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Steigende Selbstmordraten: Wenn die Krise tötet

DPASeit Beginn der europäischen Wirtschaftskrise steigen in den betroffenen Ländern die Selbstmordraten. Häufig wird der Freitod öffentlich inszeniert, um auf die schlechte Lage aufmerksam zu machen. Experten sehen die harte Sparpolitik als Ursache für die Verzweiflung vieler Menschen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...827618,00.html
  1. #240

    Zitat von testthewest Beitrag anzeigen
    Die sind Folge des 0 Kind Verhaltens. Wer im Alter alleine ist, hat auch nicht mehr viel was ihn hält.
    Selber Schuld.
    Als jemand der solche Menschen garnicht kennt, sind Sie überhaupt nicht in der Position, denen irgendeine ominöse Schuld aufzuerlegen (ausser Sie leiden vielleicht an Grössenwahn). Abgesehen davon spucken Sie jedem ins Gesicht, der bspw. aus krankheitsbedingten Gründen keine Kinder haben kann...
  2. #241

    .

    Zitat von Der Pinscher Beitrag anzeigen
    ... glaube ich gerne; nur kenne ich auch die andere Seite: Ein befreundeter Handwerkermeister sucht seit Monaten Aushilfen für 12 EUR/Stunde und bekommt niemanden, teils mit der Begründung für "300 EUR Differenz im Monat nicht aufzustehen". Und nu?
    Angesichts dieses sehr guten Lohns als Aushilfe würd ich den Job sicherlich nicht ausschlagen (sofern ich ne Wahl hätte).

    Zitat von Der Pinscher Beitrag anzeigen
    ... Sie denn eine Befürworterin eines "Leistungsprinzips"? Könnte es nicht evtl. sein, dass bei Einführung eines BGE viele, richtig viele unserer netten Mitmenschen sich morgens nicht mehr aus dem Bett schälen würden? Oder sehe ich uns hier zu pessimistisch?
    Die Fragen müssten Sie sich selbst stellen. Wenn Sie selbst nur unter einem gewissen Druck zum Arbeiten bewegt werden können, weil Sie selber sonst faul rumliegen würden, wird ihr Pessimismus für Sie gerechtfertigt sein.

    Was das Thema selbst angeht, kann ich gut nachempfinden, wenn man sich den "Schuss" gibt und schluss macht. Für mich selber seh ich meine Zukunft sehr pessimistisch, da ich im Grunde schon weiss, dass H4 im Lebenslauf (und sei es nur der teilweise Bezug) für das gesamte restliche Leben als Killfaktor gilt und man ausser Aushilfsjobs nie wieder was gescheites bekommen wird (selbst dann nicht, wenn man was arbeitet, wo man im Grunde überhaupt keinen Bezug zu hat / Extrembsp. Tierschützer beim Schlachter usw.)

    Das heisst, ich arbeite bis zum Ende meines Lebens und im Gegensatz zu den Meisten hier erwarte ich auch keinen einzigen Euro an Rente. Wenns soweit ist und ich nicht mehr arbeiten kann, dann werd ich auch recht schnell abtreten. Es ist zwar noch einige Jahrzehnte hin, aber den Gedanken, ab dem Zeitpunkt nur noch Schulden zu machen, keine Miete und keine Rechnungen mehr zahlen zu können, werd ich mich nicht mehr aussetzen. Spätestens dann ist jegliche "Hoffnung" vergebens und der berüchtigte Schmied kann sein Glück nicht mehr eigenständig schmieden!
  3. #242

    Zitat von vincent1958 Beitrag anzeigen
    ..die Selbsttötung des Pharmamoguls Merckle lehrt uns auch anderes....hier wollte jemand aus der 1.Klasse nicht in die 2.Klasse absteigen...mal sehen,wie in Zukunft diesbezügliche Statistiken ausfallen werden!:-)
    Tja, der Pharmamogul war wohl nicht mächtig genug. Vielleicht hatte ein transkontinentaler Pharmakonzern Appetit auf seine Produktion, who knows. Ich könnte mir vorstellen, dass nach Schlecker noch mehr solche self-made Unternehmen fallen werden. Denn nur diese geraten in den Fokus der Öffentlichkeit, Beispiele: Lidl, KiK, als seien die transkontinentalen Konzerne irgendwie anständiger und besser. Von deren Machenschaften erfährt man höchstens etwas in Büchern von Jean Ziegler z.B. oder in den seriösen Dokumentar-Sendungen, von welchen ich das Gefühl habe, dass auch sie immer seltener werden.

