Forum


 

Steigende Abgabenlast: Der gierige Staat

REUTERSMehr Netto vom Brutto? Von wegen. Die Deutschen zahlen immer mehr Steuern und Abgaben an den Staat, gleichzeitig sind die Sozialkassen prall gefüllt. Das befeuert die Debatte über mögliche Entlastungen. Viel zu erwarten hat der Steuerbürger nicht.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...827330,00.html
  1. #230

    Steinbrück - SPD - hat jetzt schon wieder Steuererhöhungen angekündigt - so sind nunm

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Hallo,

    es war doch klar das es unter einer CDU/FDP regierung genau dazu kommt. Die bürger zahlen immer mehr und unternehmen wie banken usw. weniger. SO sind nun mal die konservativen!!!
    Präservativen.
  2. #231

    Zitat von RudolfHege Beitrag anzeigen
    Es zeigt sich mal wieder: Wir haben kein Einnahme-, sondern ein Ausgabenproblem. Da klingen dann Rufe nach neuen Steuern (z.B. Vermögenssteuer & Co.) doch sehr nach finanzpolitischer Naivität.

    Egal wie viel Geld der Staat einnimmt - es kommt immer weniger davon bei den Bürgern an, als ihnen vorher genommen wurde. Denn zu allererst wächst die Bürokratie - und mit ihr die Kosten dafür. So wird von jedem Steuereuro ein Gutteil für die Verwaltung verbraucht.

    Klar, wer selbst keine Steuern zahlt, sondern Leistungen erhält, dem ist dieser Faktor egal. Er bezahlt ihn ja nicht, Hauptsache, bei ihm kommt noch was an.
    Weniger Geld für die Kunst, Schwimmbäder schließen, Straßen werden nich erneuert, Schulen verfallen, überall heißt es: nicht zu finanzieren, wir müssen sparen. Und dann sagen sie wir haben ein Ausgabeproblem?? Wo leben sie eigentlich?
  3. #232

    Zitat von syssifus Beitrag anzeigen
    das der Staat an der Benzinpreislawine "auch" verdient,der Staat ist der Hauptverdiener,die verlogene Schuldzuweisung an die Konzerne, ist Demagogie in Reinstform !
    Der Staat sid Sie!!! Also verdienen Sie auch mit!
  4. #233

    Lesen sollte man in diesem Forum schon können - lesen sie bitte das Originalzitat des

    Der von Ihnen zitierte Forist schrieb aber von "Abgaben". Und dazu gehören selbstverständlich auch die Sozialabgaben. Und damit kommt man bei 5000€ auch auf 50% Abzüge.

    Das Sie nicht Mal das zu wissen scheinen, ist entlarvend![/QUOTE]

    des von mir zitierten Foristen.
  5. #234

    dann googeln sie mal den "Unsinn" Sozialbudget Deutschland

    Zitat von drehrumbum Beitrag anzeigen
    Unsinn, mit den staatlichen Sozialversicherungen und den staatlichen Sozialausgaben kommen Sie auf ca. 660 Mrd.€. Der Rest dürften private (Kranken-)Versicherungen im sozialen Bereich oder eventuell noch das Honorar bei Ihrem Heilpraktiker u.ä. sein – 800Mrd. ist das, was wir uns i.A. leisten bzw. was im Sozialbereich insgesamt erwirtschaftet wird.
    Bund, Länder und Kommunen nehmen nur ca. 550Mrd.€ an Steuern ein.
    Der Staat ist höchstens daran Schuld, daß die Finanzwirtschaft in wenigen Jahren so wüten konnte, wie die Kommunisten in 40 Jahren:
    Datei:Staatsverschuldung5.png
  6. #235

    Internationaler Vergleich

    Der amerikanische Präsident hat im Jahr 2011 eine Einkommen von ca. 660.000 €. Darauf zahlte er eine Steuerquote von 20,5 %.

    Er hat also eine niedrigere Steuerquote als eine deutsche Schuhverkäuferin, die bei 24.000 jährlich ca. 23 % bezahlen muss zgl. 5,5 % Trinksoli.
  7. #236

    Genau!

