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Steigende Getreidepreise: Jahrhundert-Dürre gefährdet die Welternährung

REUTERSDie historische Dürre in den USA und Indien sorgt für massive Ernteausfälle. Es droht eine weltweite Nahrungskrise. Die G20 wollen gegensteuern, doch für die Ärmsten der Welt könnte es schon zu spät sein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...849738,00.html
  1. #1

    Das ist doch pervers

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die historische Dürre in den USA und Indien sorgt für massive Ernteausfälle. Es droht eine weltweite Nahrungskrise. Die G20 wollen gegensteuern, doch für die Ärmsten der Welt könnte es schon zu spät sein.

    Dürre in USA und Indien: G20 wollen neue Nahrungskrise verhindern - SPIEGEL ONLINE
    Mich wundert das nicht. Wenn der Anbau für Treibstoffe lukrativer ist müssen zwangsläufig die Flächen für den Nahrungsanbau darunter leiden. Aus diesem Grund habe ich auch noch nie E10 getankt. Nicht aus Angst das dies mein armer Motor nicht verträgt, sondern weil das einfach pervers ist mit Nahrungsmitteln Auto zu fahren.
  2. #2

    Jahrhundert-Dürre?

    Willkommen in der neuen Welt des Anthropozäums. Wenn das jetzt die dritte Jahrhundertdürre in 4 Jahren ist, ist doch das Wort fehl am Platz.

    Und die Ursache ist inzwischen auch klar: Globale Erwärmung. Statistisch nachgewiesen.

    Und wir haben noch gar nichts gesehen. 0.8 Grad Erwärmung, mit weitern 0.8 in der Pipeline und 6 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts bei Beibehaltung des momentanen Emissionswachstums.
  3. #3

    Wir sollten noch mehr Nahrungsmittel

    in Kraftfahrzeugen und Biogasanlagen verbrennen!
    dann erreichen wir das Traumziel aller grünen Gutmenschen, die "Mutter Erde" ohne Menschen, viel schneller!
  4. #4

    Unser Wohlstand ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die historische Dürre in den USA und Indien sorgt für massive Ernteausfälle. Es droht eine weltweite Nahrungskrise. Die G20 wollen gegensteuern, doch für die Ärmsten der Welt könnte es schon zu spät sein.

    Dürre in USA und Indien: G20 wollen neue Nahrungskrise verhindern - SPIEGEL ONLINE
    ...basiert zu einem großen Teil darauf, dass es anderen schlecht geht. Biosprit ist nur eines der absurden Beispiele. Aber auch bei der aktuellen Getreidepreisrunde ist klar, wir werden kaum teurere Nahrungsmittel haben, während die Ärmsten nicht wissen, was sie essen sollen. Darauf können wir wirklich stolz sein, das ist richtig zivilisiert!
  5. #5

    auch Deutschland muß sich schämen !!!

    Und wir erdreisten uns auch noch Lebensmittel zu Bio-Sprit zu machen während anderorts die Menschen nichts zu essen haben. Pfui ! Auch aus diesem Grund tanke ich niemals E 10 - Kraftstoff.
  6. #6

    rene

    Ähnlich misserabel für die Welternährung wäre ein absinken des CO2-Gehaltes in der Luft.
    Aber politisch gewollt und finanziert wird nur das eine Sägen am Ast ...
  7. #7

    Schon wieder eine Jahrhundert-Dürre!?

    So schrecklich das ganze nun tatsächlich ist, aber von einer "Jahrhundert-Dürre" zu schreiben,halte ich angesichts der Tatsache das wir grad mal rund 12 Jahre "geschafft" haben vielleicht doch etwas voreilig,oder?
    Wollen wir hoffen das es in 88 Jahren heißt , das war eine "Jahrhundert-Dürre" und das sowas in Zukunft nichtmehr so krass vorkommt.Allerdings bin ich da skeptisch.
  8. #8

    Eine Schande

    ist das hier und in anderen reichen Teilen der Welt Nahrungsmittel zu "Bio"Sprit zu machen, statt dafür Abfälle zu verwenden.
    Hier in der Gegend werden großflächig Solaranlagen auf ehemalige Äcker gestellt, die fallen jetzt für die Nahrungsmittelproduktion aus. Steigende Preise freut sicher die Bauern, aber zahlen können die nicht alle.
    Die Spekulanten geben dann den Rest in dem sie die Ware spekulativ verteuern.
    Dem müsste ein Riegel vorgeschoben werden.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die historische Dürre in den USA und Indien sorgt für massive Ernteausfälle. Es droht eine weltweite Nahrungskrise. Die G20 wollen gegensteuern, doch für die Ärmsten der Welt könnte es schon zu spät sein.

    Dürre in USA und Indien: G20 wollen neue Nahrungskrise verhindern - SPIEGEL ONLINE
    da spitzenpolitiker nie verhungern, wird sich dadran auch nie was ändern. eigentlich dürfte es in der genwelt von monsanto keine hungerkrisen mehr geben, denn damit werben die ja für ihr dekadentes überzuchtgetreide. in wahrheit gehts nur um milliardengewinne auf kosten der ärmsten. denn denen schenkt auch monsanto nix.


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