Forum


 

Steigende Selbstmordraten: Wenn die Krise tötet

DPASeit Beginn der europäischen Wirtschaftskrise steigen in den betroffenen Ländern die Selbstmordraten. Häufig wird der Freitod öffentlich inszeniert, um auf die schlechte Lage aufmerksam zu machen. Experten sehen die harte Sparpolitik als Ursache für die Verzweiflung vieler Menschen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...827618,00.html
  1. #130

    Systeme

    Zitat von Petra Raab Beitrag anzeigen
    Wir lassen alles so wie es ist.
    Wir schaffen nur Systeme ab, in denen man ohne jegliche eigene
    Leistung Kapital erwerben kann, wie durch Zinsen, Spekulation etc.
    Dann setzen wir einfach eine Unter- und Obergrenze für den Stundenlohn fest, der nicht allzusehr differenzieren sollte, sagen wir mal höchstens das Zwanzigfache, das heißt nämlich dann, dass derjenige der den niedrigen Stundenlohn bekommt, zwanzigmal mehr arbeiten muss als derjenige der den höchsten Stundenlohn hat, das genügt, denn man sollte die Lebenszeit eines Menschen der arbeitet nicht zu sehr differenzieren lassen, auch ein Mensch der weniger verdient möchte etwas von seinem Leben haben und die Zeit nicht nur für Arbeit verschleudern.
    Gewinne dürfen das Zwanzigfache des niedrigsten Stundenlohnes im Land betragen, mehr benötigt im übrigen ein Mensch nicht an Ressourcen zum Überleben, er gönnt sich immerhin dann schon das Zwanzigfache eines Niedriglöhners. Es kann nicht sein, dass wir mit den Ressourcen unserer Erde so verantwortungslos umgehen, dass wir Menschen aus der Gemeinschaft erlauben so viel Ressourcen zu ergattern wie ihnen möglich ist, das ist asozial.
    Das bedingungslose Exisenzminimum wird eingeführt.
    Kredite vergibt das Volk an sich selbst, dazu braucht man keine Dritten wie die Banken im System dazwischenschalten, die dafür Zinsen verlangen und somit das Geld aus der Masse ziehen, hin zu ein paar Wenigen. Warum sollte man auch als Bürger der ein Haus baut einem Dritten im Volk nochmal den gleichen Betrag bezahlen den das Haus kostet, durch Zinsen?
    Wenn wir so vorgehen, dann haben wir ein stabiles Wirtschaftssystem, ohne Inflation und Krisen, da das Geld immer annähernd gleich im Volk auf alle verteilt bleibt und so ständig für einen gesunden Fluß sorgt.
    Grund und Boden muss wieder der Gemeinschaft, dem Volk gehören.
    Jeder, der Grund und Boden braucht, muss Pacht / Erbpacht an die Gemeinschaft zahlen (z.B. auch die Großkirchen), er soll nicht durch Vermietung etc. "leistungslos" seine Taschen füllen können.
    Ja , die Lösung aller Dinge liegt so nahe.
  2. #131

    Die Antwort ist doch

    Zitat von masc672 Beitrag anzeigen
    die Frau die immer will das sie für ihre Kindererziehung ein Gehalt bekommt.
    Wie hoch darf das denn sein? Und wie finanziert sich das? Und was passiert wenn Sie damit nicht klar kommen?
    bei allen mir bekannten BGE-Modellen ziemlich klar. SUCHEN SIE SICH EINE ARBEIT. Egal welche und zu welchen Bedingungen, sonst Kohldampf. Die Idee des BGE stammt von einem Herrn Friedmann und der ist doch fuer sein soziales Denken bekannt. Oder nicht?
    Bei allen diesen Modellen gewinnen die, nun wer wohl?, die BESSERVERDIENENDEN bzw, die REICHEN.
    Aber H4 und ALG2gibt es dann nicht mehr, niemand entwuerdigende Antraege stellen. Also die gewuenschte Freiheit.
  3. #132

    sie wissen aber, dass es sowas wie Grundsteuern schon gibt oder ?

