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Statistik: 12,6 Millionen Menschen in Deutschland von Armut bedroht

Jeder sechste Einwohner Deutschlands ist armutsgefährdet. Dabei sind Arbeitslose und Alleinerziehende laut Statistischem Bundesamt besonders betroffen. Als bedroht gilt, wer monatlich weniger als 940 Euro zur Verfügung hat.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...795603,00.html
  1. #70

    ...

    Zitat von membot Beitrag anzeigen
    In einem Sozialstaat sollte niemand arm sein. Die Regelsätze sollten so ausgelegt sein, dass sie über der Armutsgrenze liegen. Alles andere widerspricht dem GG.
    Wenn die Armutsgrenze bei einem Einkommen von 60% des Durchschnittseinkommens definiert ist, dann gibt es IMMER Menschen, die unterhalb dieser Grenze liegen. Diese mathematische Regel können Sie auch mit dem GG nicht aushebeln. Es sei denn, Sie gehören der Sozialindustrie an und betreiben Job-Security.
  2. #71

    titel

    Zitat von shopgirl1 Beitrag anzeigen
    Ist da denn auch die fast eine Million Studenten mit drin, die von Bafoeg - also auch von weniger als 940 Euro - leben muessen?
    Oder werden die nicht vom Mitleid erfasst.
    Ich hatte als Student mit Bafög und Nebenjob mehr als 940€.
  3. #72

    Denkfehler

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    sie vergessen aber, dass die preise SICH nicht von alleine erhöhen, sondern dass die preise von den gierigen erhöht wurden, die damit einen fetten reibach gemacht haben. dafür kann der euro nix. das ist reine gier gewesen. und wenn der eine mit der gier anfängt, muss der andre natürlich .....
    Sie machen einen Denkfehler: Handel, Handwerk und Dienstleister nutzten die Währungsumstellung, um ihre Preise kräftig zu erhöhen. Es waren nicht nur einige wenige Gierige, die für die satten Preiserhöhungen verantwortlich sind, sondern es gab in der gesamten Wirtschaft offensichtlich einen breiten Konsens, den Euro quasi als Transmissionsriemen für Preiserhöhungen zu nutzen.
    Ich bleibe dabei: Bei Bibehaltung der D-Mak hätten alle Marktteilnehmer derart satte Preissteigerungen nicht durchsetzen können.
  4. #73

    Noch mal rechnen

    Zitat von wahlberechtigter Beitrag anzeigen
    5 Kinder sind ihr Privatvergnügen.
    Haben Sie noch nichts von Überbevölkerung gehört?
    7 Milliarden .....
    5 Personen in einem Haushalt dürften eher selten 5 Kindern entsprechen.
  5. #74

    ...

    Zitat von panzerknipsel79 Beitrag anzeigen
    Achja besagter Student war Söhnchen eines Verlagshauses. Noch Fragen?
    Ja, haben Sie das Märchen geglaubt?
  6. #75

    940 Eur

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jeder sechste Einwohner Deutschlands ist armutsgefährdet. Dabei sind Arbeitslose und Alleinerziehende laut Statistischem Bundesamt besonders betroffen. Als bedroht gilt, wer monatlich weniger als 940 Euro zur Verfügung hat.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...795603,00.html
    Weniger als 940 EUR im Monat? Dann war ich als Student aber knapp überm Hungertod. Komisch, habe mich nie arm gefühlt. Diese Armutsgrenze kann man nicht ernst nehmen.
  7. #76

    Verständnis

    Zitat von ttx Beitrag anzeigen
    Weniger als 940 EUR im Monat? Dann war ich als Student aber knapp überm Hungertod. Komisch, habe mich nie arm gefühlt. Diese Armutsgrenze kann man nicht ernst nehmen.
    Seh ich auch so. Man muss natürlich auch beachten, dass mit dem Alter auch der Anspruch wächst.
    Da verstehe ich dann schon, dass es dann doch eng wird.Grade wenn man ein Haus hat und/oder ein Auto.
  8. #77

    ...

    Zitat von membot Beitrag anzeigen
    Ich hatte als Student mit Bafög und Nebenjob mehr als 940€.
    Ich hatte deutlich weniger, war dennoch glücklich und bin gut über die Runden gekommen. Lehrjahre sind eben keine Herrenjahre.
  9. #78

    Neid auf Hartz IV?

    Zitat von wahlberechtigter Beitrag anzeigen
    5 Kinder sind ihr Privatvergnügen.
    Haben Sie noch nichts von Überbevölkerung gehört?
    7 Milliarden verträgt die Erde nicht.
    Sie beneiden Hartz-Kinder und gönnen denen nicht den Lebensunterhalt?
    Haben Sie schon daran gedacht, welche Ausgaben auf den Steuerzahlere für Sie und ihre 5 Kinder zukommen.
    Sie sind ja ein ganz schön böser Mensch! Sicher haben die wenigsten Menschen Kinder, weil sie damit einen bestimmten Zweck verfolgen, sondern weil sie sie einfach lieben. Trotzdem möchte ich Ihnen ein Beispiel geben. Ich verdiente, als meine Kinder in OGS und Hort gingen, damals ca. 1800 Euro netto. Als studierter Berufsanfänger in Westdeutschland - Projektleiter in einem renommierten Medienforschungsinstitut. Manchmal ist der Name eben mehr wert, als das Geld in der Tasche... aber egal. Dazu kamen ca. 320 Euro Kindergeld. Da die Kinder aufgrund ihres Alters in unterschiedlichen Einrichtungen betreut werden mussten gab es keine Ermäßigung für Geschwisterkinder. Kosten für die Kinderbetreuung im Monat inklusive Essen waren ca. 400 Euro. Verfügbares Resteinkommen 1700 Euro. Warmmiete inklusive Telefon, Strom usw. betrug fast 1000 Euro. (95qm) Somit verfügbares Einkommen für eine vierköpfige Familie: ca. 700 Euro monatlich. Kein Anspruch auf Wohngeld oder andere Sozialleistungen, da über der Bemessungsgrenze. Hartz IV Empfänger zahlten damals jeweils 15 Euro monatlich für die Kinderbetreuung und erhielten auch bei Eintritten, Fahrkarten, usw. vergünstigungen. Ja - ich war damals häufig neidisch auf Hartz IV Empfänger, denn ich musste mir trotz Vollzeitbeschäftigung und Arbeit häufig bis zum späten Abend arbeiten und einen Nebenjob suchen.
    Was ich damit sagen will: Gerade Berufseinsteiger mit Familie haben häufig weniger Geld zur Verfügung wenn sie arbeiten, als wenn sie von Hartz IV leben. Allein die Zukunftsperspektiven sind erheblich besser.
  10. #79

    Wer hat's erfunden?

    Die Gründe für dieses momentane Dilemma geht auf die katastrophale Regierungsarbeit von Rot/Grün in den Jahren 1998 - 2005 zurück.

    Falls es in Zukunft wieder zu solch einer Regierung kommen sollte, können wir uns bald mit Bangladesch oder Somalia auf eine Stufe stellen.


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