Forum


 

Statistik-Tücken: Arm ist nicht gleich arm

dapdEin geringes Einkommen bedeutet nicht zwangsläufig Armut - das hat eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft ergeben. Demnach besitzt jeder sechste Erwachsene, der offiziell als arm gilt, ein nennenswertes Vermögen: etwa Aktien, Sparbücher, Immobilien.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828175,00.html
  1. #100

    Auf keinem Fall objektiv

    Zitat von Direwolf Beitrag anzeigen
    Ist das was sie hier machen.
    Sie haben offensichtlich eine Überzeugung, die sie hier kund tun. Nur leider verhindert ihre Überzeugung, dass sie sich auch nur im Ansatz mit der Studie auseinandersetzen, denn sie wissen ja schon alles. Und auf dieser Basis unterstellen sie dann anderen Agitation - echt toll.

    Btw. die genannten Datenquellen wie zB SOEP stammen aus staatlichen Instituten.
    Eine Studie dieses Instituts hat die Bedeutung von den anderen Werbungsbotschaften, die die Mitglieder des Bundesverbandes der Deutschen Industrie für ihre Produkte auf die Menschen loslassen.
    Sie wollen doch nicht im ernst behaupten, von diesem Institut kommt eine einzige objektive Beurteilung. Alle Beurteilungen werden im Interesse des Bundesverbandes der Deutschen Industrie gefertigt um deren wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Diese Studien sind alles, aber auf keinem Fall objektiv.
    Die Objektivität diese Instituts könnte man mit der Objektivität der harten Schalke Fans während eines Spiels gegen die Bayern im Stadion vergleichen.
  2. #101

    Zitat von redwed11 Beitrag anzeigen
    Sie wollen doch nicht im ernst behaupten, von diesem Institut kommt eine einzige objektive Beurteilung. Alle Beurteilungen werden im Interesse des Bundesverbandes der Deutschen Industrie gefertigt um deren wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Diese Studien sind alles, aber auf keinem Fall objektiv.
    Und wie ist das z.B. bei gewerkschaftsnahen Instituten? Irgendeiner Institution oder Ideologie steht jedes solcher Institute nach. Wenn's danach geht, dürfte man gar keine Studie beachten. Wichtig ist doch, ob die Erkenntnisse schlüssig sind und das liegt in diesem Fall vor. Man kann Armut nicht allein am Einkommen bestimmen, erst recht nicht, wenn's um "relative Armut" geht. Daher ist der Blick auch auf die Vermögensverhältnisse sinnvoll. Ein Lottogewinner, der viel Geld auf der hohen Kante hat und daher nicht mehr arbeitet und Einkommen erzielt, kann doch nicht als arm angesehen werden.
  3. #102

    Zitat von #venturi Beitrag anzeigen
    Die ganze Debatte über reich und arm wird von Grund auf schon schwachsinnig geführt. Die Begriffe müssten dringend neu definiert werden. Reich ist jeder, der mehr hat als er für sein persönliches Leben braucht. Dazu gehören auch Hobbies, eine sinnvolle Arbeit und soziales Engagement. Außerdem gehört eine gewisse Freiheit und Selbstbesimmung zu Wohlstand. In diesem Sinne ist heute die Mehrzahl der Menschen ärmer und bedauernswerter als so mancher Mensch in Indien oder Afrika.
    Jemandem, der schon einmal wirklich armen Menschen begegnet ist, erscheinen Ihre Äußerungen geradezu menschenverachtend.

    Zitat von #venturi Beitrag anzeigen
    Gehetzt und gejagt von Behörden, Ämtern und Betrieben die Hungerlöhne zahlen. Viel schlimmer als niedrige Löhne ist jedoch die Erpressbarkeit und Unfreiheit (Arbeitssklaven). Unseren trostlosen Lebensinhalt kompensieren wir mit sinnentleertem Konsum und protzigem Getue. Zu recht haben wir heute ein psychische kranke Gesellschaft.
    Wenn man nach den Inhalten Ihres und vieler ähnlicher Beiträge geht, dann ist die verbreitetste Krankheit wohl zweifellos die posttraumatische Verbitterungsstörung. Abgesehen davon liegt es an jedem selbst, ob sein Lebensinhalt trostlos ist und mit "sinnentleertem Konsum und protzigem Getue" kompensiert werden muss. Wenn das auf Sie zutrifft, tun Sie mir aufrichtig leid -- allerdings wirft das die Frage auf, warum Sie trotz Ihrer offensichtlichen Seelenqual nichts daran ändern. Probieren Sie das doch einfach mal aus, das ist ganz einfach.
  4. #103

