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Start-up WyWy: Der Kampf um den zweiten Bildschirm

DPAIm Kampf um die Aufmerksamkeit des Zuschauers konkurrieren TV-Geräte immer häufiger mit Smartphone und Tablet. Das deutsche Unternehmen Wywy sieht darin einen Milliardenmarkt. Per App sollen Zuschauer ihren TV-Konsum begleiten - und mit anderen teilen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/w...-a-878408.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Kampf um die Aufmerksamkeit des Zuschauers konkurrieren TV-Geräte immer häufiger mit Smartphone und Tablet. Das deutsche Unternehmen Wywy sieht darin einen Milliardenmarkt. Per App sollen Zuschauer ihren TV-Konsum begleiten - und mit anderen teilen.

    Wall Street Journal Deutschland: Second-Screen-App Wywy - SPIEGEL ONLINE
    Seit 2 Monaten habe ich ein Panasonic Eluga Smartphone, nicht nur, dass ich damit unter der Dusche telefonieren kann, nein es ist sogar in der Lage mir alles möglich blitzschnell auf den Bildschirm zu jagen und man kann es sogar erkennen, aber... Fernsehen ist etwas anderes, bei einem Tablet, eigentlich kaum mehr als ein tragbarer Fernseher mit erweiterten Programm (schon mal versucht einen längeren Text darauf zu tippen) gibt es natürlich gewisse Möglichkeiten. Das Gerät dazwischen nennt sich übrigens Samsung Note. Vielleicht irgendwann auch mal meins ;-)
  2. #2

    Oh. Da hat jemand den Artikel nicht gelesen...
    Die App ist gut, aber noch nicht zu Ende gedacht.
  3. #3

    Braucht kein Mensch

    Wie immer die Frage bei so abstrusen Ideen: wer soll sowas benutzen wollen? Wer will tatsächlich beim gemütlichen Abhängen vor der Glotze nebenher hektisch irgendwelche Chats ins Handy tippen, und dabei das Tor des Jahres verpassen?

    Wenn es überhaupt funktioniert: seit Jahren versuchen sich verschiedene Firmen daran, Werbeunterbrechungen zu erkennen und auszublenden. Ein marktfähiges System gibt es auch 2013 noch nicht. Von einem funktionierenden "Wywy" ist man da noch weit entfernt.

    Und Content Recognition gibt es schon länger und wird von verschiedenen Firmen angeboten (Magix, Fraunhofer, Zynaptiq), da herrscht am Markt eine gewisse Auswahl... kann mir nicht vorstellen daß man dazu bis nach Israel fahren muss. Bestimmt haben da andere Gründe noch eine Rolle gespielt.
  4. #4

    Startup?

    Naja, wenn man die Rezensionen liest, dann wird man sich diese App momentan nicht antun. Wenn Anwender zu Testusern werden, dann bekommt der Begriff Risikokapital eine neue Deutung. Wie Vieles in der IT, zu schnell auf dem Markt. Der Nächste macht es besser und der kommt bestimmt. Denn interaktives Fernsehen ist durchaus reizvoll.
  5. #5

    Kann mir jemand diese Altersangabe erlaeutern?

    "Die Tablet-Nutzer sind meist im Alter von 25 bis 34 sowie 55 und 64"

    Was ist mit denen zwischen 35 und 54? Koennen die nicht lesen oder Computer/Tablets benutzen? Woher kommen diese Daten? Gelten die nur fuer D oder auf der ganzen Welt? Ich benutze ein Tablet seit 3 Jahren und liege genau in dieser Luecke. Und ich bin ein Vielnutzter (2 Stunden)
  6. #6

    Dann wird man nicht nur vom Erstschirm zugemüllt

    sondern doppelt. Klasse Geschäftsidee. x(
  7. #7

    Zitat von hdudeck Beitrag anzeigen
    "Die Tablet-Nutzer sind meist im Alter von 25 bis 34 sowie 55 und 64"

    Was ist mit denen zwischen 35 und 54? Koennen die nicht lesen oder Computer/Tablets benutzen? Woher kommen diese Daten? Gelten die nur fuer D oder auf der ganzen Welt? Ich benutze ein Tablet seit 3 Jahren und liege genau in dieser Luecke. Und ich bin ein Vielnutzter (2 Stunden)
    Nun, die Frage ist wohl schnell beantwortet: die haben weder Zeit noch Geld. Die müssen sich ums Kind kümmern.
  8. #8

    Nicht vertrauenswürdig!

    Es ist schon ein Unding, dass die App ausschliesslich mit einer Zwangsverknüpfung mit dem eigenen Facebook-Profil nutzbar ist...

    Und obwohl ich skeptisch war, habe ich mich dennoch darauf eingelassen, weil ich darauf vertraut habe, dass das, was bei der Anmeldung versprochen wird, auch eingehalten wird. Da heißt es nämlich, dass ohne meine Zustimmung selbstverständlich nichts bei Facebook gepostet würde.

    Dieses Versprechen wurde allerdings prompt bei der ersten Fernsehsendung die ich mit der App auswählte, gebrochen, denn es folgte sofort ein Post in meinem Facebook-Profil - und das ohne, dass ich davon in der App etwas bemerkt hätte, geschweige denn um Erlaubnis gefragt wurde.

    Eine App die so etwas macht, ist für mich nur als Müll zu bewerten! Habe die App auch direkt wieder gelöscht und kann nur davon abraten!
  9. #9

    Geschäftsmodell

    Zitat von lakeburn Beitrag anzeigen
    ...

    Wenn es überhaupt funktioniert: seit Jahren versuchen sich verschiedene Firmen daran, Werbeunterbrechungen zu erkennen und auszublenden. Ein marktfähiges System gibt es auch 2013 noch nicht. Von einem funktionierenden "Wywy" ist man da noch weit entfernt.
    Sie schmeißen hier völlig unterschiedliche Sachen in einen Topf.
    Technische Lösungen für das Erkennen und Ausblenden von Werbeunterbrechungen zu finden ist kein Problem - nur wie sollte damit irgendwer Geld verdienen?!
    TV Nutzer zahlen bestimmt nicht genug dafür - wozu auch? Kein relevantem Mehrwert im Zweifel wird Geld für PayTV/VOD ausgegeben. Andere Einnahmequellen gibt es auch kaum.

    Ein Rückkanal ist dagegen für die Werbeindustrie sehr interessant. Bisherige Versuche dazu sind gescheitert, da der Mehrwert für den Endnutzer (nepp-Gewinnspiele mit Zusatzfernbedienung) bescheiden war.
    SecondScreen kann tatsächlich hier den Durchbruch bringen...die Nutzer sind schon vorhanden und werden stetig mehr - man muss deren SecondScreen Nutzung "lediglich" mit den Interessen der Werbetreibenden und Sender in Einklang bringen. Wer das letztendlich wie hinbekommt, zeitgeist sich wohl rest in den nächsten 2-3 Jahren.

    Und Content Recognition gibt es schon länger und wird von verschiedenen Firmen angeboten (Magix, Fraunhofer, Zynaptiq), da herrscht am Markt eine gewisse Auswahl... kann mir nicht vorstellen daß man dazu bis nach Israel fahren muss. Bestimmt haben da andere Gründe noch eine Rolle gespielt.
    Richtig - es geht darum, die richtige Mischung zu finden, damit sich die Technik überhaupt lohnt. Shazam ist da schon zeitliche weit vorne, z.B.








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