    Zitat von suwarin Beitrag anzeigen
    Wie sonst sollte der Staat all die schönen Wohltaten verteilen wollen?
    Wer, wie fast alle Deutschen, den Sozialstaat in seinen Ausuferungen bejaht und jeden Furz dreimal durch den Staat abgesichert wissen will, soll sich mal nicht über hohe Abgaben beschweren. Gehört halt dazu.
    Das der Staat das Geld erst von den Bürgern nimmt, bevor es den Bürgern unter deren Applaus zurückgibt (abzüglich der Büroktatie- und Politikgebühr selbstverständlich)
    Genau so ist es!
    Und genau das ist letztendlich das wenige, was wir demokratisch entscheiden können: Wie viel nimmt uns der Staat, damit er es in unserem Sinne wieder ausschüttet.
    Sich darüber zu beschweren ist billig, vor allem dann, wenn nicht dazu gesagt wird, auf was denn verzichtet werden sollte. Wer vom Staat Leistungen erwartet (Sicherheit, Bildung und Sozialleistungen), sollte auch bereit sein dafür zu bezahlen.
    Unter den Randbedingungen, dass wir auch noch eine horrende Staatsverschuldung haben: Wo ist denn das Problem?
  8. #237

    Mal kurz bei Google nachgeschaut ...

    Zitat von achim33 Beitrag anzeigen
    Der Anteil der Einkommensteuer am Steueraufkommen beträgt ca. 34% ,das reiche Viertel der Bevölkerung trug mit seiner Einkommensteuer nur ca. 27% zum gesamten Steueraufkommen bei. Das obere Drittel der Einkommenspyramide vereint ca 80% des gesamten Markteinkommens auf sich, damit sollte offensichtlich sein wie unsolidarisch das System ist. Die reichste Bevölkerungsschicht wird nie und nimmer proportional zu ihren Einkünften belastet.
    Erster Treffer:

    Einkommensteueranteile | bpb

    Demnach:

    > 89.000 Euro = 52 %
    > 43.000 Euro = 16 %
    > 34.000 Euro = 11 %
    ---------------------
    GESAMT = 79 %

    Also, wie gerecht ist das System? Wo fängt reich an ? Selbst 52% über 89.000,- finde ich persönlich erschreckend (wenn man aus diesen Zahlen versteht, das dies relative Wenige sind).
    Vielleicht haben Sie eine andere Quelle.

    Und dazu, das die 'reiche' Bevölkerungsschicht nicht belastet wird: Vielleicht tragen Sie dazu bei, das überhaupt noch Vereine existieren, Schulen und Unis gefördert werden, Parks umgewandelt werden, für gemeinnützige Projekte gespendet wird.

    Im übrigen verweise ich wie immer auf den Bundesrechnungshof! Hier gibt es genug verschwendete Milliarden (und dies ist nur ein Bruchteil).
  9. #238

    Staatskriminalität

    Zitat von jd87 Beitrag anzeigen
    Das dieses Geldsystem zusammenbricht dürfte schon vielen bekannt sein, also wieso 5 Jahre sparen und dann vor den Jordan gehen oder 3 Jahre wie alle anderen auch die Kohle rausfeuern und dann einen Neustart...fänd ich persönlich die Sinnigste "Steuerreform"
    zahlt sich nur beim Staat aus.
  10. #239

    Steuereinkommen, Marktaufkommen - irgendwie verstehe ich den

    Zitat von achim33 Beitrag anzeigen
    Der Anteil der Einkommensteuer am Steueraufkommen beträgt ca. 34% ,das reiche Viertel der Bevölkerung trug mit seiner Einkommensteuer nur ca. 27% zum gesamten Steueraufkommen bei. Das obere Drittel der Einkommenspyramide vereint ca 80% des gesamten Markteinkommens auf sich, damit sollte offensichtlich sein wie unsolidarisch das System ist. Die reichste Bevölkerungsschicht wird nie und nimmer proportional zu ihren Einkünften belastet.
    Dreisatz nicht - hab ja auch nur Fritz-Adler-Abi.


TOP



TOP