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Und wie ist das z.B. bei gewerkschaftsnahen Instituten? Irgendeiner Institution oder Ideologie steht jedes solcher Institute nach. Wenn's danach geht, dürfte man gar keine Studie beachten. Wichtig ist doch, ob die Erkenntnisse schlüssig sind und das liegt in diesem Fall vor. Man kann Armut nicht allein am Einkommen bestimmen, erst recht nicht, wenn's um "relative Armut" geht. Daher ist der Blick auch auf die Vermögensverhältnisse sinnvoll. Ein Lottogewinner, der viel Geld auf der hohen Kante hat und daher nicht mehr arbeitet und Einkommen erzielt, kann doch nicht als arm angesehen werden.
    Ach, lieber Crom, wie Recht Sie (einmal mehr) haben. Aber hier geht es doch nicht um Armut oder Statistik. Hier geht es um die Deutungshoheit des linksalternativen Meinungsmainstream, deswegen reagieren die Leute doch so echauffiert. Alles, was nicht zum mühsam erarbeiteten, gehegten und gepflegten Selbstbetrug passt, wird aggressiv weg gebissen. Arme Menschen, die Vermögen haben, darf es nicht geben in diesem Weltbild, das jeden Menschen "moralisch" bewertet und ihm einen umso höheren Wert zuweist, je weniger er besitzt.
  5. #104

    k.T.

    Zitat von #venturi Beitrag anzeigen
    Im Gegenteil die freien Menschen machen viel sinnvollere und wertvollere Tätigkeiten für die Gesellschaft als die arbeitende Bevölkerung.
    Nach so einem Spruch kommt normalerweise die Forderung nach dem bedingungslosen Grundeinkommen. Geld wächst ja auf Bäumen.
  6. #105

    Okey, das wäre absolut kein Problem, wenn

    Zitat von peter_1974 Beitrag anzeigen
    Würde sie die Wohnung verkaufen, hätte sie Geldvermögen und könnte davon zehren...
    MENSCHEN geistige Köter wäre, womit ich jetzt nicht die Hunde diffamieren will, sondern nur aufzeigen möchte Ihnen, dass Menschen oftmals mit ihrer Wohnung und Behausung auf Grund unseres hinzugekommenen Verstandes rein gefühlt auf Grund unserer Wahrnehmung eben nigs zu vergessen auch WURZELN aufgebaut haben ohne die sie nicht leben können wie ein Köter, der nach 2 Minuten seinen toten Welpen vergißt.

    WIR sind Menschen und vielleicht sollte das mal verstanden werden, weil genau das schafft ja die Probleme die wir da haben, bis auf die die es scheinbar nicht verstehen und somit rein egoistisch nichts fühlen bis dann wenn es sie selbst betrifft.
  7. #106

    Das Problem bei der Versorgung der Eltern oder Mütter durch

    Zitat von pittiken Beitrag anzeigen
    und Ihr Beitrag unterstützt doch den Artikel, dass Einkommensarme gar nicht arm sind, weil sie Vermögen haben, denn wenn Ihre Mutter nicht über Vermögenswerte verfügen würde, dann bekäme sie Grundsicherung im Alter. Also bitte nicht jammern.

    Übrigens, wenn Mütter aufgrund der Kinder nicht arbeiten gegangen sind (egal ob sie das so wollten oder nicht konnten), dann sollten auch die Kinder für den Lebensunterhalt der Mutter sorgen, wenn die Witwenrente nicht ausreicht.

    die Kinder ist, dass diese heute selbst kaum überleben können. Wenn es denn tatsächlich ein Wachstum gegeben hätte in Deutschland, dann wär das für die Kinder kein Problem und vermutlich könnte die Mutter sich auch selbst versorgen.

