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Statistik für 2011: Forscher zählen 15 gefährliche Zwischenfälle in US-Kernkraftwerke

AFPDie Statistik ist beunruhigend: In US-Atomkraftwerken gab es nach Angaben eines Forscherverbands allein im vergangenen Jahr 15 Zwischenfälle, die schwerwiegende Folgen hätten haben können. Präsident Barack Obama hält dennoch am Bau neuer Kernreaktoren fest.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...818298,00.html
  1. #20

    re

    Zitat von sample-d Beitrag anzeigen
    Haben Sie den Artikel nicht gelesen ?
    Die beschriebenen Fälle haben zumeist nichts mit dem Alter der Anlagen zu tun.
    "Ein Großteil der Zwischenfälle sei eingetreten, weil die Betreiber der Kraftwerke nachlässig gehandelt hätten."
    Ein Neubau ist gegen menschliche Fehler genauso wenig gefeit wie alte Anlagen.
    Ich habe die paar Zeilen gelesen und sie treffen exakt auf die alten Analgen zu.

    Es war das US-Sicherheitskonzept in den 60ern den Reaktorbetreibern möglichst viel Flexibilität zu geben, in der Erwartung "denn sie wissen was sie tun".

    Moderne Reaktoren betrachten die Betriebsmannschaft als einen Feind der Anlage und berücksichtigen absichtliche oder unabsichtliche Sabotage und Fehlhandlungen.
  2. #21

    Lemminge ausgestiegen

    Zitat von Incubus6 Beitrag anzeigen
    Sehen sie mit den Lemmingen sind sie genauso einer Legende aufgesessen wie ihren Wissen bzw. Ablehnung gegen Atomkraft.
    Aber schön selbst geoutet.
    Die japanischen Lemminge sind dabei zu merken dass der Abgrund eine optische Täuschung war.
    Die letzten 2 AKW in Japan werden im April abgeschaltet;52 stehen schon still...und es gibt keine Energiekrise.

    Ausstieg unvorbereitet in 13 Monaten.Atomkraft verzichtbar.
    QED
  3. #22

    Zitat von diospam Beitrag anzeigen
    Ich habe die paar Zeilen gelesen und sie treffen exakt auf die alten Analgen zu.

    Es war das US-Sicherheitskonzept in den 60ern den Reaktorbetreibern möglichst viel Flexibilität zu geben, in der Erwartung "denn sie wissen was sie tun".

    Moderne Reaktoren betrachten die Betriebsmannschaft als einen Feind der Anlage und berücksichtigen absichtliche oder unabsichtliche Sabotage und Fehlhandlungen.
    So wie hier: Automatische Fehlerkorrektur sorgt für Ausfall
  4. #23

    Zitat von graealex Beitrag anzeigen
    Für 11 Mrd. EUR könnte man auch den ein oder anderen Windpark bauen. Die Rolle rückwärts, gerade nachdem uns Fukushima gezeigt hat, dass selbst die sicherheitsbewussten Japaner nicht in der Lage sind, eine Naturkatastrophe im Griff zu behalten, ist nicht verständlich. Der Super-GAU für ein Windrad vulgo Spargel stellt nunmal ein Versagen der Bremsen bei zu hoher Windgeschwindigkeit mit Rotor- und anschließendem Mastbruch dar. Keine große Angelegenheit.
    Kommt drauf an, wer unten gerade vorbeigeht oder wohin die Flügel fliegen.

    Zitat von graealex Beitrag anzeigen
    So attraktiv die Kernspaltung vom Konzept her auch sein mag, die Ausführung ist irrwitzig aufwändig, und im Falle des Super-GAU wird radioaktives Material großflächig verteilt, mit erheblichen Folgekosten für die Aufräumarbeiten und Einbußen in der Wirtschaft
    Kommt drauf an, wie das AKW konstruiert ist.
  5. #24

    Zitat von PaulBiwer Beitrag anzeigen
    Die japanischen Lemminge sind dabei zu merken dass der Abgrund eine optische Täuschung war.
    Die letzten 2 AKW in Japan werden im April abgeschaltet;52 stehen schon still...und es gibt keine Energiekrise.

    Ausstieg unvorbereitet in 13 Monaten.Atomkraft verzichtbar.
    QED
    Genau am Beispiel Japan erkennt man, wie sehr die Atompropaganda die Katastrophe der Energiekrise herbeigeredet hat. Japan braucht weit weniger AKWs als angenommen. Und es findet ja auch so ein Umdenken statt, dass man nicht mehr so verschwenderisch mit Energie umgeht. Ich wünschte, die deutsche Politik würde sich mal dem Thema Energieeinsparung widmen und nicht immer auf der anderen Seite der Energieversorgung schauen. Beides sollte man im Blick haben, aber das tun die Politiker nicht.
  6. #25

    Zitat von kjartan75 Beitrag anzeigen
    Genau am Beispiel Japan erkennt man, wie sehr die Atompropaganda die Katastrophe der Energiekrise herbeigeredet hat. Japan braucht weit weniger AKWs als angenommen.
    Was meinen Sie denn mit "braucht"?
  7. #26

    Sicher

    Zitat von cemi Beitrag anzeigen
    Witziger Beitrag, der mich wirklich mal wieder zum Schmunzeln gebracht hat.

