeichen für Yuan ist identisch mit dem des Yen
http://de.wikipedia.org/wiki/Renminbi
(siehe unter Abkürzung)
Allerdings würde man in Japan ein anderes Zeichen verwenden, siehe unter Abkürzung: http://de.wikipedia.org/wiki/Yen
Die Hinweise kommen ja wohl nicht nur zu spaet, sie sind auch ueberfluessig. Richteten sich diese Hinweise naemlich an "verantwortliche" Gastkommentatoren, waeren sie gar nicht noetig, denn jene haetten, sich ihrer eigenen Ignoranz bewusst, diese feinen Unterschiede selbst recherchiert...
Das sollte aber auch dem Spiegel zu denken geben, dass jeder - so gut oder schlecht qualifiziert er auch dazu ist - sich dazu berufen fuehlt, die Artikel hier in Bezug auf Darstellung der Fakten zu kritisieren. Dies deutet fuer mich auf einen Vertrauensverlust hinsichtlich der Glaubwuerdigkeit des Spiegels hin...
Also ich finde, dass man die hoeheren Preise hier in China durchaus merkt.
So sind z.B. Milch, Yoghurt, Huehnerfleisch, Ingwer, Orangen, Aepfel ebenso wie Waschmittel, Shampoo oder Deo sehr viel teurer geworden.
Das ist fuer viele Chinesen durchaus ein grosses Problem. Denn die Gehaelter steigen leider nicht, nur die Preise. Die Regierung muss da dringend etwas tun.
Das Zeichen fuer Yuan ist uebrigens das vom Bild. Also ist das Bild richtig. Fuer die Waehrung gibt es viele Namen. Yuan und Kuai sind die Zaehlwoerter, die am meisten benutzt werden.
Und? Habe ich was anderes gesagt? Im Uebrigen unterscheidet man nicht nur in China zwischen der Waehrung und der Einheit, nur gibt es nicht immer ein Wort dafuer.
Ihr Beitrag amuesiert mich ob seines "akademischen" Charakters - "Yuan" wie "Jiao" sagt ja wohl niemand im alltaeglichen Sprachgebrauch, und Fen habe ich seit vielen Jahren nicht mehr zu Gesicht bekommen. In der Alltagspraxis wird dann auf- oder abgerundet.
Was berichtet Ihnen Wikipedia denn sonst noch ueber China?
Zahlworte und Einheiten sind wohl zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Yuan ist eine Einheit, kein Zahlwort.
Fen werden häufig zu Jiao aufgerundet. Beim "offiziellen" Umtausch von Fremdwährung erhält man oft auch Fen zurück.Ihr Beitrag amuesiert mich ob seines "akademischen" Charakters - "Yuan" wie "Jiao" sagt ja wohl niemand im alltaeglichen Sprachgebrauch, und Fen habe ich seit vielen Jahren nicht mehr zu Gesicht bekommen. In der Alltagspraxis wird dann auf- oder abgerundet.