Start-up-Pioniere: Wie Gründer an Geld kommen

CorbisGeld her! Junge Unternehmen brauchen erstmal ein Finanzpolster, um durchstarten zu können. Möglichkeiten gibt es viele, ob Business Angel, Private Equity oder Crowdfunding. Der Überblick zeigt, wie Gründer an das Risikokapital privater Geldgeber kommen - und worauf sie dabei achten müssen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...833600,00.html
  1. #1

    Das Allein ....

    ... bringt nichts, wenn die Auftraggeber nicht zahlen brauchen!
    Wie sollen die es zurück zahlen?

    Selbst Beratungen zu Fördergelder, versuchen den Selbständigen abzuzocken!

    Und das ist nur einer von Dutzenden Punkten .....
  2. #2

    Veränderung der Gründer- und Investmentkultur

    Die Gründer- und Investmentkultur ist zur Zeit im Umbruch und wird sich in 2 - 3 Jahren deutlich vom jetzigen Zustand unterscheiden. Immer mehr Startups werden die Möglichkeit bekommen, sehr junge Konzepte finanziert zu bekommen. Die Augenhöhe zwischen Startup und Investor wird endlich auf die gleiche Höhe kommen. Plattformen wie Welcome Investment (wlcm.in), Seedmatch oder andere tragen dazu bei, diese Kulturen zu verändern.
  3. #3

    Venture Capital = Heuschrecke?

    Der durch die SPD geprägte Asudruck zielt auf Private Equity Fonds ab, die in etablierte Unternehmen investieren und primär durch financial engineering (insb. durch Einfügen von Fremdkapital in der Finanzierungsstruktur des Unternehmens) einen Return auf das eingesetzt Eigenkapital erzielen möchten. Es gibt sehr verschiedene Investitionsstrategien, diese ist eine sehr vereinfachte Version. Ausserdem wird in solchen Transaktionen durch Verbesserungen des operativen Geschäfts (Reduzieren von betriebsnotwendigen Kapital, etc.) versucht Wert zu generieren. Dies geht in manchen Fällen auch mit einer Freisetzung von Mitarbeitern einher.

    VCs hingegen investieren in junge Unternehmen (Seed, Early Stage, und auch Growth) und ermöglichen es den Startups zu wachsen - sprich Mitarbeiter einzustellen. Wobei die Kapitalbereitstellung regelmässig nicht isoliert stattfindet, sondern VCs den Startups Zugang zu ihrem Netzwerk verschaffen (bspw. zu anderen Portfoliounternehmen, Kunden, etc.) und die Finanzkraft mitbringen, das Unternehmen über Jahre hinweg mit Kapital zu versorgen. Ich kenne hingegen wenige business angels die bereit sind mehrere Millionen Euro in ein Startup zu pumpen - aus den unterschiedlichsten Gründen (bspw. weil häufig das Kapital limitiert schlichtweg ist). VCs sind ein wesentlicher Bestandteil des Ökosystems für Unternehmertum in Deutschland, und Business Angels und Crowdfunding sind dies ebenso. Ein VC hat selbst Investoren, und diese möchte einen Return auf ihre Investition erzielen. Genauso wie es der Business Angel und der Crowdfunder auch möchte (prominente Beispiele: lending club, smava, auxmoney, funding circle, etc.)

    Der Vergleich mit einer Heuschrecke ist irreführend und unterstreicht, dass der Autor dieses Artikel lediglich an der Oberfläche der Materie gekratzt hat. Die fehlende Tiefe in der Recherche ist schade und es sind genau diese Artikel, die junge Leute in GER davon abhalten, unternehmerisch eigenständig aktiv zu werden.
  4. #4

    Venture Capital = Heuschrecke?

    Der durch die SPD geprägte Asudruck zielt auf Private Equity Fonds ab, die in etablierte Unternehmen investieren und primär durch financial engineering (insb. durch Einfügen von Fremdkapital in der Finanzierungsstruktur des Unternehmens) einen Return auf das eingesetzt Eigenkapital erzielen möchten. Es gibt sehr verschiedene Investitionsstrategien, diese ist eine sehr vereinfachte Version. Ausserdem wird in solchen Transaktionen durch Verbesserungen des operativen Geschäfts (Reduzieren von betriebsnotwendigen Kapital, etc.) versucht Wert zu generieren. Dies geht in manchen Fällen auch mit einer Freisetzung von Mitarbeitern einher.

