Steigende Abgabenlast: Der gierige Staat

REUTERSMehr Netto vom Brutto? Von wegen. Die Deutschen zahlen immer mehr Steuern und Abgaben an den Staat, gleichzeitig sind die Sozialkassen prall gefüllt. Das befeuert die Debatte über mögliche Entlastungen. Viel zu erwarten hat der Steuerbürger nicht.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...827330,00.html
  1. #1

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr Netto vom Brutto? Von wegen. Die Deutschen zahlen immer mehr Steuern und Abgaben an den Staat, gleichzeitig sind die Sozialkassen prall gefüllt. Das befeuert die Debatte über mögliche Entlastungen. Viel zu erwarten hat der Steuerbürger nicht.

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    Das dieses Geldsystem zusammenbricht dürfte schon vielen bekannt sein, also wieso 5 Jahre sparen und dann vor den Jordan gehen oder 3 Jahre wie alle anderen auch die Kohle rausfeuern und dann einen Neustart...fänd ich persönlich die Sinnigste "Steuerreform"
  2. #2

    Sozialbeiträge an den Staat?

    Warum werden "steigende Abgaben an den Staat" beklagt, wo es sich doch um Versicherungsbeiträge handelt? Und wenn die Gewerkschaften Lohn- und Gehaltssteigerungen erreicht haben, dann steigen selbstverständlich auch die Sozialbeiträge prozentual mit. Und das ist gut so! Höhere Beiträge ----> höhere Rente. Wo ist das Problem?
  3. #3

    Kein Einnahme, sondern ein Ausgabeproblem

    Es zeigt sich mal wieder: Wir haben kein Einnahme-, sondern ein Ausgabenproblem. Da klingen dann Rufe nach neuen Steuern (z.B. Vermögenssteuer & Co.) doch sehr nach finanzpolitischer Naivität.

    Egal wie viel Geld der Staat einnimmt - es kommt immer weniger davon bei den Bürgern an, als ihnen vorher genommen wurde. Denn zu allererst wächst die Bürokratie - und mit ihr die Kosten dafür. So wird von jedem Steuereuro ein Gutteil für die Verwaltung verbraucht.

    Klar, wer selbst keine Steuern zahlt, sondern Leistungen erhält, dem ist dieser Faktor egal. Er bezahlt ihn ja nicht, Hauptsache, bei ihm kommt noch was an.
  4. #4

    Die Sozialabgaben sind zu niedrig!

    Wie sonst sollte der Staat all die schönen Wohltaten verteilen wollen?
    Wer, wie fast alle Deutschen, den Sozialstaat in seinen Ausuferungen bejaht und jeden Furz dreimal durch den Staat abgesichert wissen will, soll sich mal nicht über hohe Abgaben beschweren. Gehört halt dazu.
    Das der Staat das Geld erst von den Bürgern nimmt, bevor es den Bürgern unter deren Applaus zurückgibt (abzüglich der Büroktatie- und Politikgebühr selbstverständlich)
  5. #5

    Von wegen,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr Netto vom Brutto? Von wegen. Die Deutschen zahlen immer mehr Steuern und Abgaben an den Staat, gleichzeitig sind die Sozialkassen prall gefüllt. Das befeuert die Debatte über mögliche Entlastungen. Viel zu erwarten hat der Steuerbürger nicht.

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    das der Staat an der Benzinpreislawine "auch" verdient,der Staat ist der Hauptverdiener,die verlogene Schuldzuweisung an die Konzerne, ist Demagogie in Reinstform !
  6. #6

    Der gierige Staat?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr Netto vom Brutto? Von wegen. Die Deutschen zahlen immer mehr Steuern und Abgaben an den Staat, gleichzeitig sind die Sozialkassen prall gefüllt. Das befeuert die Debatte über mögliche Entlastungen. Viel zu erwarten hat der Steuerbürger nicht.

