DPADas Statistische Bundesamt hat die Folgen des Rauchens nach Geschlechtern berechnet - und Erschreckendes herausgefunden: Die Zahl der Frauen, die durch typische Raucher-Krebsarten umkommen, ist seit 2002 dramatisch gestiegen. Ein Grund: Der Tabakkonsum schadet Frauen mehr als Männern.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...836308,00.html
Hinweis: "Zum Opfer fallen" bedeutet bereits, daß daran tatsächlich gestorben wurde.
Die Verwendung im Artikel ist deshalb hier unsinnig. Hier hätte es eher "…erkrankten an…" heißen müssen.
Ok, mache ich gerade einen furchtbaren Denkfehler, oder gibt der Artikel etwas inkorrekt wieder?
Frauen verlieren im Durchschnitt bei Tod durch Lungenkrebs 7,6 Jahre an Restlebenserwartung. Das ist nicht furchtbar weit entfernt von der Anzahl Jahren, die Frauen erwartet länger leben als Männer. Die Schlussfolgerung ist also, dass der Todeszeitpunkt durch Lungenkrebs sich statistisch nicht nach der Restlebenserwartung, sondern nach dem Alter (also ungefähr den als Raucher verbrachten Jahren) richtet.
Hm. Überrascht mich jetzt nicht so furchtbar doll...? Auch dass die Todesrate bei Frauen durch Lungenkrebs höher ist, wird ja im Artikel damit erklärt, dass sich die Raucheranteil bei den Männern negativ und bei den Frauen positiv entwickelt.
Kurzum: Woraus kann ich jetzt schließen, dass Rauchen Frauen mehr schadet als Männern?
Diese Beobachtung mache ich auch. Besonders junge Frauen meinen außerdem rauchen wäre chic und cool. Fatal ist auch das Zusammenwirken von Pille, Rauchen und Übergewicht, worüber es viele Studien gibt.
Verhütung für Raucherinnen - NetDoktor.de
Ja, Ihr Denkfehler ist tatsächlich in der Rechnung: wenn Frauen 7,6 Jahre an Restlebenserwartung verlieren, ist dabei die durchschnittlich längere Lebenserwartung von Frauen schon zugrunde gelegt.
Hat ein Mann also eine Lebenserwartung von 70 Jahren und erkrankt an einer typischen Raucherkrankheit, sinkt seine Lebenserwartung auf 65 Jahre.
Eine Frau hat eine LE von 77 Jahren und bei sinkt sie nicht nur um 5 sondern um 7,6 Jahre auf 69,3.
Ausschlaggebend ist also die Anzahl der Jahre, die das Leben durchschnittlich verkürzt wird, aber auch die Wahrscheinlichkeit für Frauen eine dieser Krankheiten zu bekommen, die hier wohl deutlich höher ist.
Was mir auch auffällt ist, dass viele Frauen das Rauchen für ein Zeichen von Emanzipation halten, was es seit den 70ern eigentlich nicht mehr ist. Auch ist es nach meinem Dafürhalten überhaupt nicht "chic", wenn sie nach Aschenbecher stinkt und schmeckt. Aber das ist wohl auch mein persönlicher Geschmack.
Den Eindruck habe ich auch (Bekanntenkreis so zwischen 35 - 40 Jahre alt, aber auch auf der Arbeit). Was außerdem auffällt ist, dass frühere Starkraucher (größer 1 Packung am Tag) praktisch allesamt im Laufe der Jahre aufgehört haben, während die "Genussraucher" mit ~ 5 Zigaretten am Tag immer noch rauchen. Das sind dann wiederum vor allem Frauen.
Wie, es überrascht Sie nicht, dass Frauen durch Rauchen durchschnittlich 10,5 Jahre früher sterben als unter sonst gleichen Umständen, Männer hingegen nur 2,6 Jahre durch Rauchen verlieren?
Ich kann nicht ganz sehen, woraus Ihre Nicht-Überraschung resultiert.
Das hatte ich beim Überfliegen so gelesen. Das ist aber letztlich nur die Erklärung für den steigenden Anteil der Frauen an allen Lungen-/Bronchial/LuftröhrenkrebstotenAuch dass die Todesrate bei Frauen durch Lungenkrebs höher ist, wird ja im Artikel damit erklärt, dass sich die Raucheranteil bei den Männern negativ und bei den Frauen positiv entwickelt.
Mh, eigentlich würde Ihre Frau gut 5 Jahre länger leben als Sie, dadurch dass sie aber beide rauchen, stirbt Ihre Frau sogar vor Ihnen. Ist das nicht erklärungsbedürftig?Kurzum: Woraus kann ich jetzt schließen, dass Rauchen Frauen mehr schadet als Männern?
Tut mir Leid, aber mit Rauchern kann ich absolut kein Mitleid haben. Sie wissen das es schädlich ist. Wenn sie trotzdem Drogen konsumieren, sollen sie auch mit den Folgen klar kommen. Als Jugendlicher war ich dumm und habe mich von "Klassenkamared" dazu verleiten lassen es zu probieren. Als Erwachsener (mit 18-19) habe ich es schließlich eigestellt. Immerhin, etwas gutes tun auch die Raucher. Sie sorgen nemlich ganz selbstlos dafür das es mit der Übervölkerung der Erde nicht so schnell geht.
Mir fehlt es allerdings auch an Empathie fuer Menschen, die es nicht lassen koennen, andere Menschen fuer dumm, suechtig oder asozial zu erklaeren, nur weil sie einen anderen Lebensentwurf haben als man selbst.
Mir kommt es manchmal fast vor als waeren die Nichtraucher irgendwie krankhaft neidisch auf die Raucher aus irgendwelchen Gruenden.
Motorradfahren, Zucker und Alkohol sind auch schaedlich. Machen aber trotzdem Spass.