dapdDeutschland wächst, die anderen Euro-Länder hinken hinterher: In einem globalen Vergleich der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften schafft es die Bundesrepublik als einzige in die Top Ten. Ein US-Ökonom behauptet inzwischen gar, Deutschland sei zu stark für den Euro.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...836155,00.html
Wie seriös die Studie besagter 'Business School' ist, sieht man schon allein daran, daß die USA hinter Hongkong den zweiten Platz belegen. Und das bei Kriterien wie 'exportorientierter Industrie', 'fiskalischer Disziplin', 'gutausgebildeten Beschäftigten' und 'zuverlässiger Infrastruktur' (sic!!!). Fazit: dümmlichste Propaganda, nicht wert, das man drüber spricht. Aber offensichtlich gibt es Leute, die diesen Siff ernst nehmen ...
Herzliche Grüße
Wenn deutsche Unternehmen mehr Arbeitsplätze in Griechenland geschaffen hätten, anstatt nur Kredite zu vergeben, dann wäre dort schon Schwung in der Bude.
Und damit kommt man zum tiferliegenden Problem, nämlich den Überkapazitäten/technologischen Fortschritt, dem Kampf um Investitionen und Arbeitsplätze.
In der Marktwirtschaft gibt es nicht aufzulösende Widersprüche, insbesondere dem Prinzip mit minimalem Kosten ein Maximum an Gewinn zu erzielen, was auf Dauer nicht funktioniert.
Nicht das ich für einen Austritt wäre.
Aber ich glaube sie irren?
Die Verträge besagen schon das ein Land freiwillig austreten kann. Rausgeschmissen werden durch die anderen Länder; das geht nicht.
Ich glaube das dieses Austrittsgerde auch zu nix führt.
Eher muss ein Umbau der Zone unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten diskutiert werden. Zumindest so lange die Märkte die Macht haben, macht Austrittsgerde keinen Sinn.... Die Folge wären sicher Märkte die verrückt spielen und die WWK 2 ausrufen.
Es muss andere Wege geben.
Erst das Problem lösen, dann die Macht der Märkte beschneiden und dann zu einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik zurück kehren. Es sei denn die Politik will den Untergang erleben, dann belässt Sie die Macht bei den Märkten.
Sie schreiben: "Leute, die hier behaupten, daß D. trotz des Euro so gut dasteht, da doch 3 andere europäische Länder ohne Euro in den Top Ten stehen, haben überhaupt keine Ahnung ...."
Ich nehme an, Sie sind zwischen 10 und maximal 20 Jahre alt, sonst müssten Sie sich noch an die schönen Zeiten vor 2000 erinnern, als Deutschland mit starker DM und hohen Löhnen ebenfalls Exportweltmeister war. Damals gabs auch noch Schwimmbäder und Stadtbibliotheken, und Straßen hatten keine Schlaglöcher.
Informieren Sie sich mal über die "schrecklichen" DM Zeiten, bevor Sie hier die Parteien- und Medien-Propaganda nachplappern
... ist sehr gut fundiert, denn es funktioniert mit dem Euro einfach nicht. Deutschland wird ruiniert und die anderen Euro-Staaten kommen auch nicht zurecht. So kann es keine vernünftige Zukunft geben. Mitten im Frieden und ohne Naturkatastrophen verzeichnen wir finanzielle Schäden, die denen eines größeren Krieges entsprechen könnten. So kann die Zukunft Europas nicht aussehen. So funktioniert es einfach nicht! Ein Austritt Deutschlands aus dem Euro wäre für alle Beteiligten ein Schritt in die richtige Richtung. Wir sollten ihn gehen.
Für die zukünftige Gestaltung unserer Politik bietet die Schweiz ein gutes Vorbild. Sie hat gute und respektvolle Beziehungen überallhin und kann als exportorientiertes Land überall gute Geschäfte machen. Zudem hat sie mit ihrer strikten Neutralität ihren Bürgern Jahrhunderte des Friedens garantiert. Eine Leistung, die gar nicht hoch genug geschätzt werden kann.
Gehen wir es an! Ein erster Schritt für alle könnte es sein, die neue Petition gegen den EMS-Rettungsschirm zu unterstützen:
https://epetitionen.bundestag.de/ind...petition=24314
Sie sind also damit einverstanden, dass Sie für ihre Arbeit weniger verdienen als es eigentlich sein sollte. Also opfern Sie jeden Monat brav Geld für den Wirtschaftstandort Deutschland, leisten also brav Ihren systemkonformen Beitrag. Oder sollen das nur die anderen tun?