Jakob SkottEigentlich wollte Elisa Skott, 16, nur wissen, ob die Gerüchte stimmen: Hat der Bürgermeister von Hiddensee für die Stasi gearbeitet? Also interviewte sie ihn für die Schülerzeitung. Nun eskaliert auf der Insel ein Streit, der schon lange schwelt, und die Schülerin fragt sich: Was habe ich falsch gemacht?
http://www.spiegel.de/schulspiegel/h...-a-873767.html
Demokratieverständnis in MeckPom
Nationalsozialisten, Sozialisten und Kommunisten wollen Systeme, die sich eigentlich sehr gleichen.
Daher ist es nur stimming, wenn er erst für die Stasi gearbeitet hat und dann in der DVU aktiv war.
Und die Art der Reaktion zeigt auch sein Wesen und Denkweise.
Ich glaub eher nem Kind als nem Politiker.
Das wird auf Hiddensee nicht anders sein. Nur dürften zu dem Ex-Verein auf Hiddensee auch noch andere gehören. Das wird sich erst ändern, wenn diese Generation ausgestorben ist.
Ich habe mir das Schreiben von Thomas Gans gerade durchgelesen und kann nichts kritikwürdiges daran finden. Ob Herr Gans eine Stasivergangenheit hat oder nicht, sei dahingestellt. Aber dass eine Impressumspflicht sowie das Urheberrecht auch für Schul- oder Schülerzeitungen gilt, ist selbstverständlich. Auch, dass ein Interview auf Wunsch noch einmal zur Autorisierung vorgelegt werden muss und es dazu eine dokumentierte Freigabe geben soll. Wenn diese Mindeststandards, wie hier geschehen, derart eklatant verletzt werden, ist die Reaktion des Bürgermeisters nicht unverständlich. Sonst könnte jedes selbsternannte Presseorgan unter dem Vorwand des investigativen Journalismus auch erfundene Interviews in die Welt setzen, diese mit urheberrechtlich geschützten Bildern schmücken und dies anschließend ohne "V.i.S.d.P." veröffentlichen, also nicht zur Verantwortung gezogen werden können. Insofern: Alles falsch gemacht was geht, Vorwürfe hin oder her.