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Start-up-Pioniere: Dann werd' ich eben Chef

CorbisSelbständigkeit ist ein Abenteuer - aber warum Risiken eingehen, wenn es auch Angestellten gut geht? Wer in Deutschland eine Firma gründet, hat oft keine andere Wahl. Doch die Wirtschaft lebt von neuen Ideen. Deswegen trommeln Politik und Wirtschaft: Der Nachwuchs soll bald doch davon träumen, Chef zu werden.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...828707,00.html
  1. #20

    Rentenvers. - Unverschaemtheit

    "Die Versicherungsansprüche dürfe nur "nicht vererblich, nicht übertragbar, nicht beleihbar, nicht veräußerbar und nicht kapitalisierbar sein""

    Was soll das ? Wenn ich als Selbstaendiger ein Mietshaus abzahle und dann als Rente davon leben will - dann darf ich das nicht ? Ja gehts noch ?

    Dann eben eine GmbH machen und mich fuer 165 EUR anstellen, dann kann Frau vdL ihre Zusatzbeamten nach Hause schicken und muss doch verzichten.

    Ausser neuen Beamten gibt das nur neue Luecken - wie immer. Mehr Geld gibts jedenfalls nicht fuer den Staat. Auch wie immer.
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  2. #21

    Probieren Sie es

    Zitat von AndyDaWiz Beitrag anzeigen
    Die Beamtokratie in diesem Lande lebt von der Abzocke.

    Es werden Gewinne unterstellt, die es nicht gibt (Abschreibungssystem/5 Jahre = erst Steuern, dann Investitionen - das Geld ist aber leider gleich fort), Gehaelter unterstellt (Mindestbeitraege in die Krankenversicherung weit oberhalb jedes Geringverdieners), Privatentnahmen unterstellt (Gewinnsteuer-Vorauszahlungen fuer EVENTUELLE Gewinne der Folgejahre), Privatnutzungen unterstellt ("Fuer was brauchen Sie denn einen Pkw fuer Ihr Gewerbe ?").

    "Gleichzeitig ist die Angst vor dem Scheitern groß."
    Es ist nicht die Angst vor dem Scheitern - es ist die Angst davor, als Unternehmer, Kaste 13, die Unebruehrbaren, gejagt zu werden von Beamten, Behoerden, Gewerkschaften, Arbeitsgerichten, Neid und Gier, nicht selten diebischen Angestellten hier und da, Vorschriften (erwaehnte ich BG und Kuenstlersozialkasse ?), Verwaltungsaemtern, Haftungsklauseln in tausenden von Gesetzen, Beweislastumkehr zu Lasten der Gruender, Zollkontrollen auf Schwarzarbeit, Umsatzsteuersonderpruefungenaller Nasen lang, persoenliche strafrechtliche Haftung fuer nichtzahlende Kundschaft ueber den Umweg der Kassenbeitraege...

    Eh heute ein Selbstaendiger die Krankenversicherung fuer seine minderjaehrigen Kinder bezahlen darf, muss erstmal die Kfz-Steuer fuer das Gewerbefahrzeug bezahlt sein. Sonst kommt der Staatsanwalt irgendwann.

    Das alles wird flankiert durch eine hetze in den Medien.
    Unternehmer von heute erleben oft persoenlich das, was Juden vor 70 Jahren erleben mussten. Denn sie "haben ja Geld".

    Den Beamten geht wohl das Abzockvolk aus ??? Hahaha. Gut so.
    einfach mal mit Steuerehrlichkeit und mit ungefaehrem Wissen, welche Steuern fuer Sie relevant sind. UST-Sonderpruefung? Da muss aber bei Ihnen einiges im Argen liegen. Vertrauen in Ihre MA, scheinen Sie auch nicht zu haben und Sie erwarten hoffentlich nicht, dass Ihre MA sich mit Ihrem Betrieb identifizieren?
  3. #22

    Voelliger Kaese

    Zitat von hauser kd Beitrag anzeigen
    einfach mal mit Steuerehrlichkeit und mit ungefaehrem Wissen, welche Steuern fuer Sie relevant sind. UST-Sonderpruefung? Da muss aber bei Ihnen einiges im Argen liegen. Vertrauen in Ihre MA, scheinen Sie auch nicht zu haben und Sie erwarten hoffentlich nicht, dass Ihre MA sich mit Ihrem Betrieb identifizieren?
    Wenn Sie umsatzsteuerfrei mal ins aussereuropaeische Ausland verkaufen, dann haben Sie innerhalb 8 Wochen eine USt-Sonderpruefung auf dem Hof - ganz verlaesslich.

