Seit wann sind die Meadowlands in NYC? Die sind noch nicht einmal im State of NY, sondern in New Jersey. NYC hbat damit nun gar nichts zu tun, reine Jersey Sache
APBig Wheel für den Big Apple: New York will mit dem Bau eines gigantischen Riesenrads Singapur und London übertrumpfen. Vom größten Fahrgeschäft der Welt soll sich ein grandioser Blick auf Manhattan und die Freiheitsstatue eröffnen.
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-858475.html
Seit wann sind die Meadowlands in NYC? Die sind noch nicht einmal im State of NY, sondern in New Jersey. NYC hbat damit nun gar nichts zu tun, reine Jersey Sache
"Das Aussichtsrad soll täglich geöffnet sein und 30.000 Menschen pro Tag und 4,5 Millionen Besucher im Jahr anziehen."
diese Menschenmassen nach Stranded Island verfrachten will. Etwa auf den Staten Island Faehren? 30 Minuten hin und 30 Minuten zurueck, mit einer Wartezeit von nochmals 10 bis 20 Minuten? Dann noch ein Fussmarsch oder Bustour.Anschliesend Schlange stehen, da der Strom der Besucher von den Anlandungen der Faehren bestimmt wird. Und das alles, um die Skyline von far far away (8.5Km) zu sehen? Bin mal gespannt, ob die Rechnung aufgeht. Heute haben die Faehren 75.000 Passagiere teaglich, so ist 50% mehr Kapazitaet noetig, aber das nur zu den Spitzenzeiten, so dass man mit 100% Rechnen muss. Dann sind da nur zwei bzw drei Anlegeplaetze. Kann mir nicht vorstellen, das Touristen fast einen halben bzw warscheinlich einen ganzen Tag dafuer verschwenden werden.Viele Bleiben nur ein paar Tage in NYC und es gibt bessere Dinge zu tun.
Na ja, die Fährverbindung zur Freiheitsstatue ist deutlich schlechter und trotzdem wollen die Touris da hin. Im Übrigen beträgt die Wartezeit an der Staten Island Ferry zwischen 0 und 30 Minuten (bzw. bis zu 1 Stunde spät in der Nacht).
Das ist nun wirklich kein Problem. Wird das Riesenrad wie angedeutet direkt neben dem 9/11-Mahnmal gebaut (was ich allerdings pietätlos fände), ist man in höchstens 5 Minuten gemütlichen Spaziergangs da.
Wie geschrieben, bei der Freiheitsstatue funktioniert es auch. Im Übrigen »verschwenden« ja auch heute schon zigtausend Touristen am Tag eine gute Stunde, nur um mit der Staten Island Ferry einmal hin und her zu fahren. Diese Zeit sollte man bei den meisten Riesenradfahrern, die aus Manhattan kommen, dann wohl fairerweise heraus rechnen (weil sie, wenn sie an dieser Sicht interessiert sind, ohnehin mit der Fähre gefahren wären).
Die größten Probleme liegen m.E. ganz woanders.
1. Ist die Skyline Manhattans aus dieser Entfernung wirklich ziemlich klein. Zwar empfehle ich die Fährfahrt jedem Touristen, aber der Reiz dort besteht eben darin, dass die Skyline kleiner und dann wieder größer wird (und man außerdem an der Freiheitsstatue und anderen interessanten Sachen im Hafen vorbei fährt). Wodurch begründet sich der Mehrwert, die eine (klitzekleine) Sicht, die man vom Fähranleger in Staten Island hat, eine halbe Stunde oder länger am Stück zu genießen? (Letzteres geht heute natürlich auch – kostenlos! – denn man kann vor der Rückfahrt ja eine oder mehrere Fähren auslassen.)
2. Auf die Entfernung dürfte die Perspektive selbst aus 200 m Höhe fast genauso sein wie vom Straßenniveau. Und das bringt mich zum nächsten Punkt.
3. So richtig interessant (weil neu) wäre die Aussicht nur in die andere Richtung, also nach Staten Island, Jersey (Bayonne, Elisabeth) und vielleicht noch Brooklyn. Aber die Besucher von dort würden mit dem Auto anreisen. Die Straßenanbindung des Viertels ist allerdings miserabel. Wie sollen die Leute dort hinkommen? Wo sollen sie parken?
Kurz und gut: das ist eine Schnapsidee. Es gäbe sehr viel bessere Orte für solch ein Riesenrad:
• am Ostufer des East River (also in Queens oder Brooklyn), an einer der vielen Stellen, an denen heute noch Industriebrache ist
• am Westufer des Hudson, z.B. im Liberty State Park (sehr viel Platz, gute Sicht, relativ gut angebunden) oder noch näher in Jersey City, Hoboken oder weiter nördlich.