    VCs hingegen investieren in junge Unternehmen (Seed, Early Stage, und auch Growth) und ermöglichen es den Startups zu wachsen - sprich Mitarbeiter einzustellen. Wobei die Kapitalbereitstellung regelmässig nicht isoliert stattfindet, sondern VCs den Startups Zugang zu ihrem Netzwerk verschaffen (bspw. zu anderen Portfoliounternehmen, Kunden, etc.) und die Finanzkraft mitbringen, das Unternehmen über Jahre hinweg mit Kapital zu versorgen. Ich kenne hingegen wenige business angels die bereit sind mehrere Millionen Euro in ein Startup zu pumpen - aus den unterschiedlichsten Gründen (bspw. weil häufig das Kapital limitiert schlichtweg ist). VCs sind ein wesentlicher Bestandteil des Ökosystems für Unternehmertum in Deutschland, und Business Angels und Crowdfunding sind dies ebenso. Ein VC hat selbst Investoren, und diese möchte einen Return auf ihre Investition erzielen. Genauso wie es der Business Angel und der Crowdfunder auch möchte (prominente Beispiele: lending club, smava, auxmoney, funding circle, etc.)

    Der Vergleich mit einer Heuschrecke ist irreführend und unterstreicht, dass der Autor dieses Artikel lediglich an der Oberfläche der Materie gekratzt hat. Die fehlende Tiefe in der Recherche ist schade und es sind genau diese Artikel, die junge Leute in GER davon abhalten, unternehmerisch eigenständig aktiv zu werden.
  5. #5

    Wäre schön...

    ...wenn Frau von der Leyen die Selbständigen und Startups nicht weiter bekämpfen würde. Dann hätte Deutschland auch eine Chance, ein innovativer Standort zu werden. So wandern alle ins EU-Ausland ab, um interessante Konzepte umzusetzen.
    Zuerst hat vdL den Grundungszuschuss defacto abgeschafft, oder zumindest so ausgehöhlt, dass er nicht mehr bewilligt wird.
    Die neueste Idee ist die Zwangsrentenversicherung für Selbständige. Über 50.000 Leute haben die Petition ( https://epetitionen.bundestag.de/ind...petition=23835 ) dagegen mitgezeichnet. Hoffentlich bringt es was, denn sonst wird das ganze schöne Kapital von VCs, KfW usw. leider nicht genutzt.
  6. #6

    Ideen-Klau

    so machen sie es erfolgraeich in Amerika, so es eine gute Geschäftsidee ist, werden sie verlangen "die Hosen runter zulassen" oder es gibt kein Geld, wie sie es praktizieren und so es rentabel erschein, wird die Idee an den Vetter gegeben, weil , sie haben ja die Mittel und nicht der, der die Idee finanziert haben will.
  7. #7

    Zitat von el_cura Beitrag anzeigen
    so machen sie es erfolgraeich in Amerika, so es eine gute Geschäftsidee ist, werden sie verlangen "die Hosen runter zulassen" oder es gibt kein Geld, wie sie es praktizieren und so es rentabel erschein, wird die Idee an den Vetter gegeben, weil , sie haben ja die Mittel und nicht der, der die Idee finanziert haben will.
    so etwas wie kickstarter ist in ger nicht erlaubt-
    nur für gemeinnützige projekte-

    sonst gibts da irgendwelche gesetze,die es verbieten,geld zu sammeln-toll toll toll
  8. #8

    Start-up-Pioniere

    Was für eine Welt! Als wir 1977 unser Unternehmen gründeten, ein Tonstudio, benötigten wir eine Maschine im Wert von 70.000,- DM. Diese Finanzierung bekamen wir ohne persönliche Sicherheitsleistung, nur die persönlicheHaftung aller 3 Gesellschafter der GmbH. Die Entscheidung oblag einem einzelnen Sachbearbeiter der uns betreute. Dieses Studio existiert bis heute und wir hatten innerhalb von 3 Jahren die Finanzierung ausgeglichen. Ich kenne weitere Beispiele von Kollegen die sich damals selbstständig gemachthatten. Heute hätten wir keine Möglichkeit mehr so etwas auf dieser Basis zu finanzieren weil die Banken kein Vertrauen mehr in die Leistung ihrer Firmenkunden haben. Übrigens wurde die Finanzierung über eine Volksbank abgewickelt. Deren heutiger Werbespruch "Wir machen den Weg frei" dürfte
    heutzutage ganz schwer umsetzbar sein. 35 Jahre sind wir dabei und wie wäre wohl unser Leben verlaufen. Sicherlich wäre ich persönlich als Sachbearbeiter, der ich war (Industriekaufmann), heute schon lange arbeitslos. Kein Arbeitsamt hat uns je gesehen, keine müde mark mußten wir uns erbetteln. Vielleicht sollte man den jungen Unternehmen mehr vertrauen und nicht nur 150 % Sicherheit abfordern.
  9. #9

    vorsicht!

    ich kann jeden gründer mit einer guten idee nur warnen, damit zu sehr hausieren zu gehen. die branche der BA und VC ist überlaufen von abzockern und kopierern, die irgendwann bisschen geld gemacht und danach nichts mehr auf die reihe bekommen haben. viele sind in zugzwang wieder erfolg abliefern zu müssen, um mal wieder gewinne zu machen.

    ganz übel sind solche gestalten, wie die samwer brüder. erfolgreiches oder vielversprechendes kopieren, oder übernehmen ohne eigene kreativität einzubringen.