Forum


 

Steigende Verbrauerpreise: Inflation beutelt Chinas arme Massen

Vor allem das Essen wird teurer: In China steigen die Verbraucherpreise immer deutlicher, im Oktober hat die Inflation den Warnwert der Regierung klar übertroffen. Betroffen sind insbesondere arme Familien, die die Hälfte ihres Geldes für Ernährung ausgeben müssen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...728445,00.html
  1. #10

    Was man alles erachten kann...

    Zitat von Sesterheim Beitrag anzeigen
    ...von den USA? Wenn ja, dann kann man wirklich von einer importierten Inflation sprechen. Wenn nein, was meines Erachtens wahrscheinlicher ist, wird versucht, vom eigenen Versagen abzulenken!
    China importiert tatsaechlich Nahrungsmittel aus den USA. Nachzusehen in jedem Supermarkt.

    Heute beginnt der Karneval, oder?
  2. #11

    Ich bild mir meine Meinung!

    Zitat von gaycuffs Beitrag anzeigen
    Das Bild zu diesem Artikel zeigt wohl eher einen Markt in Tokio, statt in Peking. Es sei denn man zahlt in China neuerdings mit Yen.
    Das Foto zeigt einen Supermarkt in China. Selbst wenn man die chinesischen Zeichen nicht lesen kann, koennte man an den fuer Tokio bzw. fuer Japan allgemein viel zu niedrigen Zahlen erkennen, dass Ihre Vermutung Irrglaube ist.

    Das ist in diesem Thread jetzt schon der zweite Beitrag, wo Leute, ohne eine Ahnung zu haben, einfach vor sich herschwadronieren.
    Passt sich das Niveau der Leserschaft allmaehlich den Inhalten des Spiegels an?
  3. #12

    Und nochmal...

    Zitat von illusion2001 Beitrag anzeigen
    Nein, der Yuan besitzt das gleiche Zeichen wie der Yen.
    Sie meinen den Renminbi, oder? Yuan ist ein Zaehlwort, sonst nichts.
  4. #13

    Genau! - Erna, mach ma' noch 'n Pils!

    Zitat von Uncle_Sam Beitrag anzeigen
    Da sind die Chinesen selber schuld, wenn sie ihren Werchselkurs so niedrig halten. Sollen sie den halt freigeben, dann schießt der nach oben und die Inflation bleibt aus...
    Ob der Wechselkurs zu niedrig sei oder nicht ist eine sehr subjektive Frage, die zudem auch immer von der jeweiligen Situation, in der man sich gerade befindet, abhaengt.

    Als Abnehmer chinesischer Waren kann man den Wechselkurs gar nicht niedrig genug finden, als Produzent nicht-chinesischer Waren kann man den Wechselkurs gar nicht hoch genug finden - sofern man sich in direkter Konkurrenz zu chinesischen Produzenten befindet. Allen anderen kann es herzlich egal sein.

    Die Sorge der Chinesen ist, dass, sollte man die Preise freigeben (was, wenn ich mich recht entsinne, schon 1993 als (Fern-)Ziel ausgegeben wurde), die Zahl der Arbeitslosen im Land enorm steigt, was es unter allen Umstaenden zu verhindern gilt. Dagegen ist die Teuerung ein kleineres Problem.

    So, ich such mir jetzt einen Stammtisch. Da kann ich dann fuer komplexe Probleme einfaeltig-einfache Loesungen finden.
  5. #14

    ...

    Zitat von gaycuffs Beitrag anzeigen
    Das Bild zu diesem Artikel zeigt wohl eher einen Markt in Tokio, statt in Peking. Es sei denn man zahlt in China neuerdings mit Yen.
    Das Zeichen für Yuan ist identisch mit dem des Yen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Renminbi

    (siehe unter Abkürzung)

    Allerdings würde man in Japan ein anderes Zeichen verwenden, siehe unter Abkürzung: http://de.wikipedia.org/wiki/Yen
  6. #15

    ...