    Tja, die Wächter der "Freiheit" versuchen natürlich, die Zahlen zu verharmlosen bzw. zu missdeuten. Doch im Zuge der Asien-Krise war die Selsbtmordrate in Korea zeitweise 2,3 mal so hoch wie die Anzahl der Verkehrstoten.

    Tja, die kleinen Leute tragen die Folgen der Fehlentscheidungen und der Gier des Casino-Kapitalismus der internationalen Finanzeliten. Und die werden bei Griechenland oder Spanien nicht halt machen ...
  4. #243

    Zitat von testthewest Beitrag anzeigen
    Die sind Folge des 0 Kind Verhaltens. Wer im Alter alleine ist, hat auch nicht mehr viel was ihn hält.
    Selber Schuld.
    Und was ändert sich dadurch, dass man Kinder hat? Die müssen doch mobil sein, flexibel. Und was können diejenigen schon für Ihre Eltern tun, die aufstocken bzw. Hartz-IV beziehen? Die in engen Wohnungen leben und gerade mal selber über die Runden kommen?
  5. #244

    Sie sitzen hier der neoliberalen Propaganda auf!

    Zitat von sachgerecht Beitrag anzeigen
    Hätte Adenauer CDU 1957 nicht in beispiellos unverantwortlicher Weise die Rentner zur Finanzierung der Bundeswehr um ihr eingezahltes Rentenkapital betrogen und damit das seit 1889 bewährte Kapitaldeckungsverfahren zu Gunsten des Umlageverfahrens, einer Art Schneeballsystem aufgegeben, dann hätten wir heute kein demographisches Rentenproblem. Nachfolgende Generationen müssten nicht für die Rentner aufkommen, weil jeder Rentner sein eigenes angespartes Geld ausgezahlt bekäme, was auch für Rentner ohne Kinder gilt.

    Wir sollten uns nicht von dieser Clique auch noch gegeneinander ausspielen lassen, die uns das eingebrockt hat und die immer noch ihre dreckigen Finger in den Rententopf steckt, sondern ihr die Quittung bei den Wahlen präsentieren.
    Ach, was meinen Sie wohl, wer oder welche Generation jeweils die Renditen der Privatversicherungen erwirtschaften muss? Glauben Sie im Ernst, dass Ihr in eine private Rentenversicherung eingezahltes Geld irgendwo in einem Banktresor gehortet wird und so lange, bis sie alt sind, dort verwahrt wird?

    Sie träumen, wenn Sie glauben, dass, genauso wie beim Umlageverfahren, nicht auch ebenso bei der Privatversicherung die jeweils aktuelle Generation Monat für Monat und Jahr für Jahr für die Renditen schuften muss! Bei Privaten kommt dann noch hinzu, dass Sie auch noch für die Provisionen der Vermittler, die Aktionäre und selbstverständlich für die Managergehälter der Versicherer und die Verwaltung zahlen müssen. Was meinen Sie - bei welcher Versicherung bliebe dann für Sie als Rentner mehr übrig? Bei der Privatversicherung oder bei der umlagefinanzierten, gesetzlichen Rente, wo praktisch nur die Verwaltungskosten anfallen?

    Viel Spaß beim Nachdenken.

    Gruß
    Janna
  6. #245

    muss da was korrigieren....

    Zitat von reggaebrezel Beitrag anzeigen
    es noch in lebhafter Erinnerung, was 2004 im Zusammenhang mit der Einführung von Harz4 los war.

