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Start-up-Pioniere: Wie Gründer an Geld kommen

CorbisGeld her! Junge Unternehmen brauchen erstmal ein Finanzpolster, um durchstarten zu können. Möglichkeiten gibt es viele, ob Business Angel, Private Equity oder Crowdfunding. Der Überblick zeigt, wie Gründer an das Risikokapital privater Geldgeber kommen - und worauf sie dabei achten müssen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...833600,00.html
  1. #10

    Rechenspiele und Traumschlösser

    Zitat von mellenthinmichael@googlem Beitrag anzeigen
    Was für eine Welt! Als wir 1977 unser Unternehmen gründeten, ein Tonstudio, benötigten wir eine Maschine im Wert von 70.000,- DM. Diese Finanzierung bekamen wir ohne persönliche Sicherheitsleistung, nur die persönlicheHaftung aller 3 Gesellschafter der GmbH. Vielleicht sollte man den jungen Unternehmen mehr vertrauen und nicht nur 150 % Sicherheit abfordern.
    Da haben sie sicherlich mit der GmbH Einlage von 50.000 Mark gehaftet .
    Das Problem sind die vielen Spinner, die mit fremden Geld Traumschlösser bauen möchten. Produktion geht eigentlich immer. Wenn das Geld für einen Berater fehlt, dann sollte die Existenzgründung ohnehin überdacht werden.
    Den zehnten Handyladen in der Fusssgängerzone, das fünfte Wettbüro,... braucht es wirklich nicht.
  2. #11

    Zitat von urban_sprawl Beitrag anzeigen
    ...wenn Frau von der Leyen die Selbständigen und Startups nicht weiter bekämpfen würde.
    Als Selbständiger wird einem zahlloses zugemutet. Aber wenn die Schikane im Gesetzt steht, ist es "ganz besonders schön" weil man sich dann nicht wehren kann.

    Was einem alleine schön an Verwaltungkram aufs Auge gedrückt wird. Speziell die unzähligen Kleinunternehmen (die in Summe ja auch eine Nummer sind) sind da arg gebeutet. Abhängig von der Branche fließt ein überproportional großer Teil der Arbeitskraft in die Erledigung von Formalitäten, die einem auferlegt sind.

    Und wenn ich z.B. an den KSK-Wahnsinn denke, bekomme ich eh einen dicken Hals. Wussten Sie, dass Sie als Selbständiger für jede Leistung, die sie von z.B. eine Werbeagentur einkaufen ca. 5% Abgaben an die Künslter-Sozialkasse abführen müssen? Selbst dann, wenn Ihr Werbefachmann sich dort gar nicht versichern kann und seine Altersvorsorge und Krankenversicherung selbst bezahlt (und die Beträge dafür natürlich anteilig in seinen Rechnungen stecken).
    Sie bezahlen also die Versicherung für Leute mit denen Sie nichts zu tun haben, nur weil Sie für Ihre Produkte einen Katalog brauchen.
  3. #12

    Am besten Geld von Unternehmern

    Unternehmer wissen, wie man Unternehmen aufbaut. Angestellte Manager von Venture Capital (VC) Firmen haben darin keine Erfahrung. So kann passieren, dass unsinnige Ratschläge nicht zum Ziel führen (Beispiel im Maschinenbau: Ein Angestellter eines Konzerns mit VC Abteilung meint, man müsse ein neues Produkt 20% unter dem Marktpreis verkaufen - obwohl das Startup weder Produktionskapazität auszubuchen hat noch Betriebsmittel für Massenproduktion besitzt). Erfahrene Unternehmer agieren nach soliden kaufmännischen Regeln und bringen neben Kapital, was Gründern meist fehlt. Unternehmer bauen keine Traumschlösser und sind mit realistischen Marktanteilen zufrieden statt quasi die Welt übernehmen zu wollen (auch diese Zielsetzung findet sich verklausuliert bei einigen VC Firmen).
  4. #13

    Deutschland ist kein Gründerland

    ...jedenfalls nicht, wenn es nicht um irgendwelche Internet-Sachen oder Software geht. Es ist wirklich ein Trauerspiel, Ingenieurleistungen, neue Technologien und Produktionsstrecken, die Arbeitsplätze schaffen würden, werden kaum noch finanziert - schon gar nicht als Start Up!
    Da bekommt man von Banken und Politik zu hören, man solle doch ins Ausland gehen!
    Ohne Investoren, die natürlich in der Geschäftsführung mitreden wollen, sieht es ziemlich duster aus für Neugründungen. Vor allen Dingen, wenn der Investitionsbedarf relativ hoch ist. Entwickelt man aber eine Internet-Plattform für Windeln, fließt das Geld aus staatlichen Fonds!

    Gerade angesichts der Geldschwemme für die Banken ist diese Politik eine Riesen-Sauerei! Basel II und III hin und her, ohne Investitionen in neue Technologien kann kein Wachstum generiert werden! Aber, die halten sich lieber die Taschen zu und verlangen Sicherheite zu mindestens 100 %!
  5. #14

    Lingoking

    Es freut mich, dass jemand Herrn Mahler finanziell dabei geholfen hat, seine Gründungsidee durchzusetzen. Noch mehr würde es mich allerdings freuen, wenn sich dieses Geld auch bei der Bezahlung der von der Online-Plattform engagierten freiberuflichen Übersetzer wiederspiegeln würde. Für diejenigen, die verzweifelt genug sind, für die Dumpingpreise zu arbeiten, kommen nämlich Brutto ca. 8 Euro pro Stunde heraus.
    Oder, um eine Anzeige von lingoking auf einem großen Übersetzerportal zu zitieren: Bitte beachten Sie: Da es sich um ein großes und regelmäßiges Volumen handelt, können nicht die sonst üblichen Preise vergütet werden.








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