    Wachstum allerdings gibt es (weil begrenzt) nur noch global für ein paar Wenige und genau deshalb funktioniert es eben nicht, weil das TEILEN wird nur den Kindern im Kindergarten beigebracht und nicht denen die da tatsächlich wichtig fürs System sind.
  8. #107

    Tja wenn es so einfach wäre,

    Zitat von RenegadeOtis Beitrag anzeigen
    Wenn ein Versorger so wahnsinnig wäre, liesse sich dass per Eilverfahren wegen Kindeswohlgefährdung innerhalb von Stunden per einstweiliger Verfügung aufheben.
    Nein, dazu braucht man weder Anwalt noch immense Verwaltungskosten zu bezahlen.

    aber diese Mutter war 4 Wochen vom Strom abgestellt mit Baby und die Behörde hatte so einen langen Atem. Glauben Sie mir, in unserem Deutschland ist das ganz bürokratisch möglich und kein Hahn kräht danach, solange es noch viele Träume gibt.
  9. #108

    Wie? Es gibt keinen

    Zitat von discuss Beitrag anzeigen
    Die ganze Diskussion hier zeigt eines ganz deutlich:
    Es ist unmöglich sich objektiv und sachlich über das Thema Armut zu unterhalten!
    Das beginnt schon damit, dass es keine einheitliche Definition des Begriffes "Armut" gibt. Wenn man also zunächst mal darüber streiten muss, was Armut eigentlich ist, kommt man kaum zu einem Ergebnis, ob die Armut in.....
    einheitlichen Begriff von Armut? Wer sagt das?
    Arm ist immer der Mensch der sich selbst von seiner Hände Arbeit und seinen Ideen nicht mehr ernähren kann und es keine menschliche strukturelle Absichrung dafür gibt.

    Das ist Armut per Naturgesetz, jeder Hund wäre erkennbar arm und die Strukturen die dafür sorgen sind eben dann zu überdenken. Mehr nicht. Armut ist ein Naturgesetz was jeder wissen kann, dafür bedarf es nicht einer einzigen Statistik, das ist absolut meine Meinung dazu.
    Armut definiert die Natur in ihren Überlebensgesetzen und der mensch erst schafft seine menschlichen Vorstellungen dafür.
  10. #109

    Also wenn unsere Vorfahren

    Zitat von Berliner42 Beitrag anzeigen
    Nach so einem Spruch kommt normalerweise die Forderung nach dem bedingungslosen Grundeinkommen. Geld wächst ja auf Bäumen.
    vor 40000 Jahren nicht grundsätzlich das bedingslose Bürgergeld gelebt hätten, gäbe es Sie sicher nicht. Der heutige Verstand allerdings schafft zum Schein die Notwendigkeit ab eines Müssens einer Gesellschaft die da zueinander hält, also es ist mehr ein Glaube man könne als Einzelgänger durch die menschliche Welt tigern, wenn man genügend Geld hat um eben als Krönung sich alles leisten zu können mit einem Schnippen des Fingers, wobei man dafür allerdings wieder die Gesellschaft braucht.

    Hätte also unser Ahne als Mensch genauso gedacht, gäbe es den Menschen heute nicht.

    Ergo muss der Mensch endlich mal mit seinem Verstand seine Gefühle durchkämmen um ganz verstanden auch zu verstehen wo er sich selbst gefährdet, weil er seinen Gefühlen nur frönt mit Hilfe seines Verstandes und eben nicht den Verstand nutzt um ganz ökonomisch sein kleines menschliches Wahrnehmungsfeld mal zu realisieren ohne hochgestochene Vorstellungen und Wünsche die er da halt naturbedingt nun sich ausdenken kann. Sich selbst beherschen und somit das wieder ins Mass bringen mit dem Verstand was dieser leider etwas fulminant nach oben trieb, nämlich Gefühle die wieder beherscht werden müssen durch VERSTEHEN halt ganz einfach.








TOP



TOP