    GAR NICHTS! Nur ein paar Hundert, die mal ihren Arsch auf die Strasse bewegt haben.
    Irrtum ihrerseits lieber Vorposter! Es waren deutlich mehr als ein paar Hundert - die meisten Demos sind allerdings in der öffentlichen Meinung gar nicht angekommen weil die gleichgeschaltete bürgerliche Presse nicht darüber berichten durfte. Ausnahme: die Demo gegen Sozialabbau im November 2003 in Berlin! Damals waren 500.000 auf der Straße - das MUSSTE man notgedrungenermaßen zur Kenntnis nehmen! Aber man hat daraus gelernt - bei der nächsten Demo im Sommer 2004 wurde der Sonderzug aus den Alten Bundesländern bis Berlin-Ostbahnhof durchgewinkt und die Demo über verlassene Nebenstraßen abseits der Stadtmitte geleitet - AUCH SO kann man Meinung machen...
  7. #246

    Googeln hilft

    Zitat von pförtner Beitrag anzeigen
    Von der Selbstmordrate der alten Menschen in der Bundesrepublik spricht hier niemand, da werden die Zahlen unter den Tisch gehalten.
    für 2011 finden Sie folgende Angaben, bezogen auf 100.000 Einwohner:
    Griechenland 9, Deutschland 12.5.
    Was mir auffällt, dass hierzulande darüber stillschweigend hinweggegangen wird.
    Und wenn man dann z. B. diesbezügliche Kommentare beim hier veröffentlichten Reuters- Artikel "Immer mehr Griechen verüben Selbstmord" schrieb, wurde der Thread nach knapp 20 Beiträgen geschlossen und diese inzwischen sogar alle wieder gelöscht.
    Was ist das denn für eine Einstellung der freien Meinungsäußerung gegenüber? Wenn man bei SPON schon das Thema nicht behandeln will, oder darf, dann sollte man den Lesern hier nicht so plump den Mund verbieten.
  8. #247

    Na, na, wenn das der Verfassungsschutz liest!!

    Zitat von reggaebrezel Beitrag anzeigen
    Wenn ich schon die Absicht hätte, meinem Leben freiwillig wegen der Schuld der Politik ein Ende zu setzen...dann würde ich es die Schuldigen auch spüren lassen. Gäbe genug potenzielle Ziele...oder noch besser wäre natürlich die Schuldigen zu töten anstatt mich selber...
    Vielleicht schickt er ihnen dann die notwendige Ausrüstung dazu? Nach dem bisher Bekanntgewordenen könnte das doch sein, oder?
  9. #248

    Stimmt doch!

    Zitat von route666 Beitrag anzeigen
    hieß es nicht Kapitalismus bringe Wohlstand?

    Da zeigt sich mal das wahre Gesicht des Kapitalismus, die, die nicht mehr gebraucht werden, verhungern vor vollen Lagerhäusern.

    Der Mensch zählt nichts, die "Freiheit", die ihm bleibt, ist sich selbst auszulöschen.

    Wer seine Zukunft sehen möchte, der blicke nach Griechenland.
    Der Kapitalismus bringt sogar gewaltigen Wohlstand.
    Dass das für alle gilt, davon war allerdings nie die Rede.
  10. #249

    Kann es sein,

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    reinen Kommunismus findet man noch in Nordkorea, Kuba, demnächst Venezuela....

    Dort schwelgen die Leute im Überfluss, so sher, daß sie lieber im Meer auf der flucht ertrinken, statt im Überfluss zu leben.
    dass Sie keine Ahnung haben, was Kommunismus ist?
    Ich bin sogar sicher, dass es so ist. Die Länder , die Sie hier anführen, sind Diktaturen, ohne auch nur im geringsten die kommunistischen Ideen zu realisieren. Es geht nur um den persönlichen Vorteil der herrschenden Kliquen. Wie bei uns auch.
    Warum haben Sie China vergessen?








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