    Ich verrate Ihnen ein Geheimnis, von dem unsere geschätzten AKW-Fans noch nie was gehört haben: Der Atomausstieg in Deutschland ist schon seit den 90er Jahren eine Tatsache. 1976 wurde der letzte Antrag für ein AKW gestellt, und 1985 das letzte AKW neu in Betrieb genommen. Danach war Sense. Die tapferen, langhaarigen Bombenleger auf den Anti-AKW Demos in Brokdorf, Gorleben usw. haben auf ganzer Linie gesiegt.

    Aber psssst, nicht weitersagen. Unsere Atomiker glauben immer noch, Merkel hätte erst gestern den Ausstieg beschlossen und jammern, dass es eine Pracht ist. ;-)
    Die Firmen mussten damals ja genötigt werden, AKWs zu bauen.

    Man wollte einfach dabei sein im Club der Großen. Genauso wie übrigends auch die kleine hässliche Schwester DDR. Und genauso wie Nordkorea und Russland heute noch.

    So gesehen ist die Atomkraft ein Kind des kalten Krieges.

    Auf der anderen Seite ist sie auch eine Eschtalogie aus den Anfängen des Industriezeitalters mit dem Heilsversprechen der unendlichen Verfügbarkeit von allem - in diesem Fall von Energie.

    Die vulgärste Form der Bedürfnissbefriedigung - man glaubte damals ernsthaft auf Stromzähler verzichten zu können, die Antarktis zum Blühen zu bringen und mit der unendlichen Energie wurden alle möglichen Allmachstträume geweckt.

    Erst in den 90-zigern haben sich Teile eines Besseren besonnen - die wollten dann unendlich viel Spaß.

    Und dann lief es auch endlich mit dem vorehelichen Geschlechtsverkehr - so grob zumindets.

    Aber interessant ist, dass Atomiker hier oft genau dies anführen: Den vermeintlichen Verrat an das Heilsversprechen des damaligen Fortschritts. Das dieser Fortschritt inzwischen so obsolet ist wie ein Fixpack zu Windows 95, mindert den Phantomschmerz anscheinend nicht.
  8. #27

    Das ist sehr teuer

    Zitat von PaulBiwer Beitrag anzeigen
    Die japanischen Lemminge sind dabei zu merken dass der Abgrund eine optische Täuschung war.
    Die letzten 2 AKW in Japan werden im April abgeschaltet;52 stehen schon still...und es gibt keine Energiekrise.

    Ausstieg unvorbereitet in 13 Monaten.Atomkraft verzichtbar.
    QED
    Für eine gewisse Zeit geht's aber.
    Die Japaner müssen
    bei pmd 50 stillen Reaktoren
    rund 50 Gw * 160 Stunden/moant *5ct/Kwh,
    tja so rund eine Millarde euro/monat
    Gas und Öl einkaufen.
    Die alten Kraftwerke haben sie noch.
    Pro unterstelltem Preisvorteil 1/ct pro Kwh
    kommt ganz Japan auf 75Mrd€ Ersparnis
    durch AKW Strom über die Zeit von 30 Jahren,
    die Kosten für den nuklear bedingten Schaden des
    Erdbebens könnten bei 200Mrd € liegen.
    Auf dieser Basis hat die ganze Welt in 30 Jahren
    750Mrd durch AKW etwa gespart.
    Hät' der Wind anders geweht,(nach Tokio zB)
    wär' alles Gesparte der ganzen Welt weg.
  9. #28

    yooh

    Zitat von Henry_Rearden Beitrag anzeigen
    Die ganze Welt marschiert voran. Nur die dummen Deutschen lassen sich von einer grotesken Anti-Atom-Propaganda ins Boxhorn jagen.
    Traurig ist das.
    Na so was! Da gibt man als erste ein Statement ab und liest nicht einmal die Überschrift. Hier ging es darum das mindestens 15 gefährliche Zwischenfälle in US-Kernkraftwerken gegeben hatte. Wollen Sie etwa das wir ebenfalls 15 gefährliche Zwischenfälle in Kernkraftwerken haben, damit wir mitreden können, oder was?
    Als Mensch mit Verstand sollte man doch davon ausgehen, das gerade bei solchen Anlagen die Sicherheit an erster Stelle steht, und dass schafft man nicht mit solchen Anlagen die so gefährlich asein können. Nur zur Erinnerung, falls Sie nur ein funktionierendes Kurzzeitgedächnis haben, googlen Sie mal Fukushima.

    Was Sie abgegeben haben ist wirklich traurig, schon fast ein Rekord.
  10. #29

    yooh

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    aber haben sie nicht.
    Das ist doch nur Panikmache und keine sachliche Information.
    Zählen sie mal auf wieviele Betriebsunfälle mit tödlichem Ausgang
    in der normalen Industrie und Gewerbe passieren.
    Geschweige den von den "hätte haben können" Unfällen.

    Wir müssten sämtliche Industriezweige schliessen.
    Das dürfte doch ein Unterschied sein, an welchem Ort die Turbine nicht funktioniert. In einer normalen Firma wo die Windturbine ausfällt, wem interessiert es, aber in einem Kernkraftwerk wo Brennstäbe gekühlt werden müssen und die Turbinen nicht funktionieren.
    Oder mit anderen Worten, wenn die Bremsen am Dreirad meines 3jährigen nicht funktionieren oder bei Vettel beim Training.
    Hoffe, Sie haben denn Unterschied erkannt!








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