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Statistik-Tücken: Arm ist nicht gleich arm
dapdEin geringes Einkommen bedeutet nicht zwangsläufig Armut - das hat eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft ergeben. Demnach besitzt jeder sechste Erwachsene, der offiziell als arm gilt, ein nennenswertes Vermögen: etwa Aktien, Sparbücher, Immobilien.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828175,00.html
- #60 18.04.2012 07:14 von
@ wohlmein Who is who ?
Ja, vielleicht deswegen, weil 98% der "Journalisten", 100% der Parteien, Parteikader und Funktionäre nicht die Bürger vertreten und nicht aus Bürger-Sicht analysieren, sondern aus eigensüchtiger Sicht bzw. Propaganda verbreiten, um die Menschen zu überreden, den Parteifunktionären immer mehr Geld der Bürger zuzuschanzen, damit diese es ihren Klientelen weiterverteilen können bzw. selbst verbrauchen können.
Die ganze "Armuts"-Debatte wird doch zu ca. 97% nur dazu missbraucht, um eben genau dies zu bewerkstelligen, z.B. gibt es seit einiger Zeit nicht nur die relative "Armut" (ein reiner Agitationsbegriff, denn damit ist gar keine echte Armut gemeint, sondern nur ein geringeres Einkommen), sondern auch die Armutsgefährdung, damit bloss noch viel mehr Menschen mit dem Begriff "arm" in Verbindung gebracht werden können, um noch mehr Diebstähle zu rechtfertigen.
Deswegen wohl meldet sich das Institut und weist auf einen kleinen Teilaspekt der Verlogenheit der Statistiken hin. - #61 18.04.2012 07:15 von
a) Leistungsbezug nach SGB II/SGB XII ist im Artikel explizit aufgeführt, inklusive der damit einhergehenden Vermögensprüfung - und damit des Nichtvermögens. Aber schön dass Sie das überlesen haben.
b) Rente wegen voller Erwerbsminderung auf Dauer - die eh nicht gerade mit vollen Händen wild bewilligt wird - wird nicht auf der Leistungshöhe nach dem Sozialrecht gedeckelt. Woher kommt der Blödsinn? Das berechnet sich nach den Rentenansprüchen - in meinem Bekanntenkreis übrigens nur ein Fall, und dort ist die Rente deutlich vierstellig.
Es sei denn Sie meinen jemanden OHNE Rentenansprüche auf Dauer voll erwerbsgemindert. Das wäre aber wieder SGB XII - und dazu siehe a)
Sie haben also einfach populistisch Beispiele rausgetrötet und konstruiert, die im Artikel explizit aufgeführt und als "gesondert zu betrachten" erwähnt sind. Chapeau. Inhalt = 0. - #62 18.04.2012 07:17 von
- #63 18.04.2012 07:23 von
Das ist ja alles superspannend (*gähn*) und echt neu. Aber der Artikel führt im Kern aus, dass der pauschale "Armutsbegriff" anhand des Einkommens irreführend sein kann, weil man auch ohne Einkommen (=arm nach Armutsbegriff) hohe Vermögenswerte haben kann. Was landläufig nicht als arm gilt, laut dem Armutsbegriff aber sehr wohl.
Punkt.
Das ist der Inhalt des Artikels.
und er bezieht sich auf zwei unterschiedliche Arten des Armutsbegriffes.
Den hier auflaufenden "Diese neoliberal-faschistische Propaganda"-Front scheint sehr.... nennen wir es mal "interpratationsfreudig" mit dem im Artikel gesagten umzugehen. - #64 18.04.2012 07:28 von
bitte liebe spon redaktion
veröffendlich sie doch mal wieviele rentner zur
rente noch vom staat geld bekommen.
leider ist meine information darüber etwas älter.
in der welt von 2009 waren es (bitte berichtigen sie mich)
gerade mal ca.416000 rentner die vom staat
zusätzlich geld bekamen.2008 waren es sogar
nur ca.396000. sind nun 21 millionen rentner arm.
warum haben denn ausgerechnet hartz 4 empfänger
laut statistik die meisten kinder.
warum können es sich hartz 4 empfänger
leisten zu rauch und alkohol zu konsumieren.
oft in erheblichem maß.
machen sie mal eine recherche bei den
wohnmobil und wohnwagen verkäufern und frage sie wer ihr besten
kunden sind.oder bei den mercedes verkäufern.
veröffentlichen sie mal wieviele rentner in eigenheimen
leben und die dann vererben.
veröffentlichen sie endlich mal wieviele
deutsche überhaupt in eigenheimen leben.
wieviele pkw neuwagen zulassungen es jedes jahr gibt.
usw.usw.ach was sind wir doch für ein erbärmliches
armes volk. - #65 18.04.2012 07:49 von
- #66 18.04.2012 07:50 von
- #67 18.04.2012 08:01 von
Aber jemand, der kein Haus hat, muss auch Miete zahlen. Insofern ist das durchaus ein Punkt, den man in solchen Statistiken berücksichtigen sollte. Ich will damit nicht sagen, dass das Haus dann unbedingt verkauft werden muss, damit jemand für ein paar Jahre aus der Statistik rausfällt. Aber man darf nicht nur die reinen Einnahmen betrachten, sondern muss auch mit berücksichtigen, welche notwendigen Ausgaben dem gegenüberstehen. Das hat mich in den letzten Jahren bei jedem Bericht über Altersarmut geärgert; dort wird immer nur auf die Einkommen geschaut, aber nicht berücksichtigt, welche Ausgaben (insb. Miete ja oder nein) jemand hat.
- #68 18.04.2012 08:06 von
Genau das ist doch der Punkt: In der Statistik wird Ihre Mutter in den gleichen Topf geworfen wie jemand, der von 620€ Rente auch noch Miete zahlen muss. Dass der Besitz der Eigentumswohnung durchaus einen Unterschied macht, sagen Sie ja selbst - da ist also durchaus Vermögen da. Und gerade selbst genutztes Immobilienvermögen ist hier wichtig, weil es sich langfristig auf die Ausgaben auswirkt. Man darf Vermögen nicht nur mit Aktienpaketen gleichsetzen.
- #69 18.04.2012 08:08 von
Das kann durchaus in Deutschland vorkommen. Wenn man Mahnungen, Sperrandrohungen etc des Versorgers völlig ignoriert, die Sperrung über sich ergehen lässt und danach ebenso nicht reagiert, kann man ohne Grundversorgung wie Strom/Wasser/Heizung enden.
Das erfordert aber schon ein mit Überschallknall nach unten Durchbrechen des Mindestmaßes an Eigenverantwortung, welches ich an jeden mündigen Bürger anlege.
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