    Zitat von zins-bürger Beitrag anzeigen
    Grund und Boden muss wieder der Gemeinschaft, dem Volk gehören.
    Jeder, der Grund und Boden braucht, muss Pacht / Erbpacht an die Gemeinschaft zahlen (z.B. auch die Großkirchen), er soll nicht durch Vermietung etc. "leistungslos" seine Taschen füllen können.
    Ja , die Lösung aller Dinge liegt so nahe.
    und der Staat - in diesem Falle die Länder, wie NRW - langen nicht schlecht zu.

    Wieviel darfs denn sein ?

    So wie in den Pyrenäen, wo die Bauern mehrere Hektar Eigentum hatten, sich aber nur knapp mit ein bißchen Vieh über Wasser halten konnte. Dann kam der französische Staat auf die Idee - wie Sie auch - daß Grund und Boden doch viel stärker besteuert werden müßten.
    Danach mußten die Bauern aufgrund der hohen Steuern ihre Grundstücke verkaufen, um die Steuern zahlen zu können.
    DAs reichte aber nicht und die Bauern haben jetzt auch keine Lebensgrundlage mehr.

    Gloriose Idee.
  4. #133

    Zitat von hauser kd Beitrag anzeigen
    bei allen mir bekannten BGE-Modellen ziemlich klar. SUCHEN SIE SICH EINE ARBEIT. Egal welche und zu welchen Bedingungen, sonst Kohldampf. Die Idee des BGE stammt von einem Herrn Friedmann und der ist doch fuer sein soziales Denken bekannt. Oder nicht?
    Bei allen diesen Modellen gewinnen die, nun wer wohl?, die BESSERVERDIENENDEN bzw, die REICHEN.
    Aber H4 und ALG2gibt es dann nicht mehr, niemand entwuerdigende Antraege stellen. Also die gewuenschte Freiheit.
    Ein bedingungsloses Grundeinkommen ermöglicht jedem Bürger seine Grundbedürfnisse zum Überleben hier auf diesem Planeten zu stillen, ohne jegliches "Wenn und Aber". Wer das seinen Mitmenschen nicht gönnt, bei unserem technischen Fortschritt und lieber Lebensmittel
    auf den Müll schmeißt oder Dinge lieber zwanzigmal in schlechter
    Qualität herstellt, statt einmal in guter um damit dieses
    Menschen- und Naturausbeutende System weiter zu unterstützen, der hat ein gewaltiges Machtproblem.
  5. #134

    Geld braucht man nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit Beginn der europäischen Wirtschaftskrise steigen in den betroffenen Ländern die Selbstmordraten. Häufig wird der Freitod öffentlich inszeniert, um auf die schlechte Lage aufmerksam zu machen. Experten sehen die harte Sparpolitik als Ursache für die Verzweiflung vieler Menschen.

    Steigende Selbstmordraten: Wenn die Krise tötet - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ohne das monetaere system wuerde es den Menschen viel besser gehen. Di emeisten rbeiten koennen von Maschien gemacht werden, so das Menschen eigentlich all in der Forschung und entwicklung, Kunst und Kultur taetig sein koennten. Der mensch lerne doch gar nicht mehr, man wird nur noch auf den Job vorbereitet mehr nicht.

    Total Krank das ganze system.
  6. #135

    Gehalt

    Zitat von masc672 Beitrag anzeigen
    die Frau die immer will das sie für ihre Kindererziehung ein Gehalt bekommt.
    Wie hoch darf das denn sein? Und wie finanziert sich das? Und was passiert wenn Sie damit nicht klar kommen?
    Die Deutschen zahlen pro Jahr 500 Milliarden EUR an Zinsen, circa.
    Davon kann man an 40 Millionen Frauen monatlich fast 1050 EUR verteilen.
  7. #136

    Unfug...

