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Steigende Strompreise: Millionen E.on-Kunden müssen mehr zahlen
APDer Großteil von sechs Millionen Kunden ist betroffen: Wie bereits zahlreiche andere Anbieter erhöht nun auch E.on die Strompreise. Nur die Thüringer Kunden des Energiekonzerns bleiben vorerst verschont.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...825833,00.html
- #1 04.04.2012 17:44 von
- #2 04.04.2012 17:46 von
........
Logisch, eine Folge der Inflation des Euro.
Die Kaufkraft fällt, und man bekommt immer weniger
Waren für sein Geld.
Hängt mit dem Gelddrucken der EZB und den Rettungsschirmen
zusammen.
Ist halt so, wer bürgt, würgt.
Aber ich denke, die deutsche Politik ist ganz zufrieden
mit der derzeitigen Situation. - #3 04.04.2012 18:56 von
halb so schlimm
Mein Strompreis stieg von 2001 auf 2011 von 19 Pfennig (yello) auf
20,34 Cent (EVO). Wie ich von der Bundesregierung weiß, sind das
nur 60%. Und von jetzt bis 2020 soll er ja nur um 20% zeigen, also von 20,34 Cent auf 40,34 Cent. Und vom Fernseh-Großexperten Yanga Yogeshwar weiß ich, dass an den Preiserhöhungen nur die Monopol-Profitgiermaximierkonzerne schuld sind. Die kaufen den Strom bei den PV-Anlagen von Juwi in Brandenburg für 31 Cent/Kwh billig ein und verscherbeln den an der Strombörse für -0,1 Cent teuer weiter. Und von den Riesengewinnen kaufen sie sich dauernd neue Benzinverschwender-SUV-Dienstwagen, die Bösen.
Und jetzt freue ich mich auf den Osterhasen. - #4 04.04.2012 19:13 von
Wer mehr wissen will ....
Für alle die es interessiert wie sich der Strompreis wirklich zusammen setzt ----> www.umweltinstitut.org - Strompreislge
- #5 04.04.2012 19:15 von
Klar erhöht E.on
aber das haben die Kunden schon vor Wochen per Brief mitgeteilt bekommen.
Ich dachte immer das Internet wäre schneller als das Papier.
Aber das ist wohl falsch.
Wer übrigens mal kritisch und sachlich Preise vergleicht wird zu dem Ergebnis kommen, das es Strom halt nirgendwo geschenkt bekommt.
Gleiche Vertragsbedingungen natürlich vorausgesetzt.
Also keine Schummeleien wie Prämie oder Vorauszahlungen (TeldaFax hö hö) - #6 04.04.2012 19:33 von
Reale Zahlen
1998 betrug der Strompreis für Erzeugung, Lieferung und Vertrieb 12,91 ct/kWh, zuzüglich Abgaben lag er bei 17,11 ct/kWh.
2011 lag der Strompreis für Erzeugung, Lieferung und Vertrieb bei 13,57 ct/kWh, allerdings hat sich durch EEG, Stromsteuer, MWSt etc. der Endpreis auf 24,95 ct/kWh geschraubt (Quelle: BDEW Energie-Info).
Wer die Preiserhöhung den Dinosauriern in die Schuhe schiebt, die ja mit Erzeugung, Lieferung und Vertrieb ihre Gewinne machen, dann ist eine Preissteigerung von 5,1 % in 13 Jahren doch sicherlich nicht unverschämt.
Das EEG hat sich von 2000 an von 0,20 ct/kWh auf 3,53 ct/kWh um das 17,6-fache gesteigert (Mehrwertsteuer nicht eingerechnet).....
Und nicht vergessen: jede Subvention aus den Vorjahren ist für 20 Jahre garantiert und belastet den Stromkunden dauerhaft, es kann auch bei sinkender Förderung nur noch teurer werden, was wir gerade erleben.
Das Argument Ihrer Quelle "Atomstrom verstopft die Netze..." zeigt die Qualität dieser.
Übrigends: in 2012 kostet die kWh Solarstrom 30,7 ct, hierbei sind vermiedene Netzentgelte und der positive Effekt am Spotmarkt schon eingerechnet (Quelle: BDEW Energie-Info). - #7 04.04.2012 20:16 von
4 Prozent, d.h. für mich 92 Cent pro Monat.
(Wenn man nicht den ganzen Tag die Glotze an hat und keinen Gefrierschrank, stattdessen die Supermarktgefriertruhe nutzt, verbraucht man halt nur 800 kW im Jahr.)
Das kann ich verschmerzen, zumal mein Gehalt um 6,4 % gestiegen ist. - #8 04.04.2012 20:30 von
Lob und Anerkennung!
Selbst wenn Sie Single sind, ist das ein bemerkenswerter Verbrauchswert!
Leider geht der allgemeine Trend in die andere Richtung, Monsterbildschirme, Luxuskaffeemaschinen, die den ganzen Tag im Betrieb sind, Staubsauger und Haarföhne, die demnächst einen Starkstromanschluss brauchen.
Man hat echt das Gefühl, der Strom ist immer noch viel zu billig. - #9 04.04.2012 21:05 von
|||||
Wer Strom aus der Grundversorgung bezieht hat scheinbar eh genug Geld um auf 3,70€ im Monat zu verzichten.
Ich habe aktuell einen (der 3 oder 4) echten Ökostromlieferanten und zahle in etwa das gleiche wie die e.on Grundversorgung - und dabei geht noch 1Cent pro kWh direkt in Windanlagenförderung...
Wenn Millionen E.on Kunden mehr zahlen müssen sollten diese Millionen vielleicht mal überlegen den Anbieter zu wechseln...
Dann wird aus der Erhöhung Ruck Zuck eine Ersparnis...
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