    Ihre Erfahrung ist nicht alle Erfahrung.

    Und der Teil "Ehrlichkeit" ist ja wohl ein Witz. Zeigt bloss weiter, dass Sie ein Schwaetzer sind.
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  4. #23

    Die Industrie- und Handelskammern und der DIHK sind doch die Sargnägel deutschen Unternehmertums. Die können sich nur mit den Zwangsbeiträgen ihrer Zwangsmitglieder über Wasser halten und schaffen selbst gar nichts - allenfalls fideln sie, da hochsubventioniert, in Bereichen wie Traing und Lehrgänge ihren privaten Wettbewerb von der Platte. Das ist Plünderei pur. Warum Sie für die Artikel nicht richtige Unternehmer, sondern blutarme Bürokraten interviewt haben, ist mir schleierhaft. Allen Gründern kann ich nur raten: machen Sie einen weiten Bogen um die nichtsnutzigen IHKs und sprechen Sie lieber mit richtigen Unternehmern.
  5. #24

    Es gibt auch in Europa

    Zitat von AndyDaWiz Beitrag anzeigen
    Wenn Sie umsatzsteuerfrei mal ins aussereuropaeische Ausland verkaufen, dann haben Sie innerhalb 8 Wochen eine USt-Sonderpruefung auf dem Hof - ganz verlaesslich.

    Ihre Erfahrung ist nicht alle Erfahrung.

    Und der Teil "Ehrlichkeit" ist ja wohl ein Witz. Zeigt bloss weiter, dass Sie ein Schwaetzer sind.
    ein Land in das Sie ohne UST verkaufen koennen. Die Schweiz und kein FA stoert sich daran.
    Mit aussereuropaeischen Laendern habe ich keine Erfahrung, wuerde mich aber ggf. beim Fa schlaumachen.
    Ihrem Posting nach haben Sie aber deutliche Defizite mit den Steuerverordnungen. Z.B. Ihre Empoerung ueber Firmen/Privat-Pkw. Nichtabfuehrung der KFZ-Steuer und den Folgen.
    Und der Teil 'Ehrlichkeit"? Verstehe ich nicht. Ich hatte Ihnen empfohlen, es mal mit Steuerehrlichkeit zu versuchen. Meinten Sie das? Weiter emphal ich Ihnen, Ihr Misstrauen gegen Ma zu maessigen. War das gemeint?

    empfiehlt ein "Schwaetzer" einem "Experten"
  6. #25

    Zitat von hauser kd Beitrag anzeigen
    einfach mal mit Steuerehrlichkeit und mit ungefaehrem Wissen, welche Steuern fuer Sie relevant sind. UST-Sonderpruefung? Da muss aber bei Ihnen einiges im Argen liegen. Vertrauen in Ihre MA, scheinen Sie auch nicht zu haben und Sie erwarten hoffentlich nicht, dass Ihre MA sich mit Ihrem Betrieb identifizieren?
    Von Export oder dem Umsatzsteuerrecht haben Sie jedenfalls keine Ahnung. Falls Sie selbst hergestellte oder Handelswaren ins Ausland verkaufen - egal ob EU oder Drittland - und Sie somit USt Erstattungsansprüche anmelden, können Sie die Uhr danach stellen, daß Ihnen die USt Sonderprüfung regelmäßig auf der Matte steht. Da können Sie so steuerehrlich sein, wie sie wollen.