    Zitat von zins-bürger Beitrag anzeigen
    Die Deutschen zahlen pro Jahr 500 Milliarden EUR an Zinsen, circa.
    Davon kann man an 40 Millionen Frauen monatlich fast 1050 EUR verteilen.
    ... wofür sie allerdings erst mal den Grund für die 500 Milliarden loswerden müssten... Zinsen zahlt man ja schließlich nicht aus Spaß.

    Und wenn man als arbeitslose Frau die Wahl hätte zwischen 375 Euro Sozialhilfe und 1050 Euro "Mutterlohn" monatlich... am besten noch pro Kind...

    Ihre Argumention ist ähnlich hilfreich, wie die Empfehlung die Polizei abzuschaffen und statt dessen besser in Bildung zu investieren, damit niemand mehr klauen muss...

    Aber für den Spiegel-Stammtisch reicht`s...
  8. #137

    Euroeinführung und die Nebenwirkungen!

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    kleine Firma. Seit 2 Jahren hangele ich mich von einer ZV zur nächsten, von einer Kontensperrung zur nächsten - Gewinn wirft beies nicht ab - noch nichtmal ein Gehalt.

    Kredit habe ich noch nie bekommen in den letzten 6 Jahren - ich zahle nur noch Altkredite, habe mein Vermögen in die Firma gesteckt zur Erhaltung - aber Aufgeben ?
    Was ist denn das fürn Scheiss !
    Für Sie hier ein sehr interessanter Artikel:

    Interview zur Eurokrise:
  9. #138

    Leider...

    ...werden diese öffentlichen Selbsttötungen bei den für die Krise Verantwortlichen ( Politker, Banker) kein Umdenken erzeugen. Das Leben eines Menschen ist in unserer raubtierkapitalistischen Gesellschaft leider weit weniger Wert als die nächste Bonuszahlung für die von den europäischen Steuerzahlern geretteten Kapitalvernichter.
  10. #139

    aaa

    Zitat von Petra Raab Beitrag anzeigen
    Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Piratenpartei immer mehr
    Einfluß gewinnt, denn dann gibt es für alle das bedingungslose
    Grundeinkommen und wir müssen nicht mehr solche Nachrichten
    lesen, zumindest dann nicht mehr in Deutschland.
    Echt? Schön wäre es zu wissen was die Piraten als Partei-Gesamtheit denn nun überhaupt genau wollen. Das wissen ja leider nicht einmal die Piraten. Das einzige was ich da mitbekomme ist der Vorschlag der "Sozialpiraten" bzgl. des BGE und der ist ja nun eher zum gruseln. Der könnte selbst die FDP begeistern.

    Schön wäre es i.ü. auch, wenn sich zur Abwechslung mal ein(e) Pirat(in) ausnahmsweise kompetent öffentlich äussern würde und in einer Konfrontation die entsprechenden Standpunkte verteidigt und erklärt. Bisher bekomme ich da immer nur mit: "Da habe ich keine Ahnung von" und das ist vielleicht ganz sympathisch allerdings ist das ein bisschen wenig um nicht zu sagen: so etwas disqualifiziert i.A. für eine verantwortungsvolle Position.

    Ich beobachte die Piraten mit einem gewissen Interesse. Es kann ja schliesslich noch was daraus werden (und damit meine ich jetzt nicht den reinen Wahlerfolg) aber wenn ich mir anschaue, dass der Vorsitzende vorher sein Glück als Kandidat der CDU versucht hat und wenn ich mir angucke, dass es einen Mitgliederwechsel von der FDP zu den Piraten gibt, dann fehlt mir noch der Glaube, dass aus den Piraten nach den ersten wilden Jahren wirklich etwas wird das ich wählen könnte und vor allen Dingen, dass aus den Piraten etwas wird was im sozialpolitischen Bereich wirklich Dinge zum positiven verändert. Mir fehlt da noch der Glaube aber ich lasse mich natürlich gerne überraschen ...


TOP



TOP