APDer Großteil von sechs Millionen Kunden ist betroffen: Wie bereits zahlreiche andere Anbieter erhöht nun auch E.on die Strompreise. Nur die Thüringer Kunden des Energiekonzerns bleiben vorerst verschont.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...825833,00.html
Seltsam, mein nagelneuer 80cm Backlight-LED-TV verbraucht mit 41 W im Betrieb nur ein Viertel dessen, was mein vorheriger Röhren-TV von Sony brauchte, meine "Luxus-Kaffemaschine" geht nach 10 min in Standby und mein 1400 W-Fön, der jeden Tag 2 min läuft verbraucht im Jahr gigantische 17 kWh (lol).
Die Tatsache, daß sie ausgerechnet die Geräte genannt haben, die entweder wenig gebraucht werden oder deren Energieverbrauch durch neue Technologien in den letzten Jahren deutlich reduziert wurde, zeigt, daß sie entweder keine Ahnung haben wovon sie da reden, oder daß sie einfach nur viel Wind machen möchten, um über andere herzuziehen. Passend dazu sind auch die Übertreibungen bezüglich der Starkstromanschlüsse. Zudem gehe ich davon aus, daß auch bei ihnen die von ihnen genannten Geräte im täglichen (oder im Falle des Staubsaugers vlt. wöchentlichen) Gebrauch sind.
Aber ich helfe ihnen mal etwas: Wahre Energiefresser sind Klimaanlagen, elektrische Zusatzheizungen/Heizlüfter, Computer mit High-End-Grafikkarten für gute Spieleperformance (sie schrieben nicht zufälligerweise ihre Zeilen an solch einem PC?), alte Halogen-Deckenfluter mit 150 W und mehr, Aquarienbeleuchtungen in der Meerwasseraquaristik, Solarien etc.
Und wenn es nach dem Willen von Foren-Öko-Aktivisten ginge, kämen da in Zukunft auch noch Elektro-Autos hinzu. Denn die verbrauchen auch nicht gerade wenig Strom (zumindest, wenn man sie normal nutzen würde und nicht wie Omi Gertrude damit alle drei Tage mal 1 Km zum Supermarkt fährt).
Jaja...Übertreibung macht ja bekanntlich anschaulich, aber dadurch wird es nicht richtiger! Immer schön plakative Begriffe wie "Monster..." und "Luxus..." einbauen - zeugt von Qualität und Fachwissen!
Es wird Zeit, dass z.B. die Bundesnetzagentur die wirklichen Kosten der einzelnen Erzeuger durchrechnet und offenlegt, damit dieses "der andere ist Schuld" ein für alle Mal aufhört! Das nimmt ja stellenweise schon religiöse Züge an...
Ich bin auch Single, mein Verbrauch liegt bei etwas unter 1000 kwh im Jahr. Ich habe Ökostrom und zahle trotzdem nur 26 Euro im Monat.
Alle Lampen wurden auf Energiesparlampen umgestellt (*und wer mir jetzt mit dem Quecksilber kommt...!), die Waschmaschine ist recht neu, die Kühl-Gefrierkombi auch, ich hab nur ein Laptop und einen kleinen Fernseher. Ach ja, Standby gibt es bei mir auch nicht, nur der Router muss laufen wegen Telefonie.
Man kann so viel einsparen, allerdings muss man das auch wollen.
*Und nun zum Quecksilber, um dem vorzugreifen:
Ich weiß, dass das Zeug sehr schädlich ist. Allerdings hatte ich die Lampen zu der Zeit gekauft, als vom Quecksilber noch nicht die Rede war. Und LED Lampen waren sehr teuer.
Soll ich nun alle quecksilberhaltigen Lampen entsorgen und mir dann LEDs kaufen?
Nein, ich lasse alles so wie es ist, bis die Energiesparlampen ihren Geist aufgeben, erst dann kaufe ich LEDs.
So. Ich habe fertig.
Schöne Grüße :-)
Viel blabla, wenig Fakten. Ich empfehle stattdessen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stromp...in_Deutschland
Doch nicht als Deutscher.
Ich bleibe meinem treu und ausserdem, was ist wenn der einmal nicht mehr liefert ? Davon abgesehen tanke ich seit 30 Jahren nur Sharbp
und jedes meiner Autos hat ,mehr als 50.000 KM gehalten.
Das ist doch auch was wert.
Anbieterwechsel ?
Wie geht sowas eigentlich ??
Kommt mein Strom dann nicht mehr aus der Steckdose sondrn per Post ??
Ich komme als Single auch auf solche Verbrauchswerte:
- kleiner sparsamer Kühlschrank
- viele Geräte werden bei mir über eine Steckdosenleiste betrieben, abends werden die dann konsequent vom Netz getrennt oder bereits vorher.
- Statt einen großen E-Herd benutze ich einen Minibackofen, reicht für einen Single allemal
- allgemein auf stromsparende Geräte achten und danach dann auch einkaufen. Beim Preisvergleich immer auch die Stromkosten über mehrere Jahre mitberücksichtigen und dann entscheiden.
Wer will kann sein Stromverbrauch als Single locker unter 1.000 und wie bei mir noch weiter drücken.
Hier sieht man, dass die EEG-Umlage gerade mal 14 % des Brutto-Strompreises ausmacht. Daher kann man sich doch nicht bei Diskussionen bezüglich der Preissteigerung alleinig auf das EEG beschränken.
Wir (2 Personen) haben einen Verbrauch von nur rd. 680 kW/a. Beide berufstätig. AA-Geräte und besser, kein Standby, Energiesparlampen, unnötige Stromfresser aus. Olé.
Das Wechseln des Stromanbieters ist so einfach. Geht innerhalb von 5 min. am Computer. Die Kündigung des alten Anbieteres übernimmt dann der neue Versorger.
Das gleiche Problem beim tanken. Da wird das Dickschiff zu Höchstpreisen vollgetankt, ohne sich vorher über die Preise zu informieren. Manchmal habe ich das Gefühl, das die Deutschen nichts mehr zu meckern hätten, wenn sie plötzlich weniger für Energie ausgeben sollten. Das würde ja die gesamte Stammtischkultur durcheinander bringen. Garnicht auszudenken.