    Zitat von MarioMyer Beitrag anzeigen
    Sie meinen den Renminbi, oder? Yuan ist ein Zaehlwort, sonst nichts.
    In China unterscheidet man zwischen der Währung (Renminbi) und der Einheit (1 Yuan = 10 Jiao = 100 Fen). Entsprechend sind die Preise auch in Yuan ausgezeichnet, man muss ja die Einheit wissen.
  7. #16

    Na!

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Das Zeichen für Yuan ist identisch mit dem des Yen
    http://de.wikipedia.org/wiki/Renminbi

    (siehe unter Abkürzung)
    Allerdings würde man in Japan ein anderes Zeichen verwenden, siehe unter Abkürzung: http://de.wikipedia.org/wiki/Yen
    Die Hinweise kommen ja wohl nicht nur zu spaet, sie sind auch ueberfluessig. Richteten sich diese Hinweise naemlich an "verantwortliche" Gastkommentatoren, waeren sie gar nicht noetig, denn jene haetten, sich ihrer eigenen Ignoranz bewusst, diese feinen Unterschiede selbst recherchiert...
    Das sollte aber auch dem Spiegel zu denken geben, dass jeder - so gut oder schlecht qualifiziert er auch dazu ist - sich dazu berufen fuehlt, die Artikel hier in Bezug auf Darstellung der Fakten zu kritisieren. Dies deutet fuer mich auf einen Vertrauensverlust hinsichtlich der Glaubwuerdigkeit des Spiegels hin...
  8. #17

    Also ich finde, dass man die hoeheren Preise hier in China durchaus merkt.
    So sind z.B. Milch, Yoghurt, Huehnerfleisch, Ingwer, Orangen, Aepfel ebenso wie Waschmittel, Shampoo oder Deo sehr viel teurer geworden.

    Das ist fuer viele Chinesen durchaus ein grosses Problem. Denn die Gehaelter steigen leider nicht, nur die Preise. Die Regierung muss da dringend etwas tun.
    Das Zeichen fuer Yuan ist uebrigens das vom Bild. Also ist das Bild richtig. Fuer die Waehrung gibt es viele Namen. Yuan und Kuai sind die Zaehlwoerter, die am meisten benutzt werden.
  9. #18

    Ist es wahr?

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    In China unterscheidet man zwischen der Währung (Renminbi) und der Einheit (1 Yuan = 10 Jiao = 100 Fen). Entsprechend sind die Preise auch in Yuan ausgezeichnet, man muss ja die Einheit wissen.
    Und? Habe ich was anderes gesagt? Im Uebrigen unterscheidet man nicht nur in China zwischen der Waehrung und der Einheit, nur gibt es nicht immer ein Wort dafuer.

    Ihr Beitrag amuesiert mich ob seines "akademischen" Charakters - "Yuan" wie "Jiao" sagt ja wohl niemand im alltaeglichen Sprachgebrauch, und Fen habe ich seit vielen Jahren nicht mehr zu Gesicht bekommen. In der Alltagspraxis wird dann auf- oder abgerundet.

    Was berichtet Ihnen Wikipedia denn sonst noch ueber China?
  10. #19

    ...

    Zitat von MarioMyer Beitrag anzeigen
    Und? Habe ich was anderes gesagt? Im Uebrigen unterscheidet man nicht nur in China zwischen der Waehrung und der Einheit, nur gibt es nicht immer ein Wort dafuer.
    Zahlworte und Einheiten sind wohl zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Yuan ist eine Einheit, kein Zahlwort.

    Ihr Beitrag amuesiert mich ob seines "akademischen" Charakters - "Yuan" wie "Jiao" sagt ja wohl niemand im alltaeglichen Sprachgebrauch, und Fen habe ich seit vielen Jahren nicht mehr zu Gesicht bekommen. In der Alltagspraxis wird dann auf- oder abgerundet.
    Fen werden häufig zu Jiao aufgerundet. Beim "offiziellen" Umtausch von Fremdwährung erhält man oft auch Fen zurück.


TOP



TOP