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Statistik-Tücken: Arm ist nicht gleich arm
dapdEin geringes Einkommen bedeutet nicht zwangsläufig Armut - das hat eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft ergeben. Demnach besitzt jeder sechste Erwachsene, der offiziell als arm gilt, ein nennenswertes Vermögen: etwa Aktien, Sparbücher, Immobilien.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828175,00.html
- #10 17.04.2012 20:58 von
Oh Mann, da kommt eine Studie raus, die sich umfassender mit dem Thema Armut beschäftigt als üblich und schon wird losgeplärrt.
Die Studie ist gekauft, das IW unseriös, die Zahlen gefälscht, würden ohnehin nichts aussagen, usw. Es wird angeführt, dass ein Sechstel nicht die Mehrheit ist (Wow, voll die Erkenntnis!) und sowieso alles unfair ist weil wenn jemand kein Geld einnimmt, er mit Harz-IV oder Sozialhilfe auch nie reich wird und überhaupt.
Hey Leute, wie albern geht's eigentlich noch? Wenn Euch das Ergebnis nicht ins Konzept passt, schnappt Euch die Panels oder andere Befragungen und macht's besser. - #11 17.04.2012 20:59 von
- #12 17.04.2012 21:03 von
- #13 17.04.2012 21:04 von
Was will uns der Autor wohl sagen?
Wie kommt man dann bitte zu dieser Einleitung:
"Ein geringes Einkommen bedeutet nicht zwangsläufig Armut - das hat eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft ergeben."
und diesem Fazit:
""Zwar zeigen die Ergebnisse, dass sich die Vermögen vorwiegend bei Haushalten mit hohen Einkommen konzentrieren, aber auch ein gewisser Teil der einkommensschwachen Haushalte ist im Besitz von kompensatorischem Vermögen", hieß es."
Nene solche Zahlenspielchen dienen einem Zweck. - #14 17.04.2012 21:11 von
Sorry aber typisches Klientel
- #15 17.04.2012 21:14 von
Arm?
Die Berechnung der Armut ist sowieso absurd, mit jedem Tarifabschluss erhöht sich die Zahl der "Armen" (widerlich, wie inflationär das Wort in D benutzt wird...). Arm ist niemand in Deutschland. Wer wissen will, was arm ist, möge mal unser gelobtes Europa verlassen und sich in der Welt umschauen - das täte vielen Menschen hierzulande ganz gut.
- #16 17.04.2012 21:14 von
Die ganze Debatte über reich und arm wird von Grund auf schon schwachsinnig geführt. Die Begriffe müssten dringend neu definiert werden. Reich ist jeder, der mehr hat als er für sein persönliches Leben braucht. Dazu gehören auch Hobbies, eine sinnvolle Arbeit und soziales Engagement. Außerdem gehört eine gewisse Freiheit und Selbstbesimmung zu Wohlstand. In diesem Sinne ist heute die Mehrzahl der Menschen ärmer und bedauernswerter als so mancher Mensch in Indien oder Afrika. Gehetzt und gejagt von Behörden, Ämtern und Betrieben die Hungerlöhne zahlen. Viel schlimmer als niedrige Löhne ist jedoch die Erpressbarkeit und Unfreiheit (Arbeitssklaven). Unseren trostlosen Lebensinhalt kompensieren wir mit sinnentleertem Konsum und protzigem Getue. Zu recht haben wir heute ein psychische kranke Gesellschaft.
- #17 17.04.2012 21:18 von
Naja, die Frage ist doch, welche Aussage das IW mit seiner Studie machen möchte. Nach den Informationen des SpON Artikels stellen die Forscher einfach nur fest, dass die Armutsdefinition über Einkommen in einigen Fällen zu falschen bzw. falsch erscheinenden Ergebnissen führt. Die interessante Frage wäre jedoch, ob die IW Menschen eine bessere Berechnung vorschlagen, den ansonten ist die Frage, wo der Informationsgehalt der Studie sein soll. Die gültige Definition von relativer Armut geht nunmal über das Monatseinkommen und nicht über das gesamte Vermögen (was ja durchaus sinnvoll ist, denn ein Haus kann man eben nur einmal verkaufen...). Also, Butter bei de Fische: Wo ist die Neuigkeit?
- #18 17.04.2012 21:19 von
Jajaja....
immer diese nichtssagenden Durchschnittswerte.... Der letzte Abschnitt sagt doch schon alles, was eh jeder weiß ;)
"Zwar zeigen die Ergebnisse, dass sich die Vermögen vorwiegend bei Haushalten mit hohen Einkommen konzentrieren, aber auch ein gewisser Teil der einkommensschwachen Haushalte ist im Besitz von kompensatorischem Vermögen".
Dieser "gewisse Teil" ist bestimmt weniger als 1%.
Nebenbei gefragt, wo kann ich mir die restlichen 60k Euro abholen, die mir zur Verfügung stehen müssten? - #19 17.04.2012 21:20 von
was'ndasfüreine Schmonzete lieber SPON (-;? Wir verteilen das Privatermögen einfach und alle sind reich. Das ist mal eine sozialistische Idee des IW. Die Rechnng trifft doch aber höchstens auf Zumwinkel zu: Einkommensarm aber Millionenvermögen. ManohMan.
@wohlmein,
"die Deutschen sind reicher wie nie zuvor". War auch eine Schlagzeile unseres geliebten SPON. Kurz bevor Marlon Brando im "Tango von Paris" abtritt klebt er seinen Kaugummi ans Geländer des Balkons. Sollten wir auch machen.
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