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    Der Spiegel ist doch mittlerweile das Hauptorgan der Linkskonservativen und nutzt jede Gelegenheit die FDP anzugreifen. Die FDP, die als einzige Partei noch gegen mehr Steuern steht. Auch wenn sie die Steuern nicht senken konnte, immerhin sind die Steuern nicht gestiegen!
    Der Spiegel probiert sogar die FDP in die rechte Ecke zu stellen (absurd!), nur um ihre Position weiter zu schwächen.

    Und nun wird getitelt "der gierige Staat"? Eigentlich hätte ich nur noch Fleischhauer so eien Überschrift zugetraut. Wie passt das denn ins das Konzept der ganzen Pro-Steuererhöhungsartikel?

    Noch ein paar Worte an die ex-FDP-Wähler: Erklärt mir die Logik! Die FDP schafft es nicht zu entlasten, daher wählt ihr jetzt irgend eine andere Partei, die dann erfolgreich die Abgabenlast steigert. Oder wählt gar nicht mehr, was ja auf das gleiche herauskommt, eine Steuertreiberpartei wird unterstützt. Das ist so unlogisch wie nur irgendwas!
  7. #7

    Die berechtigten Beschwerden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr Netto vom Brutto? Von wegen. Die Deutschen zahlen immer mehr Steuern und Abgaben an den Staat, gleichzeitig sind die Sozialkassen prall gefüllt. Das befeuert die Debatte über mögliche Entlastungen. Viel zu erwarten hat der Steuerbürger nicht.

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    die jetzt hier im Forum ueber diesen Artilek erscheinen, sollten beruecksichtigen, das lediglich die FDP dagegen angehen wollte und dagegn angehen will. Leider wurde die FDP aber mit diesem eigentlichen logischem und begruesenswertem Vorhaben so denunziert und "runter gemobbt" das diese nun bei ca 2% gelandet ist.
  8. #8

    Falscher Ansatz

    Es würde sich doch niemand ernsthaft an der hohen Abgabenlast stören. Den Deutschen geht es im Allgemeinen so gut wie schon lange nicht mehr. Die Arbeitslosenquote sinkt, die Lohnabschlüsse steigen - im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn dürfen wir uns wirklich nicht beschweren.

    Was ich jedoch überhaupt nicht verstehe: warum schafft es die Regierung selbst in diesen "fetten Jahren" nicht, den Haushalt auszugleichen und Schulden abzubauen? Wann denn, wenn nicht jetzt? Der Illusion, die Einnahmen würden immer so weiter sprudeln, ist man bereits in der großen Koalition erlegen, als Peer Steinbrück es versäumte, rechtzeitig mit dem Schuldenabbau zu beginnen. Was dann kam, war bekanntlich die Finanzkrise. Und jetzt begeht Wolfgang Schäuble exakt den gleichen Fehler, dabei hätte ich ihm mehr Mut bei Haushaltskonsolidierung zugetraut.

    Nein, die Einnahmenseite ist wahrlich das nicht Problem in Deutschland.
  9. #9

    Zitat von RudolfHege Beitrag anzeigen
    Egal wie viel Geld der Staat einnimmt - es kommt immer weniger davon bei den Bürgern an, als ihnen vorher genommen wurde. Denn zu allererst wächst die Bürokratie - und mit ihr die Kosten dafür. So wird von jedem Steuereuro ein Gutteil für die Verwaltung verbraucht.
    Sie übersehen, dass das, was Sie "Bürokratie" und "Verwaltung" nennen, Mitarbeiter/innen sind, also Bürger/innen, so wie Sie und ich. Ja, es stimmt, die viel gelobte deutsche Ordnung, Sauberkeit, Gründlichkeit, Pünktlichkeit, Genauigkeit, Rechtssicherheit werden von Mitarbeitern/innen in Ämtern, Verwaltungen, Rathäusern usw. gewährleistet. Ist keiner Ihrer Angehörigen daran beteiligt? Nein? Dann sollte Ihre Familie vielleicht mal ein paar Jobs in "Bürokratie" und/oder "Verwaltung" ansteuern, damit es in D so bleibt, wie es ist.