    ...und wer schon mal im fünfstelligen Bereich von Mitarbeitern beklaut worden ist, ist auch nicht mehr der Vertrauensseligste.
  7. #26

    Was im Artikel nicht beleuchtet wird, ist die Situation im Handwerk. Da gäbe es einiges zu schreiben. Die Medien schweigen. Unfassbar finde ich auch, das niemand von der Antwort der Bundesregierung im Sommer 2011 auf eine Anfrage. Demnach gab es seit dem Krieg in den Handwerkskammern hunderte von Wahlen. Davon waren nur 3 (DREI) richtige Wahlen im Sinne eines demokratischen Votings. Der Rest geschah als FRIEDENSWAHLEN (Wahl ohne Wahlakt). Und solche "Gentleman-Agreement-Organisationen" bilden also die "Selbstverwaltung" der Wirtschaft? Von den Kammern gehen Behinderungen von Existenzgründern aus, die nicht an die Öffentlichkeit dringen, während über Jubiläen, Einweihungen von Neubauten und Neujahrsempfängen ständig berichtet wird. Das ist nicht richtig - so einseitig darf Journalismus sich nicht gebärden!!! Schaut mal bitte in den Spiegel ;-) .
  8. #27

    Selbständigkeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbständigkeit ist ein Abenteuer - aber warum Risiken eingehen, wenn es auch Angestellten gut geht? Wer in Deutschland eine Firma gründet, hat oft keine andere Wahl. Doch die Wirtschaft lebt von neuen Ideen. Deswegen trommeln Politik und Wirtschaft: Der Nachwuchs soll bald doch davon träumen, Chef zu werden.

    Start-up-Pioniere: Dann werd ich eben Chef - SPIEGEL ONLINE
    meine Erfahrungen als Selbständiger!
    Formulare Formulare Formulare
    und: das darfst du nicht..das darfst du nicht ...das darfst du nicht
  9. #28

    Bürokratie, IHK, Finanzamt und andere Plagen

    Die große Masse der Menschen in Deutschland, die normal-Angestellten und Transferbezieher, wissen gar nicht was da abgeht. Leider wird auch in den Schulen nichts gelehrt; wie soll es auch, die Lehrer sind ja selber staats-alimentiert. Und die Lokalzeitungen zeigen immer nur IHK-Präsidenten bei irgendeinem Hochglanz-Empfang oder beim pathetischen Reden-Schwingen

    Als Selbständiger, Kleinunternehmer und Handwerker wird man immer mit den Managern der Großunternehmen in einen Topf geworfen. Daß diese NICHT mit eigenem Geld arbeiten, feste Gehälter plus Boni bekommen und mit den Formular-Niederungen nichts zu tun haben, dieser Unterschied ist Otto-Normal-Angestellten selten bekannt.

    Ich bin seit 19 Jahren kleiner Unternehmer und es nervt alles zusehens. Men denke nur an das EÜR-Formular (das seit seiner Einführung 2005 jedes Jahr ein paar Zeilen dazu bekommen hat), an die EU-Regelungen (für die Elektroniker unter Ihnen: CE, RoHS, WEEE), Computer-GEZ, Sozialabgaben-Bürokratie und und und....

    Ich habe für mich ein paar Regeln aufgestellt, damit es einigermaßen aushaltbar ist:
    1. Keine Angestellten (dann braucht man sich nicht mit Sozialkassen und BGs rumschlagen)
    2. Schauen, daß jedes Jahr einigermaßen Gewinn übrig ist (macht das Finanzamt zufrieden)
    3. Darauf hinarbeiten, das Gewerbe aufzugeben und freiberuflich anzumelden (damit man die IHK-Schmarotzer los wird)
    4. Wenigstens einmal im Jahr in Urlaub weit weg gehen, ohne Handy und Internet. (oder gleich weg bleiben)
    5. Gegen Mißstände aktiv arbeiten (gegen IHK- und GEZ-Bescheid Widerspruch einlegen, ggf. klagen; Verein für freie Kammern beitreten; Piraten wählen)
  10. #29

    Sie ärgern sich über den Kammerzwang in der IHK?

    Dann wählen Sie diesmal bei der IHK WAHL BERLIN die Initiative pro KMU. Wir wollen eine schlanke, moderne udn transparente IHK die sich für den Kleinunternehmer einsetzt.
    Langfristig müssen wir raus aus der Zwangsmitgliedschaft!
    http://www.pro-kmu.com oder http://www.facebook.com/prokmuberlin


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